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Hallo Zusammen,
ich habe mir mal die Zeit genommen den internen Zinsfuß nachzurechnen. Für mich persönlich, ist das die wichtigste Kennzahl überhaupt. Die meisten sparen Geld über einen gewissen Zeitraum an und ein Renditevergleich zu einer Benchmark wird hier nur schwer möglich. Deshalb ist der interne Zinsfuß hier auch so wichtig. Es wäre sehr von Vorteil, wenn dieser auf Jahresbasis aufgeführt wird. Zudem als Netto (abzgl. der Steuern und Nebenkosten inkl. der Dividende (auch Netto). Der Vergleich muss doch lauten, wäre es besser gewesen das Geld in einen thesaurierenden ETF zu stecken und abzuwarten, oder aber haben meine Transaktionen (mit Schmälerungen wie Steuern und Gebühren) zu einem besseren Ergebnis geführt. Irgendwie ist die Aussagekraft mit der aktuellen Berechnung irreführend. Es könnte der Eindruck entstehen, dass man den Markt schlägt, obwohl man Netto hinter dem Markt liegt. In meiner Historie (habe die Daten ab Anfang 2021 eingespielt) weicht der IZF bereits um 3,21% (Brutto/Netto) ab. Allein die halbe Abweichung nach 30-40 Jahre könnte je nach Sparsumme mehrere hunderttausend € bedeuten. Ich hoffe es ist verständlich 🙂
Aktuell wird der interne Zinsfuß wie folgt berechnet:
vor Gebühren und Nebenkosten
vor Steuern
ohne Dividenden
Für mich verzerrt diese Berechnung die Aussagekraft des Zinsfußes.
Ich weiß, dass Parqet aktuell noch in den Anfängen ist, aber einige Dinge sind essenziell.
Seit 2016 werte ich mein Portfolio in Excel aus. Jetzt gibt es eine Möglichkeit die Excel Tabelle ad acta zu legen, jedoch müssten hierzu noch diverse Änderungen und Futures von Parqet eingeführt werden. Ich gebe euch eine Chance und teste die kostenpflichtige Version bis Ende des Jahres. Gebt euer Bestes 😉