Martin

Gepostet in Portfolio Roasts

Roast it

Moin zusammen, hier könnt ihr ein Blick in mein Portfolio werfen:
https://app.parqet.com/p/60dd74f38c31c500380ef8a6

Ich bin 24 Jahre alt und das Depot soll als Altersvorsorge diesen.

Mein Depot ist in drei Einheiten unterteilt: Wachtumsaktien, Dividendentitel und ETF's, wo bei ich ETF's immer mehr vernachlässigt habe.
Bin seit 2017 dabei und mit den Jahren ist auch die Anzahl der Titel gestiegen.... 😄

Dies soll sich wieder ändern, dabei strebe ich einen 60 % Aktien, 40% ETF Anteil an.

Ich freue mich auf euer Feedback und Anregungen.😀

11 Kommentare

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Gelöschtes Konto

Nabend und GZ zum Schritt in die private Altersvorsorge. 
Genau wegen diesem Anliegen würde ich dir aber auch davon abraten deine 60% Einzelaktien beizubehalten.  
Wenn du nicht wirklich genau weißt worin du da investiert bist und bereit bist quasi täglich all deine Unternehmen zu tracken, dann solltest du das gesamte Konzept ggf. nochmal überdenken.

Also was ich positiv finde ist deine konsequente Sparweise und auch mit kleinen Beträgen in Einzelaktien etwas abwerfen können. ABER wenn ich das richtig gesehen habe, dann hat dein Portfolio bisher "nur" ~9,5% p.a. gemacht.

Davon hat 2021 bisher einen ernormen Anteil ausgemacht. 
Bis zum 30.12.20  war deine Performance nur 7,3% p.a.. Das ist bei dem Risiko was du aufgrund der Einzelaktien und Region/Sektrowette eingehst mMn nicht tragbar.

Als Beispiel der popelige iShares MSCI ACWI hat in den letzten 5 Jahren 12,63% p.a. gemacht und das bei wesentlich geringerem Risiko.

Mit deinen Einzelaktien bist du nämlich auch nur eher mäßig gegen das unsystematische Risiko gewappnet. Da ist z.B. deine Regionenverteilung wo du insgesamt nur 7% Asien in deinem Depot hast, aber 42% Europa und 52% Amerika. Bei den Supersektoren liegst du mit fast 60% deinen Fokus auf sensibelen Werten die ggf. schnell wackeln könnten wenn die FED ihre Zinspolitik ändert 🤷‍♂️

So erstmal genug von meiner Seite aus 😛

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Martin
Autor

Mitglied Moin, danke für Dein Feedback. Ich werde deine Bedenken auf jeden Fall bei der weiteren Planung mit einbeziehen.
Ich bin mir nicht sicher, aber der p.a Vergleich passt nicht ganz, da dort meist nicht berücksichtigt wird, dass das Kapital über die Zeit investiert wird. Ich war bis jetzt mit dem IFZ von 16,5% ganz zufrieden.
Der niedrige Asia Anteil liegt zum Teil daran, dass Alibaba und alle China Aktien dank der Eingriffe der Regierung massiv an Wert/ multiple verloren haben. Da bin ich auch nicht ganz so glücklich über Emerging Market ETF's, da dort zum Großteil China enthalten ist.

Auch wenn mir Aktien spaß machen, hast du recht und ETF's sind langfristig einfach besser und entspannter.

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Huzzim

Wenn seit Depotstart Einzahlungen / Auszahlungen erfolgt sind, ist es mathematisch nicht sinnvoll, die Gesamtperformance durch die Anlagedauer zu dividieren. Dafür gibt es den "internen Zinsfuß" (IZF), kann man im Dashboard bei der Rendite einsehen (muss man ausklappen). Bei Martin steht der IZF bei 16,22 %. Das bedeutet, das sein Depot 16 % p. a. im Plus lag.

Grds. teile ich deine Einschätzung zur hohen Depotgewichtung der Einzelaktien. Das kann auch gehörig in die Hose gehen, eine (weltweiter) ETF ist da die bessere Variante. Ich hab in diesem Bereich Erfahrung gesammelt, ich hatte nämlich Wirecard im Depot 🥴.

Daumen hoch übrigens für den Depotwert im Alter von 24. In deinem Alter Bestand meine Altersvorsorge aus einigen Hundert Euro aufm Girokonto 😁.

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Martin
Autor

@huzzim danke für Dein Feedback 🙂.

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Huzzim

Mitglied Wenn du sein Depot mit einem anderen Wert / Index wie dem ACWI vergleichen willst, brauchst du den internen Zinsfuß vom Depot.

Vereinfachtes Rechenbeispiel: Ich kaufe eine Aktie zum Kurs von 1 €. 10 Jahre später steht sie bei 3 € und ich kaufe eine weitere Aktie nach. Zu diesem Zeitpunkt habe ich für insgesamt 4 € Aktien gekauft, mein Depotwert liegt bei 6 €, also 2 € bzw. 50% Gewinn. Umgerechnet auf 10 Jahre also 5% p. a. Vergleiche ich den Deportwert einen Tag vor dem Kauf der zweiten Aktie, liegt eine prozentuale Steigerung um 200% vor (1 € Kaufkurs -> 3 € aktueller Kurs). Nach dem Kauf der Aktie sinkt meine Depotrendite aber auf 50% (4 € Kaufkurs -> 6 € aktueller Kurs).

Durch die zuletzt gekaufte Aktie wird die bisherige Performance verwässert / verfälscht. Beim IZF wird die Rendite von jedem Kauf / Verkauf berechnet. Dadurch erhält man eine Gewichtung der Rendite nach gehaltenen Anteilen und Haltedauer. Beim obigen Beispiel habe ich einen IZF von 11,6% sowohl einen Tag vor dem Kauf der zweiten Aktie als auch nach Kauf der zweiten Aktie. Der IZF hilft mir also mein Depot "normalisiert" mit einem anderen Index zu vergleichen.

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Gelöschtes Konto

@huzzim okay vllt stehe ich auch auf dem Schlauch, aber ich betrachte doch sein gesamtes Depot und deren Performance aufgrund seiner Gewichtung und Asset Auwahl im Vergleich zum ACWI. Da interessiert mich doch nicht wie gut sein "Market-Timing" war 🤔🤔

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Gelöschtes Konto

@huzzim danke für deine Erläuterung aber irgendwie habe ich das Gefühl das wir aneinander vorbei reden. 😂

Das klingt für mich wie ein Vergleich von Äpfel und Birnen. Ich kann doch nicht seine kapitalgewichtete Rendite mit der zeitgewichteten Renditen eines iShares MSCI ACWI vergleichen.

Plausibel wäre es für mich wenn ich seine Transaktionen alle noch mal genau mit einem ACWI ETF anwenden würde. Dann könnte ich beide IZF ohne weiteres miteinander vergleichen. Dies ist aber doch gar nicht der Fall und ich möchte daher kapitalneutral einen Vergleich von unterschiedlichen Depots (Martins & einem ACWI) machen.

Nebenbei denke ich auch das dein letzter Satz so nicht korrekt ist.

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Parqet Nutzer
Plus

Hallo Martin,

erstmal Glückwunsch zu dem bisher sehr großen Betrag deines Depots in deinem Alter. Da können sich so einige was dran abschauen. 👍

Einige Werte haben ja eine sehr gute Rallye hingelegt.
Grundsätzlich finde ich, dass da sehr solide Werte in deinem Depot sind. Mich würden nur die doppelten ETFs stören. Was ist der Sinn/die Strategie dahinter? Ich würde diese zusammenfassen. Entweder als ausschüttende oder akkumulierende ETFs. Was ist die Strategie bei den Einzelaktien? Da sind u. a. große Blue-Chips (Amazon, Microsoft, Alphabet ...) in deinem Depot, die teilweise in den ETFs schon sehr stark gewichtet sind.

An sich hast du ein solides Depot, welches ich jedoch um einige Werte verschlanken würde. Die Strategie hinter den Werten ist mir nicht so ganz klar.
Ich bin gespannt, wie du das Depot anpassen wirst. 😉

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Martin
Autor

@jimmy Hallo Jimmy, vielen Dank zu Deinem Feedback.

Die doppelten ETF's haben den Hintergrund, dass sich meine Anlagestrategie dort geändert hat. Zu beginn war ich von Dividenden und Ausschüttungen sehr begeistert, daher habe ich auch auf ausschüttende ETF's gesetzt. Ein Ziel war es den 801€ Freibetrag dadurch voll zubekommen. Dies ist nun erfüllt, außerdem sind mir Dividenden/Ausschüttungen nicht mehr so wichtig, daher werde ich nur noch thesaurierende ETF's kaufen.

Bei den Aktien, spielt für mich eher die Wachtumsstory eine Rolle und nicht die Marktkapitalisierung. Smallcaps finde ich in der Einschätzung/Analyse eher schwierig, vlt. suche ich mir noch einen SmallCap ETF.

Bei den Aktien schaue ich nach Wachtumsaktien und Dividendentitel, die aus meiner Sicht in der Zukunft relevant bleiben werden.

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SpekInvest15
Investor
Beta
+2

Erstmal Glückwunsch! In Deinem Alter hatte ich außer einem ständig überzogenes Girokonto noch nichts vorzuweisen!  Ich denke, Du hältst zu viele Positionen mit zu kleinen Beträgen, das treibt die Kosten und macht das Depot unübersichtlich. Ich lege pro Posten immer mindestens € 1500 an, sonst werden mir die Gebühren zu hoch. Die Hälfte Deiner Posten sind unter €1000 und Du hältst über 40 Positionen. Ich würde das auf nicht mehr als 20 reduzieren. Die Aktien selbst finde ich zum Großteil sehr interessant.

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Martin
Autor

@spekinvest danke für Dein Feedback. Die kleinen Positionen stammen alle aus Sparplänen, die ohne Ordergebühren bespart werden. Ich nutze gerne Sparpläne zum einstieg, um dem Markettiming entgegen zu wirken,

Bei der Anzahl stimme ich Dir zu, es sind einfach zu viele geworden. Ein Ziel ist es die Anzahl der Positionen auf maximal 30-35 zu beschränken.

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