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Hallo zusammen,bin 26 Jahre alt, arbeite in der IT und habe Ende 2017 mit einem…
Hallo zusammen,
bin 26 Jahre alt, arbeite in der IT und habe Ende 2017 mit einem Sparplan auf einen aktiven deutschen Small Cap Fond angefangen zu investieren.
Nach dem Corona Crash habe ich vorallem Einzelwerte ins Portfolio genommen, welche ich aber langfristig aber wieder loswerden möchte.
Das hohe Risiko von Meme Stocks nehme ich kurzfristig in Kauf und möchte spätestens 2023 nur noch ETFs im Portfolio haben.
Ab jetzt investiere ich monatlich 770€ aufgeteilt auf die folgenden ETFs. Core Portfolio soll ein MSCI World / EM / STOXX 600 / MSCI Europe Small Cap sein.
Die Sektor ETFs werden nur niedrig bespart und sollen nur mittelfristig gehalten werden.
510€ MSCI World
100€ MSCI Emerging Markets
75€ STOXX Europe 600
35€ MSCI Europe Small Caps
10€ Global Clean Energy
20€ Automation & Robotics
20€ AI & Big Data
Den Anteil an Gold und Silber möchte ich langfristig als kleine Absicherung behalten. In der gleichen Größenordnung wie Aktien habe ich aktuell noch in Krypto (90% Bitcoin, 10% ETH).
Diese werde ich weiterhin mit ca. 300€ mtl. besparen.
Dem relativ hohen Risko bin ich mir bewusst. Bin aber jung und ohne Verpflichtungen, und glaube an das Konzept von Bitcoin als erweiterte Anlageklasse und Store of Value.
Nabend, mit deinen 770€ hast du schon eine vernünftige Sparrate (für deinen Core) allerdings dafür wiederum (mMn) zu viele ETFs.
Da du 100€ in die Emerging Markets (ohne IMI) und 75€ in den STOXX Europe 600 steckst, kannst du eigentlich auch auf den Vanguard FTSE All-World ( IE00BK5BQT80 ) switchen und mit einem iShares MSCI World Small Cap ( IE00BF4RFH31 ) ergänzen. Da wäre dann die Gewichtung 80/20 oder 90/10 angesagt.
Hast du Europa bewusst übergewichtet oder wolltest du einfach nur das USA "Risiko" reduzieren? Die Gewichtung nach Marktkapitalisierung ist ein einfaches aber mächtiges Modell um die Weltwirtschaft abzubilden. Derzeit wird/wurde die Rendite hauptsächlich in den USA gemacht und daher auch die hohe Gewichtung.
Wenn es irgendwann zu einem Crash kommen sollte und die Rendite beispielsweise nach Europa wandert, wird sich hier die Marktkapitalisierung ändern und damit auch automatisch die Gewichtung im MSCI World Index.
Den Crash bzw. Drawdown wirst du durch deine 75€ Europe nicht abfedern, generell wirst du den so oder so mitnehmen. Um den Drawdown merklich zu reduzieren braucht es schon ganz andere Assetklassen mit niedrigen oder gar negativen Korrelationen.
Zu deinen Themen ETFs hast du schon richtig erkannt, das es sich da maximal um ein mittelfristigen Anlagehorizont handelt. Jedoch kannst du dir das eigentlich sparen da die 50€ monatlich im nichts verpuffen. Viel effektiver wären diese 50€ wohl in deinem CORE ETF angelegt wo somit die absolute Summe steigt und die Performance nicht mehr abnormal hoch sein muss um überhaupt merkbar zu sein.
Bei dem Gold ETC hätte ich bei langfristiger Anlage defintiv das EUWAX 2 Gold ETC ( DE000EWG2LD7 ) der Börse Stuttgart GmbH genommen. Dort zahlst nur einmalig beim Kauf einen minimal höheren Spread, aber hast dafür keine laufenden Kosten. Das beste ist aber das dieser ETC unter die Spekualtionsfrist von einem Jahr fällt und danach ist der erzielter Kursgewinn steuerfrei (gilt für
physisch replizierende Gold-ETCs mit Goldauslieferung).