Lukas

Gepostet in Portfolio Roasts

FIRE bis 55

Hallo zusammen

Ich bin 33 und komme aus der Schweiz.
Mit dem Investieren begann ich erst vor 1.5 Jahren, habe davor aber immer schon ziemlich sparsam gelebt und so einiges zur Seite legen können. Nur lag das Kapital eben einfach rum und arbeitete nicht.
Im Dezember '21 bin ich aufgrund einer Gebührenerhöhung von Degiro zu Interactive Brokers gewechselt und bespare seit dann die US-ETFs von Avantis, welche es leider nur als Ausschütter gibt (Ausschüttungen werden immer reinvestiert).
Da wir in der Schweiz keine (preiswerten) Sparpläne haben und meine Einnahmen und Ausgaben von Monat zu Monat relativ stark schwanken, investiere ich per Einmalanlage abwechselnd in 1-2 ETFs, je nach verfügbarem Betrag.

Mein Ziel ist bis spätestens 55 die finanzielle Freiheit erreicht zu haben, um dann selbst entscheiden zu können, ob ich weiter arbeiten möchte.

Cocktail-Investor - Portfolio Übersicht | Parqet

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4 Kommentare

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Gelöschtes Konto

Mir waren die Avantis ETFs bisher kein Begriff. Magst du kurz erläutern, warum du dich rein für diesen Anbieter entschieden hast?

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Lukas
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Mitglied Gerne
Was das Faktor-Exposure, also die Tiefe der Value/Size/Momentumlastigkeit angeht, sind Avantis-ETFs mit das beste was man finden kann.
Dazu sind sie für Faktor-ETFs relativ günstig und da das Fondsdomizil USA ist, wird von den Ausschüttungen vom US-Staat noch weniger zurückbehalten. 🙂
Leider sind Avantis-ETFs zZ nur bei sehr wenigen Brokern verfügbar (Interactive Brokers und ich meine auch Smartbroker).

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Gelöschtes Konto

Warum hast du dich gegen den Vanguard FTSE All-World entschieden?

Dein aktuelles Portfolio sieht sehr nach Value Schwerpunkt in allen drei Cap-Sizes aus. War das so gewollt?

Wie sieht das mit dem Steuer-Aufwand (Fremdwährungsgeschäfte, ausländischer Broker etc) aus als bei einem inländischen Broker?

Hast eigentlich schon mal gegengerechnet ob dein Portfolio über deinen Anlagehorizont tatsächlich kostengünstiger ist?

Mehrere ETFs, in Fremdwährung geführt, erzeugen wahrscheinlich ein wenig mehr an Transaktionskosten.

Da du wohl nur alle paar Monate Mal investierst, könntest du deine Orderkosten bestimmt auf unter 1% drucken!?

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Lukas
Autor

Mitglied Ich habe bereits einen Teil meiner privaten Vorsorge (3. Säule) marktneutral angelegt. Somit entschied ich mit dem anderen Teil etwas mehr Risiko einzugehen, was ich mit den Faktor-ETFs umsetze.

Value-Schwerpunkt ist gewollt, mit Übergewichtung von Small Caps. Etwas Mid und Large Caps kann mMn aber nicht schaden. ;-)

Der Steueraufwand ist nahezu der selbe. Ich muss in der Steuererklärung lediglich das Vermögen per Ende Jahr angeben, was ich sowohl bei Interactive Brokers, als auch bei einem schweizer Broker mittels Report rauslesen kann.

Ob mein Portfolio kostengünstiger als eines bei einem schweizer Broker ist?
Hier eine Kostenübersicht eines schweizer Brokers (SQ) vs. Degrio vs. IBKR. Bei Interactive Brokers komme ich also auf deutlich unter 1%, und auch deutlich günstiger als bei den anderen zwei Optionen, daher der Wechsel.

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