Sebastian

Gepostet in Schnack

Credit Suisse

Hi, 
wollte mal eure Meinung wissen was ihr von, der über das Wochenende passierten, verkauf bzw. tiefgreifenden rechtlichen Änderung der Wertpapiere von Aktionären haltet?
Wie sicher sind Aktien als Asset wenn der Gesetzgeber hier eingreift und Änderungen vornimmt (unabhängig ob jetzt in der Sache her das richtig oder falsch ist). Und das jetzt in einem Land wie der Schweiz und keiner Bananenrepublik...

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6 Kommentare

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The_M
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Wie sagte Biden vor kurzem: "that's capitalism".

Als Steuerzahler in der Schweiz hätte ich es schwerer verständlich gefunden, wenn alle das hätten ausbaden müssen.

Und viele müssen auch ehrlich sein, wann sind sie eingestiegen und warum? Habe von manchen gelesen, die vor kurzem dachten, sie kaufen jetzt einen "dip". Wer so spekuliert ist selber schuld.

Ansonsten, der Skandal ist, dass die Verantwortlichen frei rumlaufen und deren Reichtum unangetastet bleibt. Hier war eine Menge krimineller Energie im Spiel. Aber Wirtschafts- und Steuerkriminalität ist hier in der Schweiz eher ein Kavaliersdelikt.

Ja, ich übertreibe, aber dass die Credit Suisse in den letzten 20 Jahren 42 Milliarden Boni an das Topkader auszuschüttete, sagte alles aus, was man wissen muss, um dieses ganze Investmentbanken-Business abgrundtief verachten zu können. Diese 42Mia gingen also an genau die Leute, die dafür verantwortlich sind.

Hoffentlich greift die FINMA nun ein und stoppt die aktuellen Bonis, Dividenden und Lohnerhöhungen. Bis gestern hies es noch, dass die Bonis trotzdem ausgezahlt werden sollen.

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Mario Watanabe
Investor
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das was mit den "additional T1"-Anleihen der CS passiert ist, also der Ausfall, scheint wohl auch im "Kleingedruckten" bereits als Möglichkeit beschrieben gewesen zu sein. Das Risiko ist also im Grunde nichts Unbekanntes gewesen.

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Mario Watanabe
Investor
Beta

Hi Sebastian, ist die Frage, was du unter "tiefgreifenen rechtlichen Änderung der Wertpapiere von Aktionären" verstehst. Eine Aktie hat ja immer die Gefahr wertlos zu werden, der Wert der Firmenanteil durch die Schulden aufgefressen werden. Neu ist ja scheinbar bei der CS, daß auch Anleihen, also Forderungen ggü. der Bank ausgefallen sind.
Im Ganzen wundert es mich tatsächlich, daß die CS solange durchgehalten hat, wo sie doch eigentlich schon über viele Jahre hinweg miserabel gewirtschaftet, und von einem Skandal zum nächsten gehüpft ist. Der Aufkauf durch die UBS war vermutlich für die Schweizer das Sinnvollste, statt sie ganz zu verstaatlichen.

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Sebastian
Autor

ne mir gehts jetzt nicht so sehr darum wieso die CS gerettet werden musste sondern um das wie es abgelaufen ist.
Also das die Aktionärsrechte ausgehebelt wurden um dem Deal zu vollziehen

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Mario Watanabe
Investor
Beta

Ach du meinst die Aktionärsrechte der UBS, ob sie so einem Aufkauf zugestimmt hätten? Sagen wir so, was wären die Alternativen gewesen? Vermutlich hätte ein Zusammenbruch der CS am freien Markt die UBS deutlich mehr gekostet, mal abgesehen davon, daß dann der Rest der Welt auch langfristig mit in den Abgrund gerissen worden wäre. Die Aktionäre der CS haben halt Totalausfall mit Ansage. Ist zwar Scheiße, aber that economy.

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Mario Watanabe
Investor
Beta
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