Gepostet in Portfolio Roasts
Core Satellite soll entstehen mit 6 thesaurierenden ETFs & 22 Aktiensparplänen
Gude zusammen.
Ich bin 21 Jahre alt und mache eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten.
Seit Dezember 2022 investiere ich nun und seit Juli 2023 auch mit höheren Summen was Sparpläne betrifft. Aktuell möchte ich mir eine Art Core Satellite Portfolio aufbauen, wo 6 ETF-Sparpläne das Hauptaugenmerk sein sollen und 22 Aktien-Sparpläne für je 10€ als Satellite gelten. Ich investiere pro Monat 500€ in ETF- und 220€ in Aktien-Sparpläne.
Die ETFs sollen wie folgt gewichtet werden:
48% S&P 500
16% Developed Europe
16% Emerging Markets
10% Small Cap
5% Developed Asia Pacific ex Japan
5% Japan
Außerdem habe ich erst seit Juli 2023 von den DIST (ausschüttenden) ETFs auf die ACC (thesaurierenden) ETFs gewechselt. Die ausschüttenden ETFs behalte ich aber unbespart weiter im Portfolio.
PayPal und Walt Disney sind ein wenig meine Zockeraktien. Deren Anteile will ich im Portfolio in Zukunft aber reduzieren.
Was haltet ihr von meiner Strategie? Ich bin offen für jeden Verbesserungsvorschlag.
Beste Grüße
In der Theorie hört sich das sehr gut an. In der Praxis isses aber leider Kraut und Rüben.
Dein „Zock“ macht fast die Hälfte des Depots aus. Du sagst du willst das reduzieren, ok, aber entweder man setzt seine Strategie korrekt um oder man lässt es mit der Strategie.
Wieso Du gerade diese Regionen Allokation willst, wird hoffentlich einen Grund haben, weil es ist weder Marktkapitalisierung, noch BIP Gewichtung und auch kein Mittelwert, sondern sehr „individuell“.
Deine Einzeltitel solltest Du mal dahingehend checken, ob Du hinter JEDEM EINZELNEN wirklich stehst. Da sind absolut ein paar gute Titel dabei, einige kann man nehmen, wenn man will und teils isses der Rotz, den echt niemand braucht (aber irgendwie in sehr vielen Portfolios ist).
Wieso von dis auf acc bei diesem Volumen? Oder ist Dein Steuerfreibetrag schon andersweitig ausgeschöpft?
Also wie gesagt, Theoretischer Ansatz ist absolut ok. Für dein C/S sollten dann aber deine Einzeltitel auch konsequent nicht über 1-2% liegen, damit dein Core auch wirklich ca 70% ausmacht.
Allokation ist Deine Entscheidung. Ich kapiere sie nicht unbedingt.
ACCs verstehe ich nur dann, wenn du keinen Steuerfreibetrag frei hast.
@privat
Die aktuelle Marktkapitalisierung ist wie sie ist (und nicht meine Meinung). 😉 Die Frage ist, ob man sich an dieser orientieren will.
Alternativ kann man sich zum Beispiel am BIP orientieren. Oder eben gewichten, wie man persönlich will. Insofern absolut keine Kritik an Deiner Entscheidung, wenn Du diese so BEWUSST für Dich gewählt hast.
Persönlich (aber das ist mein Ding) mag ich aus dem Portfolio generierten Cash Flow (nehme sogar die Quellensteuer jetzt und nicht nachgelagert in Kauf). Mit dem Zinseszins Effekt und der automatischen Reinvestition hast Du im Grunde absolut recht. Der Punkt ist nur, dass Du den steuerlichen Freibetrag (insofern vorhanden) halt pro Jahr verschenkst (Deine Erträge bei dieser Depotgrösse würden ja save darunter fallen) und evtl. in paar Jahren, wenn alles größer und mehr wird 😁 dann evtl. bei Entnahme dick die Steuern darauf zahlst.
@frank Guter Hinweis mit dem Steuerfreibetrag. Ich habe mich gestern und heute damit nochmal beschäftigt. Wahrscheinlich machen anfangs doch die ausschüttenden ETFs mehr Sinn, um die 1000€ Freibetrag möglichst gut ausschöpfen zu können. Ist ja kein Drama, die ETF-Wahl ein 2. Mal zu ändern :D
Und was die Marktkapitalisierung angeht: welche Quellen nimmst du dafür zur Hand?
@privat
Guter Überblick zur Thematik:
https://www.justetf.com/de/academy/globale-aktienstrategien-mit-etfs.html#:\~:text=Gewichtung nach Bruttoinlandsprodukt\&text=Durch eine Gewichtung nach BIP,Anteil an der weltweiten Marktkapitalisierung.
@finn_e2bcd1 4. Tag hier und am Mittwoch gehts zurück nach Hesse. Megapark ist super :)
@privat immer diese rich kids...
dann viel spaß noch!