Goldmarie

Gepostet in Portfolio Roasts

Finanzielle Freiheit im Fokus: Mein Anfänger-Portfolio auf dem Prüfstand!

Hallo liebe Parqet-Community,

heute traue ich mich auch mal als Anfängerin mein Portfolio mit Euch zu teilen:
https://app.parqet.com/p/641d9f3ba08ab2d92ec3a2b2

Eigentlich bin ich (48) selbstständige Freelancerin, habe in den letzten 3 Jahren allerdings in Vollzeit die Pflege meiner Eltern übernommen. Nun schlage ich ein neues Kapitel auf. Mit dem Verkauf meines Elternhauses steht Kapital zur Verfügung, das ich gerne sinnvoll investieren möchte.

In den letzten 20 Jahren war meine finanzielle Priorität, meine eigene Immobilie vollständig abzuzahlen, das ist nun glücklicherweise abgehakt. Nun, da ich komplett schuldenfrei bin möchte ich mein Vermögen weiter ausbauen. Ich habe daher vor einem Jahr mit dem Investieren begonnen.

Mit diesem Portfolio habe ich eine Strategie verfolgt bei der mir eine ausgewogene Balance zwischen Sicherheit und Rendite wichtig ist. Es soll aus einem 50% ETF Weltportfolio, einem 25% Dividenden-Portfolio, 15% REITs (noch nicht vollständig erreicht) und 10% Edelmetalle (noch nicht vollständig erreicht) bestehen. Das Weltportfolio bildet den Kern meiner Investitionen, mit der Absicht, vom globalen Wachstum zu profitieren. Das Dividenden-Portfolio, bestehend aus Dividenden-ETFs und einzelnen Dividendenaktien, dient dazu, eine stetig wachsende Dividendenrendite zu erzielen, mit dem Ziel, irgendwann monatliche Dividendeneinnahmen von etwa 2000 bis 2500 Euro zu erreichen.

Die REITs dienen zur zusätzlichen Diversifikation und für weitere Dividenden, auch wenn ich mir noch unsicher bin, ob diese in der aktuellen wirtschaftlichen Lage "das Richtige" sind. Die Edelmetalle fungieren als eine Art "Versicherung" und ich besitze zusätzlich physisches Gold und Silber.

Neben einem Notgroschen auf dem TG-Konto verfüge ich über ein Krypto-Portfolio. Hier möchte ich nach dem nächsten Bitcoin-Halving größtenteils auscashen und die Gewinne in dieses Portfolio hier umschichten.

Nun stehe ich vor der Entscheidung, wie ich einen weiteren fünf- bis sechsstelligen Betrag am besten in dieses Portfolio hier investieren könnte. Eher größere Einmalinvestitionen tätigen oder eine stärkere Dollar-Cost-Average-Strategie verfolgen? Lieber die ETFs weiter ausbauen oder weitere Einzelaktien (hier würde ich den Fokus auf Dividenden-Könige und -Aristokraten mit wachsenden Dividenden legen).
Ich bin mir des Spruchs "Time in the Market beats timing the Market" bewusst und würde gerne Eure Gedanken dazu hören.

Ich freue mich auf Eure Ratschläge und Diskussionen und danke Euch, dass Ihr Euch die Zeit genommen habt, meinen Beitrag zu lesen und mein Portfolio zu betrachten.

15 Kommentare

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Das_Lama
Plus

@goldmarie Zunächst ziehe ich meinen Hut für die Leistung, 3 Jahre Vollzeitpflege zu machen. Gehört hier nicht her, aber ich möchte es erwähnt haben, da ich in meinem Umfeld mitbekommen habe, was das bedeuten kann.
Zur Sache: Im Wesentlichen kann ich mich - wie so häufig -  @lola anschließen. Die hats druff. Ich möchte die Ausführungen allerdings gerne um meine Perspektive erweitern. 
REITs halte ich nicht viel von. Mir ist schon bewusst, dass die hohen Ausschüttungen verlockend wirken, aber mir ist das Geschäftsmodell gleichwohl zu eindimensional; außerdem halte ich nichts von einem Ausschüttungszwang. Ein Unternehmen möge gerne ausschütten, wenn es solide funktioniert, aber nicht als rechtliche Verpflichtung.
10 % Edelmetalle ist nicht wenig. Im Sinne der Diversifikation kann das Sinn ergeben, um Rohstoffe im Allgemeinen abzudecken, allerdings sind Edelmetalle nur ein Bruchteil der Rohstoffe. Zumal gerade Gold auch ausschließlich von dem gemeinsamen Glauben lebt, dass es etwas wert sei.

Kern meines Anliegens: mein Bruder ist ebenso wie Du (IT-)Freelancer. Er hat seit Jahrzehnten kein Problem, Aufträge zu bekommen. Er arbeitet eine 4-Tage-Woche und verdient nachallenkostennetto mindestens doppelt so viel wie ich. Das ändert nichts daran, dass ich erheblich riskanter investieren kann als er. Tue ich nicht, weil ich ein Schisser bin, aber ich könnte. Eben weil ich "irgendeine" gesetzliche Rente bekommen werde. Eben weil ich eine arbeitgeberfinanzierte Altersversorgung habe. Eben weil ich eine renditekatastrophale Entgeltumwandlung betreibe, um das Langlebigkeitsrisiko abzusichern. 
Will sagen: bei mir kommt immer irgendwas rein. Bei Dir bzw. meinem Bruder nicht. Deswegen, und darauf möchte ich nach all der Vorrede hinaus, ist meines Erachtens für Dich die Risikokontrolle entscheidend. Insofern drängt es sich massiv auf, in ETF anstatt in Einzelaktien zu investieren. Meiner Meinung nach gerne in Ausschütter, um eine Entnahmediskussion im Alter zu vermeiden, aber auch Thesaurierer funktionieren natürlich. Obwohl Du ausschließlich (im besten Sinne) langweile Spießeraktien hast, ist imho ein ETF-Investment für Dich die bessere Wahl.
Abschließend auch von mir noch ein Wort zum Investitionszeitpunkt: Statistisch ist es in der Mehrzahl der Fälle besser, alles auf einmal zu investieren (so z.B. beschrieben in der "genial einfachen Vermögensstrategie" von Weber et al., trotz des Titels ein sehr gutes Buch). Wichtiger ist allerdings aus meiner Sicht, womit Du Dich besser fühlst. Wenn es Tranchen sind, mach Tranchen. Wissen tut es ohnehin niemand.
Beste Grüße

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Goldmarie
Autor

Dankeschön @das_lama erst einmal für Deine lieben und anerkennenden Worte! Und natürlich auch für Deine Perspektive.

In Sachen REITs bin ich mir selbst noch etwas unsicher. Ich denke ich lasse die Position erst einmal so wie sie ist. Sollte ich mich doch dazu entscheiden hier noch weiter zu investieren werde ich wahrscheinlich den Fokus hier auf Pflegeeinrichtungen, Rechenzentren, Infrastruktur, etc. legen. Mal schauen.

Danke für Deine persönlichen Ausführungen. Glücklicherweise bekomme ich später auch noch einen Teil gesetzliche Rente. Zusätzlich habe ich während meiner Selbständigkeit privat vorgesorgt. Ist halt die Frage wieviel man später dann tatsächlich davon sieht :D

Jedenfalls ist der Plan, dass der Anteil der Einzelaktien überschaubar bleiben soll. Den Anteil würde ich jeweils so bei 2-3% sehen.

Ich kaue aktuell noch auf dem Thema Anleihen zur weiteren Absicherung herum aber irgendwie kann ich mich noch nicht so recht damit anfreunden. Vielleicht auch weil ich da noch nicht komplett durchgestiegen bin.

Danke nochmal für Deine Zeit!

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Das_Lama
Plus

@goldmarie immer gerne. Ich bin grundsätzlich Freund von Anleihen, aber das muss jeder und jede selbst entscheiden. Eine ganz gute Erklärung, wie Anleihen funktionieren, gibt es hier:
Technisch ist alles darin Erklärte richtig, allerdings ist das Video schon fast ein Jahr alt und spiegelt insofern nicht die aktuelle Zinssituation wider. Aber zum grundsätzlichen Verstehen gut geeignet.

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Goldmarie
Autor

Danke Dir @das_lama für den Tipp! Ja... gutes Video. Hab mir schon einige Videos mit Christian Röhl angeschaut und finde auch, dass er es immer ganz gut auf den Punkt bringt.

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p
Plus

Liebe Goldmarie,
dein Portfolio sieht doch eigentlich ganz gut aus und passt auch zu der Strategie, die du beschreibst. Ob so viele ETFs sinnvoll sind, lass ich mal dahingestellt, Hauptsache sie sind kostengünstig sowohl beim Erwerb als auch laufend.
Ich möchte einen Punkt aufgreifen, den du eher beiläufig erwähnst: Edelmetalle mit Schwerpunkt Gold und Silber als eine Art "Versicherung".
Ich bin immer wieder überrascht, mit welcher Selbstverständlichkeit gerade auch Anleger mit langfristiger Strategie meinen, Edelmetalle und/oder Rohstoffe gehören als Sicherheit ins Portfolio. Ich halte das für einen schweren Fehler. Wogegen sollen Gold und Silber denn versichern? Gegen Inflation? Das tun Qualitätsaktien oder Immobilien auch, wenn nicht sogar besser! Gegen einen Währungscrash? Glaubst du wirklich, es sei notwendig, sich gegen den Zusammenbruch  unserer Währungssysteme (damit meine ich Euro und Dollar) mit Gold abzusichern, weil man dann nur noch mit Goldklumpen oder Silbertalern einkaufen kann? Das ist doch totaler Blödsinn, den uns Leute einreden wollen, die prächtig daran verdienen, wenn wir zur Geldanlage Gold kaufen.
Gold oder andere Metalle oder Rohstoffe als Wertanlage zu kaufen, ist Spekulation in Reinkultur. Sie werfen, anders als Aktien, keine Erträge ab und können auch nicht wachsen. Nichts in der Welt kann langfristig diesen Nachteil gegenüber Aktien ausgleichen. Und dann kommt noch dazu, dass die physische Lagerung von Gold teuer ist (Schließfachgebühr, Panzerschrank o.ä.). Oder willst du deinen Goldschatz kostengünstig im Wald vergraben? Und Zertifikate auf Rohstoffe sind im Zweifel das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt sind. Finger weg! 
Kaufe lieber Qualitätsaktien der großen Weltmarken aus Branchen, die immer gebraucht werden, auch wenn drumherum einem alles um die Ohren fliegt. Und zur Diversifikation möglichst weltweit. Wenn du Spaß und Zeit dafür hast, suche selbst nach den Aktien, die in Frage kommen oder du kaufst weiterhin nach und nach entsprechende ETFs. 
Dein Portfolio sieht so aus, als wenn du für beides den Grundstein gelegt hast.
Und wenn du Gold kaufen willst, dann lege dir ein paar schöne Schmuckstücke zu, damit du auch deinem Namen gerecht wirst😊.
Viel Glück!
R

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Goldmarie
Autor

@reinhard  Danke Dir vielmals für Dein Feedback!
Ich denke die Einstellung zu Gold als "sicherem Hafen" ist vielleicht in den Köpfen Vieler die mit dem Investieren beginnen. Ich persönlich denke, dass die FIAT Währungen auf wackeligen Beinen stehen. Gold hat sich eben seit Jahrhunderten als Geld etabliert. Im Zweifel setze ich lieber auf einen Klumpen Gold statt einen Haufen mit bunt bedrucktem Papier :) Und richtig – Gold erwirtschaftet zwar nichts aber wird immer seinen Wert haben. Und irgendwie ist es mir sympathischer als Anleihen über die als als "Versicherung" auch nachdenke. Über die Gewichtung im Portfolio lässt sich sicher streiten.

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flip
Investor
Terminal
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Also, ein paar schnelle Gedanken dazu: 
Du machst dir sehr viele Gedanken und das ergibt alles Sinn. Die typischen Youtube-Aktien sind auch schon im Portfolio sichtbar.

2500 Euro Dividenden pro Monat heißt 30000€ pro Jahr, heiß 40000€ Dividende vor Steuern, heißt - bei 4% (was deine ETFs erzielen), eine Million, heißt in deiner aktuellen Aufteilung 4Mio Gesamtportfoliowert. 
Du hast jetzt keine Absolutwerte angegeben, aber das erreichst du höchst wahrscheinlich erst, wenn du selber Pflegebedürftig wirst.

Die Frage ist also, wann du dieses Geld benötigst. Wenn es zur Absicherung im Ruhestand gelten soll, dann bringt es nichts, jetzt die Rendite wegzuwerfen.

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Goldmarie
Autor

Danke Dir @marian !
Die Aufteilung ist nicht unbedingt für alle Zeit in Stein gemeißelt. Zugunsten der Rendite habe ich den Wachstumsteil eingebaut. Dieser soll später als "Polster" dienen. Wenn ich hier einen "Grundstock" erreicht habe mit dem ich zufrieden bin werde ich mich dann eher auf den Dividendenteil konzentrieren.

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Goldmarie
Autor

Danke Euch für Eure Meinungen. Mich würden noch Eure Meinungen zum Thema Anleihen als Sicherheitsbaustein interessieren.

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Holger
Plus

@goldmarie Ich muss zugeben dass ich das Thema Sicherheitsbaustein und Asset Allokation für eines der schwierigsten halte. Es wird immer empfohlen, dass man seine Risikotoleranz ermitteln und danach entsprechend auf risikoarme und risikoreiche Assets verteilen soll. Aber wie man das Risikoempfinden ermittelt ist mir nicht klar.

Ich selbst werde wohl auf Anleihen verzichten, und plane für etwa 2 Jahre oder so einen Cashbestandteil zu halten, damit ich nicht gezwungen bin während eines Crashs Anteile zu verkaufen. Allerdings erwarte ich auch eine Rente und habe weitere Altervorsorgeverträge, daher bin ich nicht unbedingt auf meine ETFs angewiesen.

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Holger
Plus

@goldmarie Um das zu sinnvoll beantworten zu können müsste man deine Gesamtsituation kennen. Mich wundert etwas, dass dir „ausgewogene Balance zwischen Sicherheit und Rendite wichtig ist“, und dann investierst du ausschließlich in Aktien und Edelmetalle (und ein bisschen Krypto). Das sind aber allesamt risikoreiche Assets! Aber dann erwähnst du auch eine Rente und weitere Vorsorgen.

Ich bin kein Experte, aber ich denke, je mehr Du auf deine Investitionen später angewiesen sein wirst, desto wichtiger wäre auch ein Sicherheitsbaustein. Dazu gehört Tagesgeld/Festgeld (bis zur Einlagensicherung von 100k€), und/oder Anleihen (Staatsanleihen guter Bonität, also Investmentgrade).

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Goldmarie
Autor

Die Assets hast Du gut zusammengefasst @lola . Es wäre wahrscheinlich besser gewesen diese direkt in meinem ersten Post aufzulisten. Aber auf manches kommt man eben erst in der Diskussion.

Deine nachfolgende Ausführung kann ich persönlich ebenfalls so für mich unterschreiben. 
Ich bleibe dabei das ich, wie geschrieben, im "Zweifel" also falls der Worst Case eintreten sollte (die Wahrscheinlichkeit sei mal dahingestellt) lieber Gold statt Euro habe. Über den Anteil sowohl im Portfolio als auch physisch lässt sich sicher diskutieren und da hat wahrscheinlich jeder eine andere Meinung.

So lange wir den Euro haben (und ich hoffe, dass das noch lange der Fall ist) möchte ich natürlich von einer Euro-Dividende profitieren denn das ist nunmal die Währung in der wir alle unsere laufenden Kosten begleichen.

Ich versuche mich, im Rahmen meiner Möglichkeiten, so gut es geht zu informieren. Klar stoße ich dann zwangsläufig auch auf das Thema Anleihen. Dann ist es doch legitim, dass man versucht, für sich selbst zu erörtern wie man sein Investment absichern kann.

Du siehst absolut richtig, dass ich versuche auf vielen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen. Um ehrlich zu sein wäre mir am liebsten auf so vielen Hochzeiten wie möglich! Ich möchte nicht alle meine Eier in einen Korb legen sondern möchte es eher nach dem Motto "breit gestreut nie bereut" handhaben.

Ich stimme Dir zu, dass ich einen Kassensturz machen muss. Gerade was den Status der "alten Assets" angeht.

Jedenfalls hilft mir diese Diskussion hier und andere Sichtweisen enorm weiter. Danke Dir für Deine Zeit!

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Goldmarie
Autor

@holger Danke! Du bringst es in Deinem ersten Absatz gut auf den Punkt. Genau damit habe ich eben auch meine Schwierigkeiten. Alleine sich vorzustellen "ja was ist denn in 20/25 Jahren?". Wenn ich auf die letzten 3 Jahre zurückblicke hätte ich mir die in meinen schlimmsten Träumen vor 5 Jahren so nie vorstellen können. Aber das gehört hier nicht hin.
Will sagen: Es kommt meist immer komplett anders als man denkt. Wie soll man da realistisch einschätzen wie der Bedarf später annähernd realistisch sein wird.

Deinen Plan finde ich persönlich gut. Und ich denke, dass ich ähnlich verfahren werde. Ich kaue noch ein wenig weiter rum auf diesem Gedanken :)

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Goldmarie
Autor

Hallo @holger und danke für Dein Feedback. Meine Gesamtsituation (Eigenheim, ges. Rente, priv. Vorsorge) habe ich in etwa beschrieben. Genau weil mir die Balance zwischen Sicherheit und Rendite wichtig ist fragte ich ja nach Eurer Meinung zum Thema Anleihen. Mir ist bewusst, dass derzeit noch Sicherheitsbausteine "fehlen". Es ist allerdings noch Budget vorhanden um dieses Thema im Portfolio anzugehen. Ein großzügiger Notgroschen auf dem TG ist, wie gesagt, vorhanden.

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Manuel Palkowitsch
Investor
Beta
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Hi Goldmarie, ich habe mir mal dein Depot angeschaut. Ich finde die Anzahl von ETFs zu hoch. 13 ETFs bei 39 Werten in Summe. Zumal aus meiner Sicht 3 bis 4 ETFs ausreichen die Welt abzudecken. Prüfe mal ob nicht der ein oder andere ETF sich ggfs. überlagert. Hier würde ich dann eher etwas umschichten.

Wenn du auch eher Cashflow im Rahmen von Dividende generieren willst, würde ich die ACC ETFs eher rausnehmen und das Geld in DIS ETFs umschichten oder anders einsetzen.

Wenn du die "kritische Menge" an REITs noch nicht erreicht hast, dann würde ich jetzt in den ein oder anderen Wert investieren, da durch die hohen Zinsen die REITs etwas gelitten haben und teils niedrige Kurse aufweisen. Da schauen ob du "Platzhirsche" findest, die auch ein gutes FFO aufweisen. Interessant könnten auch REITs im Vergnügungssektor (z. B. EPR Properties) oder Hotelsektor sein (z. B. Apple Hospitality), da die nach der Pandemie immer noch nicht auf ihren alten Hochs laufen. Die beiden sind übrigens wie der Realty interessante Monatszahler 🙂

Ich sehe auch das du 2 Tabakwerte im Depot hast. Da als Gedankenanreiz das Video von echtgeld.tv mit ein paar interessanten Informationen zu verschiedenen Werten 😉

Viel Erfolg weiterhin bei deinen Investitionen 🙃

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