Dspy
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Gepostet in Portfolio Roasts

Wohin mit dem Geld :-)

Hallo zusammen, habe ca 2000 mit dem Investieren begonnen und zwischendurch einen Motivationsdip gehabt. Habe jetzt ein mittleres Portfolio aufgebaut suche aber noch Feedback und eine Richtung für die weiteren Investitionen

  • Basis bilden Mitarbeiteraktien (Firma ist global tätig, deckt alle Branchen ab und fokussiert auf Digitalisierung im weitesten Sinne), ergänzt wurden diese Stück für Stück um weitere mir teilweise bekannte Firmen / Titel.
  • ETFs als Beimischung, tlw starke Überlappung mit Einzelwerten. Allerdings möchte ich nicht nur auf ETFs setzen
  • Emerging Market / Small Cap aufgrund Performance des letzten Jahre bisher nicht im Portfolio
  • Letztes Jahr kam leider noch ein Erbe dazu, welches aktuell noch eine komfortable Cash Position mit Ok Verzinsung (~3,7%) bietet. Möchte dies aber in den kommenden Monaten investieren
  • Einfamilienhaus abbezahlt, eine abbezahlte Wohnung welche vermietet ist
  • Portfolio ist noch nicht richtig strukturiert und suche noch die richtige Strategie

Ich bin 44 und normal berufstätig. Ziel ist in ca 10 Jahren einen Puffer aufgebaut zu haben, um theoretisch in den Ruhestand zu gehen ohne dabei sparen zu müssen.
Freue mich auf eure Ideen & Feedbacks

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20 Kommentare

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Gelöschtes Konto

Bei deinem Portfolio sind mir folgende Sachen aufgefallen

  • Klumpenrisiko: Aktie Accenture
    // Beratungshäuser können schnell und nachhaltig Wert verlieren, vgl. Wirecard-Skandal. Zudem haben die Firmen meiner Meinung nach kaum Substanz, da der Wert die Mitarbeiter sind und diese Wechseln bei den Big4/5 alle paar Jahre.
  • Klumpenrisiko: Region Europa
    // Tendenziell eher absteigender Ast, dank Migrations-/Sozialkrise und Krieg)
  • Klumpenrisiko: Cash-Positionen
    // Du hast große Geld-Positionen. Zwar sind diese in aktuell gute Tagesgeld-Konten o.ä. investiert, allerdings sind Cash-Bestände keine Produktiven Assets und unterliegen stark der Inflation, da nachdruckbar.
  • Klumpenrisiko: Branche IT

Ziele / Hintergedanken:

  • Zeit für Unternehmensanalyse reduzieren
  • Klumpenrisikos reduzieren (Europa / Einzeltitel)

Wenn ich das mein Portfolio wäre, würde ich folgende Anpassungen machen, um die o.g. Ziele zu erreichen:

  • Cash in globalen ETF umschichten (z.B. MSCI ACWI) & STOXX 600 umschichten (großer Kauf & Sparplan)
  • Sämtliche kleine Aktienpositionen komplett auflösen und in globalen ETF umschichten (z.B. MSCI ACWI) &STOXX 600
  • Große Aktienpositionen (Accenture) massiv reduzieren (<= 5%) und in ETF in globalen ETF umschichten (z.B. MSCI ACWI) & STOXX 600

Bei den ETF würde ich an deiner Stelle einen ausschüttenden ETF nehmen, sodass die Ausschüttung in etwa der von dir benötigten Rente entspricht.

Wenn beim Verkauf der Aktien / Umschichtung viel Steuern anfallen, würde ich den Verkauf Stück für Stück machen. Ggf. erst dann, wenn du deinen Job niedergelegt hast und denen normalen Freibetrag im Rahmen der Günstiger-Prüfung anstatt des Pauschalen-Steuersatz dafür nehmen kannst.

Wenn du genug Kapital hast und nicht viel zum leben braucht, kriegst dun den Depotwert trotz Entnahmen ggf. sogar stabilisiert oder willst du lieber aufbrauchen bis Lebensende?

Was denkst du dazu?

LG.

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Dspy
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Max Mustermann danke für die tollen Impulse. Hab schon angefangen die große Position ein wenig zu reduzieren - habe da tatsächlich weniger Angst wg Substanz, da ich mich ganz gut in dem Bereich auskenne und schon an die Nachhaltigkeit glaube. Der Europe / Irland Klumpen kommt tatsächlich hauptsächlich aus dieser Position.
Werde wohl vorerst keinen allg MSCI aufstocken, sondern Cherry Picking machen - M7 + E7 und dann mit ETFs auf Branchen und Regionen komplettieren. Werd auf thesaurierend gehen, da ich dadurch langfristig steuerliche Vorteile hab (Schöpfe den Freibetrag ja locker aus).

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David
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Hut ab vor dieser Sparleistung und deiner Depotgröße.

Zur Frage, “wohin mit dem Geld” würde ich ganz altruistisch meine Kontonummer zur Verfügung stellen wollen 😉

Andernfalls wäre meine Idee zur Umsetzung deines Ziels:

einer oder mehrere Anleihen ETFs die monatlich ausschütten. (oder auch Aktien)

Beispiel: IE00BZ163K21

hättest du z.B. 500k darin angelegt beim Kurs von 44,11 EUR, hättest du letzte Woche um die 2.260 EUR ausgezahlt bekommen. Steuern mal außen vor gelassen.

Bei deiner Depotgröße könntest du dich schon heute in den Ruhestand verabschieden ohne dein Vermögen “aufzubrauchen”

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Dspy
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@david_holland vielen Dank :-) Anleihen sind mir noch bissl zu konservativ, habe zwei gut verzinste mit im Portfolio. Als Beimischung aber ne coole Idee - muss das mal rechnen. V.a. wenn ggf wieder Zinssenkungen kommen ändert sich natürlich das Bild auch nochmal. In den Ruhestand würd ich mich aber noch nicht trauen

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Gelöschtes Konto

Was ist denn dein Ziel? Was willst du erreichen? Was ist dir wichtig: Warum willst du nicht nur ETF, fühlst du dich mit dem Übergewicht von Accenture wohl, etc

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Dspy
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CyroTrix Gute Frage mit dem Ziel. Im Prinzip möchte ich gern in ca 10 Jahren theoretisch aufhören können mit Arbeiten (bin dann 54).
Wieso keine ETFs? Gibt keine wirkliche Antwort - einzig vielleicht, weil da die Identifizierung mit einzelnen Unternehmen nicht so einfach möglich ist.
Zu Accenture - die Übergewichtung treibt mich schon immer wieder um. Gleichzeitig ist es seit je her eine solide Anlage zu der mir eine attraktive Alternative fehlt. Zudem kenne ich natürlich Strategie / Struktur / Financials so gut, dass ich gerne investiert bleibe. Nur zu welchem Anteil stellt sich die Frage → also auch eine Umschichtung ist absolut valide Option.

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Maik L
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Was Du so ein mittleres Portfolio nennst ;-)

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Maik L
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@d_spiess Da ich in ungefähr gleichem Alter und gleiches Ziel (aber kleineres Portfolio) habe, kann ich Dir Gedanken teilen, der bei mir zu Umstrukturierung im Depot gesorgt hat.

  • möchte man entsparen später durch verkaufen oder eher Depot vererben und den Puffer nur durch Dividendenerträge sichern?
  • lassen die Titel, die ich habe mich in meiner Entsparphase gut schlafen (wenn das meine Haupteinnahmequelle ist) oder habe ich Klumpen, extrem zyklisch oder volatile Titel?

Ich habe nach der Beantwortung der Frage für mich entschieden Richtung 75% Zielanteil ausschüttender, regional breiter ETF zu gehen (von vorher 75% Aktien) aber das mag jeder für sich anders beantworten.

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Dspy
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@maik_1f299e ja klar ist immer vom individuellen Standpunkt her. Spar schon lange - steh also irgendwo mittendrin von der Größe und vom Anlagehorizont.

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Dspy
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@maik_1f299e das macht auf jeden Fall schon sehr viel Sinn und ja die Entnahme Phase wird spannend. Dann planst du Entnahme mittels Dividende und ggf Verkauf von Anteilen? Aufteilung auf Regionen ist auch interessant. Wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass USA nicht performed bzw. dann nicht etwas Größeres schiefgeht. China / Indien sind natürlich spannend…. Tendiere selbst eher zu Sektoren & Value / Growth - daher vlt auch bissl das Zögern mit ETFs.

Alleine von Ausschüttungen zu leben halt ich für schwer erreichbar bzw nur mit riesigen Kapitaleinsatz abbildbar.

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Maik L
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@d_spiess ich für mich eher als Ziel Dividenden, aber Verkauf ist sicher in Teilen eine Option, aber man will ja nicht die milchgebende Kuh schlachten :-)

Am Ende eine Frage des Lebenstandards und der Ziele. Da du aber ja Mieteinnahmen hast und in einer bezahlten Immobilie lebst, dazu ja auch sicher irgendwas aus der Rentenkasse bekommen wirst, geht es ja nur die Differenz, die man benötigt, zu erwirtschaften. Je nachdem was man sich da vorstellt, ist das glaube ich schon mit Dividende stemmbar..

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flip
Investor
Terminal
+1

Puh, das ist dieses ESPP-Programm von Accenture? Das ist aber auf irgendwas von 15k jedes Jahr gedeckelt? Dann verstehe ich nicht so recht deine massiven Investments letzte Jahr in diese eine Aktie (on top)? Damit hast du einen massiven Cluster.

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Dspy
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@marian Hi, es gibt zwei Programme (ESPP & VEIP) je nach Level ;-) Deckelung gibts bei mir entsprechend nicht mehr bzw in einer anderen Form. Sind etwas andere Konditionen - je mehr ich anspare und über 12 Monate halte - umso mehr bekomme ich als Award zurück. Z.B. über ein Jahr 100 Aktien gekauft und gehalten → 50 Aktien „geschenkt“. Zudem werden natürlich Boni auch anteilig in Aktien ausgegeben. Da kommt dann mit Dividenden etc bissl was zusammen.

Ändert aber am Ende nix am „Klumpenrisiko“ : Zudem werden natürlich Boni auch anteilig in Aktien ausgegeben. Da kommt dann mit Dividenden etc bissl was zusammen.

Ändert aber am Ende nix am „Klumpenrisiko“ :-o

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Frank
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Da ich jetzt ungefähr Dein Ziel-Ausstiegs Alter habe und seit gut fünf Jahren in Deinem Ziel Scenario lebe, bekommst Du für Status Quo, Ziel und Gedanken erst mal grünes Licht 🤣.

Du betreibst ja auch schon im Ansatz eine gewisse Asset Allokation. Dieses würde ich grundsätzlich erst einmal verstärken und in eine Richtung gehen mit ca.:

70% Aktien, 15% Renten, 10% Gold/Silber (4:1), 5% Krypto

Jetzt kannst Du taktisch ja nach Marktphase noch Cash zwischen 0% und 20% halten (muss man dann halt oben von anderen Assets abzweigen).

Würde komplett in Einzelwerte gehen und die ETFs rauswerfen. Hast da ja eh nur Kleinbeträge in Relation investiert. Deine Einzelaktien sehen nach „darüber nachgedacht“ aus und ergeben (mal deinen Klumpen außen vor) auch nen schönen Mix.

Accenture Aktien würde ich bis zur notwendigen Größenordnung halten. Was ja auch nicht schlecht ist. Denke die Vorteile der MA Aktien überwiegen potentielle Risiken (gehe mal nicht davon aus, dass Accenture demnächst pleite geht und du deinen Arbeitsplatz verlierst). An sich ist Accenture sowieso auch ne schöne Aktie. Mit bis zu 10/15% Accenture im Depot zB (ja …. ist mehr als die vielerorts normierten 5%) würde ich jetzt auch keine schlaflosen Nächte haben.

Verteile einfach etwas Accenture auf Deine anderen Titel, Kauf bissl Gold/Silber und Krypto nach. Wenn dann noch irgendwo 50 bis 100k Cash rumliegen hast, musste halt entscheiden, ob Du nicht auch aktuell etwas trockenes Pulver haben willst, wenn’s mal wieder runter geht…….niemand hat eine Glaskugel. 😉

Mein Kommentar stellt allerdings eine komplett subjektive, empfehlungsfreie und theoretische Hypothese dar. 😅

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Frank
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@d_spiess ….jo Renten 🤪. Ich mache das ja nun schon ne Zeit lang und Renten sind eine echte Haß-Liebe. mE weitaus komplexere Thematik als Aktien, aber (gerade aktuell) in einem strukturierten Portfolio absolut notwendig.

Ich finde auch einzelne Titel sympathischer als ETF, weil ich meinen Cashflow absolut steuern kann, WENN man die (wenn auch sehr geringe) Möglichkeit des Totalausfalls ausblendet.

Ist mein Zeithorizont mit der gewählten Rentenlaufzeit kompatibel, habe ich mit dem Rentenpapier überhaupt keine Sorgen….feste Zinsen, Schwankungen können mir komplett egal sein und eine 100% Auszahlung zum Laufzeitende (auch hier wieder der Totalausfall mental negiert).

Bisher sind wir also voll bei Einzeltiteln. Nun haben aber auch Rentenpapiere einen Risikoaufschlag (den wir ja auch aktiv als Rendite wollen) im Vergleich zur sicheren Anlage: Und das ist eben die (geringe) Möglichkeit des Totalausfalls. Nehmen wir an einer im Depot gehalten Einzeltitel geht wirklich in die Insolvenz. Dann sind die 20/30k weg.

Deshalb sollte man auch bei Renten gut diversifizieren, was aber bei Einzel-Positionen um die 10k easy mal min eine Mio wäre (und ein fetter Aufwand noch dazu).

Da ist halt dann ein ETF genial, der soviel Werte enthält, dass der Totalausfall sogar einiger Titel zwar merkbar, aber nicht ruinös ist. Hat den Nachteil, dass es keine finalen Laufzeiten gibt und laufend die jeweils zugrundeliegende Duration ETF-immanent ist. Auch gibt es keinen Termin in der Zukunft, der eine 100% Rückzahlung garantiert.

Jetzt kommt es darauf an, wie Du Vor- und Nachteile individuell bewertest.

Auch wichtig, ob Anleihen bewusst als Gegenkorrelation zu Aktien eingesetzt werden sollen. Da kommt das Thema einzelne Titel vs noch mal mehr zum Tragen und verdeutlicht auch, dass hierzu grundsätzlich eher die niedrig rentierlichen Staatsanleihen taugen.

Annahme: dicker fetter Crash, Aktien fallen in den Keller, manche Titel ins Bodenlose. Auch die Unternehmensanleihen werden fallen, manche stärker, manche schwächer ….der ETF darauf fällt natürlich auch, aber einzelne Firmen könnten pleite gehen….sprich Aktien UND auch die Anleihen dieser Unternehmen sind de facto wertlos. Staatsanleihen werden sich halten (da steht ja der Staat als Schuldner dahinter). Fallen die auch ins Bodenlose, sind wir dann wohl fast im Zombie Apocalypse Szenario und es hilft nur noch das Gold und die geladene 38er. 😉

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Dspy
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@frank_5e81e9 vielen Dank - tolle und wertvolle Antwort. Und die Bestätigung, dass das Ziel erreichbar ist :-)

Freue mich, dass Du auch auf Einzelaktien setzen würdest. Werde das auch machen, vmtl in Ergänzung mit einem ETF Emerging Markets (da sind mir die Einzelaktien zu volatil).

Mit Accenture schlafe ich gut, die Strategie, Financials / Investments, Kultur sind gut und global gestreut. Der Klumpen wird aber kleiner werden müssen.

Cash halte ich gerade tatsächlich ~30% vor, da mir der Einstieg aktuell zu heiß ist. Da steh ich “Timing the market vs time in the market”.

Wie würdest Du Renten angehen? ETF oder direkt?

DANKE

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TechNav

Hallo, ich denke, dass das Risiko hier etwas zu hoch ist. Die Verteilung der Vermögenswerte ist bei dieser Portfoliogröße enorm niedrig. Obwohl du gegen ETFs bist, würde ich trotzdem auf einen S&P 500 oder NASDAQ ETF oder auch einen All-World ETF setzen. Diese ETFs haben eine bessere Performance, auch wenn man deine bisher erhaltene Dividenden und realisierten Gewinne berücksichtigt. Da du Krypto-Assets hast und offensichtlich technologiebegeistert bist, wäre es sinnvoll, einen ETF zu kaufen, der über 30 % in Technologie investiert. Es gibt keine Aktie, die dauerhaft gute Performance liefert, das heißt, irgendwann wirst du eine schlechtere Performance haben und dann verkaufen müssen, und am Ende hast du ein Plus-Minus-Geschäft gemacht. Eine durchschnittliche jährliche Rendite von 7-9 % über die nächsten zehn Jahre, die du möchtest, ist absolut erreichbar mit diesen genannten ETFs. Alles andere finde ich zu riskant, nicht nur um Geld zu verlieren, sondern auch um eine gute Rendite zu verpassen.

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-ZZ-99-

Nur eine Anmerkung: Weg mit der BVB Aktie. Das ist kein Investment sondern ein Fanartikel.

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Parqet Nutzer
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@d_spiess Nur der BVB :-)

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Dspy
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@larry.livingston Das stimmt & in meinem Fall noch ein Erbstück, spätestens beim Triple ist die weg :-)

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