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Sparplan pausieren
Moin zusammen,
mich würde mal interessieren was ihr für Kriterien habt um euren Sparplan zu pausieren?
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Moin zusammen,
mich würde mal interessieren was ihr für Kriterien habt um euren Sparplan zu pausieren?
Mein Sparplan hat “eigentlich” höchste Priorität. Ich vermeide ihn zu pausieren. Das hat seit 2016 gut geklappt. Dieses Jahr hab ich ihn das erste mal für 2 Monate pausiert. Die fehlende Investition habe ich im Folgemonat nachgeholt.
Der Grund für die Unterbrechung war ein Umzug. Ich wusste das sich das alles aufgeht, habe allerdings für etwas weniger Finanziellen Druck den Sparplan pausiert und was geht auf die Seite gelegt.
Meiner Meinung kannst du den Sparplan aus zwei Blickwinkeln betrachten:
Aus Blickwinkel 1 betrachtet könnte man den Sparplan pausieren, wenn man davon ausgeht, dass der Kurs demnächst fällt (also eher bei Aktien?!) und man lieber später günstig nachkaufen als teuer im sparplan jetzt einkaufen will - aber wer weiß das schon und am ende zählt doch meistens eh “time in the market beats time to the market”
Aus Blickwinkel 2 sollte man nur pausieren, wenn eine finanziell kritische Situation eintritt. Denn “was weg ist ist weg” und die Strategie am Monatsanfang einen Fixbetrag direkt in den Sparplan fließen zu lassen ist viiiiiel effektiver als durch manuelle Käufe am Ende des Monats “mit dem Geld das übrig ist” 😉
Wenn ich das Geld aus dem Sparplan anderweitig brauche.
Ich habe ca. 1000€ Sparplanrate aktuell und einen Kreditkartenrahmen von 1000€ - brauche ich in einem Monat mal 2000€, dann würde ich die Sparplanrate den Monat aussetzen. Dazu habe ich noch ein paar Kröten auf dem Girokonto (jedoch meist unter 1k) - also wenn das kombiniert nicht reicht, pausiere ich mal und dann gehts weiter.
Ums kurz zu fassen: wenn meine enge Liquiditätsplanung nicht aufgeht, dann würde ichs aussetzen :D Sonst aber nie, ist ja der Sinn vom Sparplan, dass man ohne nachzudenken etwas in den Markt ballert
Ich habe lediglich einen Anlass gehabt für den die Sparpläne mal pausiert bzw. reduziert wurden. Das war als mir mein Notgroschen zu gering vorkam aufgrund unerwarteter Ausgaben. Hier wurden dann die freigewordenen Summen auf die Seite gelegt damit die Cashquote wieder passt. Ich denke das ist schon wichtig um eben nicht im Worst Case zu leichtfertig an investiertes Geld ranzugehen. Nach Erreichen des Wunsch-Cashanteils habe ich dann wieder peu a peu die Sparpläne hochgefahren. VG
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Ich habe meine monatlichen Ansparungen im Grunde dreigeteilt.
Ein 1. Teil besteht aus den Basis-ETFs, die die Welt breit abbilden sollen, die Summe in den Sparplänen kann ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die nächsten Jahre monatlich immer stemmen. Da ich das Ziel habe, meinen ETF-Anteil im Portfolio auf deutlich über 60% zu heben, will ich hier auch keine Kürzungen vornehmen. Diese ETF sollen in den kommenden Jahren zu einem kleinen Core heranwachsen (von dem sie aktuell in ihrer Höhe noch entfernt sind).
Der 2. Teil sind alle möglichen Sektorwetten (nur ETF) die ich durch Sparplan oder als einzelne Anteilskäufe bespare, hier verändere ich monatlich immer mal die Zahlen der Sparpläne bzw. kaufe bei den nicht-Sparplänen länger mal nicht dazu.
Den 3. Teil bilden Aktiensparpläne, hier nehme ich auch immer mal Veränderungen vor, in den Gesamthöhe des Teil und in der Gewichtung einzelner Positionen, auch mit der Option einige über Monate auszusetzen (was ich bei den Energieversorgern für die Wintermonate plane).
Einen möglichen 4 Teil bilden Einzelzukäufe, wenn ich ein paar Euros rumliegen habe. Insoweit, wenn du es dir leisten kannst, zieh deinen Core durch, aber setz natürlich Prioritäten (keine Schulden, Miete und laufende Kosten zahlen, kein Hungern, kein Verzicht auf notwendige Wohlfühlausgaben für dich und deinen Partner). Die Höhe der Sparpläne kann man bei allen Brokern jederzeit individuell anpassen, wenn ich einen teuren Urlaub planen würde, würde ich alles außer meinem Teil 1, zwei Monate auf 0 setzen. Generell hilft einem das, sich Gedanken über seinen Konsum zu machen und auch einige Gedanken an das Ende des Monats zu verschwenden.