Andreas
Investor
Beta

Gepostet in Schnack

Deutsche Bank Depotkosten für ein Jahr

Hallo zusammen,

ich suche nach anderen Mitgliedern der Community, die möglicherweise ebenfalls ein Depot bei der Deutschen Bank haben und über die Kosten gestolpert sind. Kurz zu meinem Depot: Es handelt sich um eine Schenkung und wurde daher nicht direkt von mir angelegt. Es besteht aus drei Bestandteilen:

  1. GRUNDBESITZ EUROPA INHABER-ANTEILE RC (5)
  2. FLOSSB.V.STO.-MUL.OP.II R FUNDS
  3. DWS CONCEPT KALDEMORGEN INH.ANT.SLD ON

Die Produktkosten und an die Bank gezahlten Gebühren belaufen sich auf 3.727,98 € (Pro Jahr). Der Portfoliowert bei der Deutschen Bank beträgt 143.000 €.

Trotzdem halte ich die Kosten pro Jahr für viel zu hoch und denke darüber nach, das Depot zu Trade Republic oder Scalable Capital zu verlegen. Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen mit den Kosten bei der Deutschen Bank gemacht.

Vielen Dank Euch

11 Kommentare

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Björn Beier
Team
Mod
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Sind das Kosten die innerhalb der Produkte anfallen oder Kosten die du explizit an die Bank für die Verwahrung der Wertpapiere zahlst? Sieht auf den ersten Blick so aus, als wären das einfach die “Verwaltungsgebühren” des Produktes. Die senkst du mit einem Depotübertrag jedoch nicht, weil sie innerhalb des Produktes sind. Dort hilft im Zweifel nur Verkauf und der Kauf eines günstigeren Produktes.

Oder sind das wirklich Kosten die du explizit - unabhängig vom investierten Produkt - an die DB zahlst?

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Andreas
Autor
Investor
Beta

@bjoern Das stimmt ! Allerdings ist die Performen’s nicht extrem oder soviel besser als zum meinem klassischen ETF Porfolio. Die Kosten harmonisieren sich leider dadurch nicht. Daher denke ich schon, das die Produkte sehr teuer sind. Dank dir trotzdem erstmal

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Andreas
Autor
Investor
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@domi.outdoorguy klar IZF ist bei -2,51% und Performance -3,68. Daher ist die Entscheidung eigentlich schon gefallen

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Domi 😎
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@portfolio oh mann, das ist bitter. Aber sieh es positiv: das macht dir emotional den Wechsel leichter, weil du dich nicht von Gewinnen verabschieden musst durch die Besteuerung 😕

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CT

Bei mir war es der Hausinvest. Hab mich aber entschieden, den über die Börse zu verkaufen, anstatt zu kündigen und ein Jahr lang dem (vermutlichen) Verfall zuzusehen.

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Jan B
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Ab zu Scalable ! ;-)👌

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Domi 😎
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Beta

Ich hatte auch ein Depot bei der Deutschen Bank (über DVAG) mit teuren Fonds. Hab alles verkauft (waren etwa 5k €) und in ETFs über Trade Republic kostengünstiger reinvestiert.

Habe hier auch noch so eine Abrechnung wie du im Ordner, es müsste eine zweite Seite dazu geben die ein paar mehr Infos mit sich bringt. Ganz durchsichtig sind die Kosten - wie immer - leider trotzdem nicht.

Es sieht für mich, auch im Vergleich zu meiner Abrechnung, so aus, dass…

  • Produktkosten = TER der Fonds
  • Dienstleistungskosten = Verwaltungskosten und/oder Provisionen

Ich sehe es wie Björn: vermutlich wirst du bei einem reinen Depot-Wechsel nur die 170 €/Jahr Depotpreis sparen können. Ob du die Dienstleistungskosten dadurch los wirst weiß ich nicht, die Produktkosten werden bleiben.

2,6% an Kosten sind echt ein Brett und eine Frechheit… 🤬

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Andreas
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Investor
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@domi.outdoorguy Vielen Dank für dein Input. Ich sehe es auch so wie ihr beide, dass die Produktkosten den Rahmen sprengen. Man verbrennt einfach zu viel Geld, was unnötig ist, und es bietet eine schlechte Performance.

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Domi 😎
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Beta

@portfolio wie ist denn die Performance insgesamt und IZF bei den drei Assets, wenn man fragen darf?

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Andreas
Autor
Investor
Beta

Hallo @user_6f2e3d , vielen Dank zunächst für dein Feedback. Früher war es tatsächlich so, dass aufgrund mangelnden Wissens ein leichtes Spiel für einige möglich war, und die Banken dabei ordentlich Boni einstreichen konnten. Insbesondere der GRUNDBESITZ EUROPA erfordert ein Jahr von der Kündigung bis man das investierte Geld wieder verfügbar hat, sofern man keinen erheblichen Verlust hinnehmen möchte. Trotzdem bin ich jetzt erleichtert, dass die Kündigung erfolgt ist.

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CT

Hallo Andreas,

ich habe gerade ähnliches, zwar nicht bei der DB, aber bei der Commerzbank erlebt. Die Geschäftsbanken verkaufen einfach alles, was hohe Gebühren bringt. Ich bin auch dabei das Depot komplett umzustricken, weil die Fonds teilweise irrsinnig hohe Kosten haben. Interessanterweise waren es bei der CB auch ein Immofond, ein Floßbach und zwei mehr oder minder hauseigene „verwaltete Anlagen“ als Fonds getarnt.

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