Gepostet in Portfolio Roasts
Aktien / ETF´s & Krypto
Hallo zusammen,
ich bin eigentlich nur ein stiller Leser von "Roast My Portfolio".
Zu meiner Person möchte ich hier nichts sagen.
Mein Wissen bzgl. Geldanlage habe ich mir über Bücher, YouTube-Videos und Foren angeeignet.
Ich habe mit der aktiv gemanagten Geldanlage, auch wie einige hier, etwas spät angefangen.
Mein erstes Asset war tatsächlich Bitcoin. Welche auch meine größte Position ist und auch bleiben bzw. ausgebaut wird.
Danach kamen Physisches Gold & ETF´s für die Rente und einige Aktien zwecks Dividende und/oder Kursgewinne.
Ein diversifiziertes Portfolio wird von den einschlägig bekannten Anlageguru´ s, immer gepredigt.
Mein Fazit ist aber, dass Krypto mein bevorzugtes Asset ist.
Es bietet einfach ein höheres Potential, was Kursgewinn angeht aber das Hauptargument bei Krypto ist einfach, dass die Kursgewinne, nach einem Jahr Haltedauer, steuerfrei sind.
Wenn ich von Krypto rede, meine ich aber nur BTC, ETH & Solana.
Freue mich über Fragen & Feedback.
Glückwunsch zum Erfolg mit deinem Krypto-Investment. Du hast rund 80K in Krypto investiert, das ist für den normalen Investor eine sehr hohe Summe. Wenn man jährlich 5.000€ investieren würde, dann bräuchte man 16 Jahre, um auf diese Summe zu kommen. Selbst bei 10.000€ jährlich wären es 8 Jahre. Dieser Einsatz wäre mir viel, viel zu hoch.
Selbst wenn Bitcoin nächste Woche auf 200K hoch gehen würde, dann wäre das für mich immer noch kein Investment-Case. Was mir fehlt, ist der innere Wert.
Ein Beispiel: Wenn Coca-Cola nächste Woche um 70 fällt, dann ist der innere Wert nach wie vor gegeben. Es trinken weiterhin Menschen Cola, es wird produziert und verkauft. Wenn Bitcoin nächste Woche um 70% fällt, mit welcher Begründung sollte man dann neue Bitcoins kaufen? Was ist der substanzielle wirtschaftliche Nutzen?
Das macht für mich den Unterschied zwischen Investieren und Spekulieren aus. Ich habe nichts gegen einen kleinen Krypto-Anteil von 1-2%, alles darüber hinaus ist für mich nicht logisch.
@user_8e4d46
Hallo Simon,
erst einmal danke für deinen Beitrag.
Lass mich das von dir genannte Bsp. mit der Aktie Coca-Cola aufgreifen.
Leider kann man das nicht 1 zu 1 miteinander vergleichen, da es sich hier um 2 völlig unterschiedliche Assetklassen handelt. Ich will es dennoch versuchen.
In das Asset „Krypto“ gehen Anleger, die raus aus dem FIAT-Geldsystem möchten (Inflationär).
21 Millionen BTC können nur geschürft werden => Deflationäres System.
Der Euro hat gegenüber dem Bitcoin schon 99% seines Wertes verloren.
Gegenüber Gold sind es immer noch 85 %.
Früher als die Firmen angefangen haben Aktien auszugeben haben sich die Menschen kaum dafür interessiert. Heute investiert jeder. Genauso sehen ich das im Bereich Krypto.
Und von der EZB geplanten und demnächst eingeführten CBDC (totale Überwachung des Geldflusses) möchte ich hier erst gar nicht anfangen.
Investieren ohne Spekulieren gibt es nicht. Sonst hättest du sicherlich dein Geld auf ein Sparbuch gelegt 😉.
Hallo @user_8e4d46 ,
bei BTC geht es mir um beides. Werterhalt aber auch mein Vermögen zu vermehren.
Weil BTC der Urvater der Kryptowährung ist.
Wenn wir das UN Coca-Cola nehmen, gehst du ja davon aus, dass die Menschen Heute, Morgen und Übermorgen noch Cola trinken => Spekulation. Nur weil bei einer Insolvenz einer AG, Grundstücke & Gebäude, ein Fuhrpark und Maschinen veräußert werden um die Aktionäre zu befriedigen, abzüglich der noch offenen Verbindlichkeiten. Diese Sachwerte sind mir persönlich egal und geben mir kein Sicherheitsgefühl. Gibt eine AG neue Aktien aus (Kapitalerhöhung) sinkt dein Wert am UN = Inflation.
Wie auch immer.. Ich bin breit aufgestellt und ich will mein Geld vermehren. Das Risiko bin ich eingegangen und bei meinem Durchschnittspreis mache ich mir keine Sorgen auch wenn es mal 30% runtergehen sollte.
@chris_226644 Danke für deine Antwort. Der Vergleich zwischen Krypto und Aktien wurde unter anderem von Warren Buffett erläutert, aktuell der 6. reichste Mensch der Welt. Aus meiner Sicht wäre ein Vergleich nur dann nicht sinnvoll, wenn es dir nur um den reinen Werterhalt geht. Aber so wie ich dich verstanden habe, geht es dir um Vermögensaufbau.
Der reine Umstand, dass die Anzahl von Bitcoin begrenzt ist, ist für sich genommen ja noch kein Investment-Case. Du könntest ja auch einen “Chris-Coin” auf den Markt bringen und die Anzahl auf 1 Millionen begrenzen. Warum sollte ich da jetzt deiner Meinung noch zuschlagen?
Das Ziel von Aktien ist ja gleichermaßen ein Inflationsschutz. Nur dass der Wert von Aktien nicht nur auf der Begrenztheit beruht, sondern auf unternehmerischen Sachwerten.