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"kontinuierliches Rebalancing" der Sparrate sinnvoll?
Hallo,
ich hatte folgende Idee und wüsste gerne, ob sie sinnvoll ist:
Antizyklisch investieren bedeutet ja, dass ich bei fallenden Märkten mehr kaufe und bei steigenden Märkten weniger. Jetzt habe ich mir eine einfache Exceltabelle gebastelt, die mir auf Basis des aktuellen Kurses des MSCI World sagt, wie ich meine Sparrate auf einen ETF nach oben/unten anpassen sollte, damit ich bei steigenden Kursen weniger und bei fallenden Kursen mehr wegspare.
Meine Prämissen sind dabei:
- MSCI hat in den letzten 30 Jahren ca. 6% p.a. gemacht.
- Da langfristig der Kurse steigen sollte, müssen diese 6% immer mitberechnet werden, damit ich nicht immer, immer weniger investiere.
Ich bin mir recht sicher, dass ich dadurch a) mehr Arbeit habe, aber b) eine klare Führung habe, wann ich mehr oder weniger investiere. Was ich aber nicht weiß, wie hoch die sich daraus ergebende Mehrrendite ist. Bei 0,5% mehr würde es sich nach 30 Jahren sicher lohnen, bei 0,05% für mich nicht.
Hat jemand alle historischen Daten als Tabelle zur Verfügung oder sich mit dieser Frage mal beschäftigt?
Kurz und knapp: spare die die Mühe - bringt nichts und im worst Case performst du damit sogar noch schlechter als der Markt.