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Wenn ich eine Rückerstattung bekomme, geh ich einfach Schritt für Schritt meine letzten Verkäufe/Dividenden durch (pflege alles manuel/mit pdf) und entferne die Steuern in den Transaktionen - bis die Rückerstattung aufgebraucht ist
@johannes_olbrich Ich mache das anders: Ich lasse die Steuer bei Gewinntransaktionen stehen und buche bei den Verlusttransaktionen die gutgeschriebenen Steuern manuell mit negativem Vorzeichen ein. Das löst dann eine entsprechende Gutschrift auf dem Verrechnungskonto aus. Die Steuererstattung errechne ich mir tatsächlich manuell pro Transaktion (Verlust x 0,25 KapESt x 1,055 SoliZ = Verlust x 0,26373).
Auf diese Weise habe ich sowohl die Gewinntransaktionen, als auch die Verlusttransaktionen jeweils nach Steuern richtig erfasst und mein Verrechnungskonto stimmt auch wieder.
Diese Verfahrensweise setzt voraus, dass man ausreichend Veräußerungsgewinne versteuert hat. Sollte man über längere Zeit überschießende Verluste im Verlusttopf mitschleppen, würde man bei meiner Methode “fiktive” Steuererstattungen ausweisen, die man (noch) gar nicht erhalten hat. Da das bei mir nicht oder nur über sehr kurze Zeiträume passiert, nehme ich diese Unschärfe in Kauf.
@jens_11a37b Puh da bin ich überfragt, da ich wie gesagt nur manuel pflege 🙂
@reinhard okay das ist natürlich auch eine Möglichkeit 🙂
Bei mir (pflege kein Verrechungskonto) war das bisher zwei Mal der Fall und bin dann auf meine oben genannte Idee gekommen - ich denke, hier führen beide Wege nach Rom
@johannes_olbrich ich habe mal eine grundsätzliche Frage:
Wenn ihr manuelle Einträge vornehmt, wie würde sich das mit einem Portfolio vertragen, das man ständig per Autosync aktualisiert? Irgendwo habe Ich gelesen, dass sich das nicht miteinander verträgt?
Werden dann die manuellen Einträge überschrieben?