Lennox Schubert

Gepostet in Portfolio Roasts

Roast it

Moin

Ich bin 19 Jahre alt aktuell in der Schule und kann durch meinen Minijob 400 Euro monatlich in meinen Sparplan stecken.

-10% Gold Lev 3x

-60% MSCI World

-15% Europe 600

-15% Xtracker A.I.

Ich bin seit einem Jahr dabei und habe in den ersten Monaten viel dumm gekauft und verkauft. Ich würde mich über Kommentare freuen

https://app.parqet.com/p/66c9fc59d4a74f3f63e43eb7

10 Kommentare

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Kevin

Eine volatile Seitwärtsphase reicht, und deine Gold Position ist futsch

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Marcus
Investor
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+1

@kevin_pabst Woher ist die Grafik?

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Das_Lama
Plus

Ich sehe es grundsätzlich ähnlich wie Marcus. Durch die 60 Prozent Welt-ETF ist der Kern jedenfalls solide. Europa kann man separat machen, muss man aber nicht. Auch da sowieso hinsichtlich der EM schließe ich mich an. Ergänzend: hinsichtlich des Golds ist meiner Meinung nach die steuerliche Behandlung ein besserer Hebel als der im Produkt hinterlegte, weil die (potenzielle) Steuerfreiheit nur für dich, nie gegen dich wirken kann. Da könntest du deine Produktwahl nochmals überdenken.

Zum AI-ETF: die dort enthaltenen Titel sind größtenteils auch Schwergewichte im Welt-ETF. Insofern konzentrierst du, statt zu diversifizieren. Kann m.E. nur Sinn ergeben, wenn es ein zeitlich begrenzter Trade ist, langfristig dürften Welt oder All World die geeigneteren Produkte sein.

3
Marcus
Investor
Beta
+1

@das_lama Ich freue mich dass wir einer Meinung sind 😀

Den AI als Beimischung zum MSCI einzusetzen mache ich genauso, um die im MSCI ohnehin vorhandenen Titel stärker zu gewichten.

Wenn man daran glaubt, dass AI & BigData uns noch viele Jahre positiv begleiten werden, ist das genau richtig.

Aufgrund seines Alters könnte es sogar Sinn machen die nächsten Jahre die Allokation umzukehren. 60% AI und 15% MSCI und in 5 Jahren sukzessive breiter zu werden.

Alles eine Glaubensfrage.

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Das_Lama
Plus

@marcus_26d82f Joaa, das kann man so sehen, stimmt. Etwaige Verluste kann er sicherlich über die Zeit gut wieder ausgleichen. Ich bin einfach unabhängig vom Lebensalter/Investitionshorizont ein Freund davon, erst einen soliden Kern aufzubauen und danach beizumischen. Sozusagen erst die Pflicht, dann die Kür.

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Alexolotl
Investor
Beta
+2

Das beste an deinem Depot ist klar dein Alter. Mit 19 schon anzufangen ist richtig stark und die Sparrate ist auch top!

Ich würde ganz klassisch den AI ETF und das Gold weglassen oder weniger gewichten und mich über die weltweite Aktienmarktrendite freuen. Dein Anlagehorizont ist ja vermutlich einige Jahrzehnte. Und ob AI in 30 Jahren wirklich besser gelaufen ist als der Gesamtmarkt, ist unmöglich vorherzusagen.

Ich persönlich würde dagegen lieber einen EM ETF hinzufügen, damit du noch mehr von der gesamten Weltwirtschaft abbildest. Sehe ich aber wie mein Vorredner als kein muss. Damit kannst du auch erst später anfangen, wenn du irgendwann bei 100k stehst.

Hauptsache dran bleiben! :)

2
Marcus
Investor
Beta
+1

Vom Grundsatz her ok. Manch einer wird hier schreiben dir fehlen die EM - muss m.E. aber nicht sein.

Ich würde lediglich den Hebel bei Gold rausnehmen. Auch ein Goldkurs kennt zwei Richtungen und ich mische Gold als Wertspeicher meinem Depot bei. Hier wäre ein Hebel kontraproduktiv.

Wenn du dich mit dem Europe 600 vor dem Hintergrund der regionalen Diversifikation wohl fühlst ist der in Ordnung, macht aber mit 15% den Braten nicht fett.

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Struemp
Plus

Finde ich zunächst mal super, dass Du in Deinem Alter das Thema schon versuchst ernsthaft anzugehen. Das machen nicht viele in diesem Alter.

Klar hast Du auch gezockt und getraded - aber das ist normal in Deinem Alter. Und Du hast gelernt….

Die neue Sparplanausrichtung ist völlig ok. Du darfst - im Gegensatz zu mir mit 53 - ruhig etwas spekulativer mit manchen Positionen sein. Daher überdenke das noch einmal, was auch meine Vorredner gesagt haben. Eventuell schraubst Du noch etwas an der Gewichtung.

Weiter so!

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Phil

Zu der Grafik zwei Einwände:

  1. Auch ein nicht gehebelter ETF unterliegt dem Volatility Drag. Sprich: Der Wert sinkt auf Dauer, wenn der ETF symmetrisch um den gleichen Prozentsatz fällt und steigt. In der Darstellung steigt er prozentual stärker als er fällt, nur dadurch hat die blaue Kurve kein Negativwachstum.
  2. Das sind theoretische Kursverläufe, die in der Realität in der Form nicht vorkommen.

Ich würde empfehlen, entsprechend anhand historischer Kursdaten zu simulieren, wie sich der Goldkurs historisch tatsächlich verhalten hat. Ab Mitte der 1970er sollten dafür geeignete Kursdaten vorliegen, frühere Kursdaten würde ich nicht nehmen, weil das amerikanische Goldverbot den Marktpreis verzerrt hat.
Die Frage ist aber komplex, weil man erstmal herausfinden muss, wie hoch die tatsächlichen Kosten für einen 3fach gehebelten Gold-ETC sind. Müsste man schauen, ob der ETC einen Referenz-Index nachzubilden versucht und inwiefern der ETC davon abweicht. Anschließend kann man damit weiterarbeiten und schauen, mit welchen Wahrscheinlichkeiten man in welchen Zeiträumen eine Überperformance erzielt.

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