Gepostet in Schnack
ETF Depot für den Anfang
Hallo zusammen,
ich möchte mein Geld jetzt langfristig anlegen. Ich habe davor hauptsächlich mit KO-Zertifikaten, Optionsscheine, etc getradet. Ich habe mich im Vorfeld etwas informiert, aber weiß nicht so ganz was ich nehmen/machen soll. Hier sind mal 3 Möglichkeiten die ich in Betracht nehmen würde:
- Ein ETF Lösung: Keep it Simple würde hierzu am besten passen, dennoch gefällt mir hierzu nicht, dass die Schwellenländer mit nur ca. 10% gewichtet sind und es nur wenige ETFs gibt die auch Small Caps beinhalten.
- 70/30: Ich denke das ist so die am häufigste Strategie wenn man nach Depot Zusammenstellungen sucht. Ich würde hier nur noch Small Caps hinzufügen.
- 50% BIP und 50% Marktkapitalisierung: Das ist für den Anfang die Komplizierteste, da man 6 ETFs gleich im Depot hat und ständig nach der richtigen Gewichtung schauen muss. Mir gefällt dennoch die Freiheit alle Regionen einzeln zu haben.
Ich will für den Anfang mit Ausschüttenden ETFs starten bis ich den Freistellungsauftrag ausgeschöpft habe. Danach werde ich auf Thesaurierende ETFs umsteigen. Aber wie ich das machen will weiß ich noch nicht. Ob ich mir einen Dividenden ETF hole der eine hohe Dividenden Rendite hat und ich dann schneller mit den Thesaurierenden ETF anfangen kann oder mich dann für einer der Optionen entschieden habe und noch nebenbei einen Ausschüttenden ETF bespare ist noch unklar. Die Optionen sind gefühlt endlos wie man an die Sache rangehen könnte.
Ich würde mich auf eure Meinung/Idee freuen und hoffe das Ihr alle gut ins neue Jahr gerutscht seit.
Ich habe auch mit Ausschüttern angefangen. Und es bereut. Die spätere Umstellung frisst Steuern beim Verkauf.
Außerdem rechnet sich die Vorabpauschale gegen den Freibetrag. Icg wäre damals besser gefahren, wenn ich direkt mit Thesaurierern gestartet hätte.
Ich würde eine Mischung aus Option 2 und 3 machen. Allerdings nur wenn ich monatlich über 500 sparen kann. Sonst wäre ich bei Option 1. Den kann man später auch mit weiteren ETF ergänzen.