user_810a67
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Gepostet in Portfolio Roasts

Mein Depot – eure Meinung ist gefragt!

Hallo zusammen, ich würde gerne eure Meinung zu meinem Depot hören. Mein Fokus liegt auf Dividendenwerten, aber ich möchte trotzdem ein paar Wachstumswerte dabei haben. Gleichzeitig versuche ich, mein Depot kompakt zu halten.

Immer wieder gehe ich einzelne Positionen durch und überlege, ob ich etwas ändern sollte – am Ende denke ich mir dann doch oft, dass es so schon gut passt. Trotzdem bin ich offen für neue Impulse und dachte mir, ich teile mein Depot mit euch. Vielleicht habt ihr ja Anregungen oder Verbesserungsvorschläge. Was haltet ihr davon? Was würdet ihr anders machen? Ich bin gespannt auf euer Feedback!

Ziel nach der “Bereinigung” je Position mind. 2,5k

https://app.parqet.com/p/67ace535d1a99bfe2780e68b

https://app.parqet.com/p/67ace416d1a99bfe2780e684

Besten Gruß

Chriz

PS: Die doppelten ING Werte, mit wenig Kap. und ausgegrauten, einfach ignorieren.

19 Kommentare

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Struemp
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Es fällt natürlich sofort auf, dass Du in beiden Depots zusammen 53 (!) verschiedene Werte hast. Also “kompakt”, wie Du schreibst, ist das nicht… Dazu bist ab Position 5&7 auch schon jeweils unter 500EUR Positionswert. Das macht nicht wirklich Sinn. Ungesunde Anschaffungskosten in Relation zur Positionsgröße entstehen/entstanden dadurch auch.

Inhaltlich: Man kann kein durchdachtes System erkennen - aber das liegt auch an den Positionsgrößen. Willst Du die meisten Deiner 53 Werte zukünftig weiter besparen? Oder wie soll das mit der “Dividendenstrategie” bei dieser Breite weiter gehen?

Ich denke, dass Du mit einem einzigen Welt ETF - wie dem MSCI, wo Du in einem Depot eine schlanke 75EUR Position hälst - oder einem VanEck Developed Markets Dividend Leaders besser aufgehoben bist.

Beste Grüße

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user_810a67
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@kai_guenzel Danke dir! Genau das ist mein Problem – ich möchte mein Depot kompakter gestalten und gezielt darauf hinarbeiten. Deshalb habe ich angefangen die “kleinen” zu besparen, bin mir aber unsicher, wie ich weiter vorgehen soll. Soll ich die Position nach und nach weiter aufstocken oder macht eine Umschichtung mehr Sinn?

Wie würdest du das angehen? Welche sollten bleiben, welche sollten verschwinden?

Insgesamt sind es eigentlich “nur” 45 Positionen, aber einige – vor allem bei den ING-Positionen – gehören nicht zu mir. Habe ich nun bereinigt.

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Struemp
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@user_810a67 Ich denke Du verlierst Dich irgendwann im “klein” besparen von so vielen Einzeltiteln. Da Du auch Deine monatliche Sparrate nicht genannt hattest, kann ich das nur vermuten im Hinblick auf Deine jetzige Depotgröße.

Meine Meinung: Alle Positionen unter EUR500 in Frage stellen - denn wo soll es da hingehen mit….. Auf jeden Fall nicht weiter besparen. Auch hinsichtlich der anfallenden Kosten.

Dann sich auf jeden Fall mit ETF’s mehr und tiefer beschäftigen. Hier braucht es nicht viele - vielleicht sogar nur 2 und Du hast in Deinem Rahmen und Deiner pers. oben aufgeführten Strategie alles abgedeckt.

Ich empfehle Dir auch und jetzt die neue FOCUS MONEY. Titel: “Reich werden mit ETF’s”.

Sind wirklich ein paar gute Tips dabei.

Viel Erfolg!

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user_810a67
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@kai_guenzel Nun einige der unter 500er werden bespart nur nicht laufend. Im Grunde solle alle Positionen, die nach der “Bereinigung” übrig sind einen Wert von mind. 2,5k aufweisen. - Hätte ich wohl vorher erwähnen sollen, Pardon. Besten Dank, erstmal.

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user_8e4d46

Ich persönlich denke auch, alles unter 1% Positionswert, oder weniger als 1000€ macht wenig Sinn.

Es spricht auf meiner Sicht nichts gegen solide Unternehmen wie Siemens oder Münchner Rück. Aber bei der Depotgröße hast du aktuell zu viele Titel.

Wenn du Wert auf Dividenden legst, kannst du auch in einen ausschüttenden Vanguard FTSE All World investieren und dazu noch in ausgewählte Einzeltitel. Dann hast du viel weniger Aufwand und wahrscheinlich eine bessere Performance bei geringerem Risiko.

Das mit den Dividenden klingt immer sehr verlockend. Allerdings Mal folgendes Rechenbeispiel: Bei einer Depotgröße von 300K und einer Dividenrendite von 2% bekommst du 6.000€ im Jahr. Davon kann man sich nen neues E-Bike kaufen und 2x in den Urlaub fahren. Will sagen, es spricht aus meiner Sicht auch vieles für thesaurierende ETFs, weil man dann die Entnahme einfach gezielter planen kann, ohne auf Dividenden hoffen zu müssen.

Viel Erfolg!

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Marius
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Die erste Frage wäre welchen Zweck die beiden separaten Depots erfüllen. Die werden ja beide aktiv genutzt und haben auf den ersten Blick ähnliche Strukturen.

Die Sparpläne auf Einzeltitel würde ich bei der ING abstellen, bei den Summen die du da investierst sind die Gebühren ein absoluter Renditekiller (deine Kostenquote im ING Depot liegt bei 5%, in meinen Augen sollte die bei max. 1-2% liegen). Sparpläne auf (die meisten) ETFs sind hingegen kostenlos, aber die laufen ja anscheinend bei dir im Scalable Depot.

Dann natürlich viel zu viel hin-und-her bei den Trades, wenn die Daten stimmen teilweise Positionen innerhalb von 24h ge- und wieder verkauft. Das hat mit Investieren nichts mehr zu tun. Wenn du daytraden willst ist natürlich deine Sache, aber aktuell ist das viel Aufwand für wenige Euro Gewinn. Falls das keine Absicht ist: Hör auf deine Depots alle 5 Minuten zu checken.

Bei der Depotgröße würde ich mir depotübergreifend maximal zehn Einzeltitel raussuchen die du dauerhaft halten willst, den Rest komplett verkaufen (sollte steuerlich nicht viel machen) und dann entweder erstmal als Cash halten (je nachdem wie du da aktuell aufgestellt bist) oder in ETFs umschichten. Lass die ETF-Sparpläne laufen wenn du mit denen aktuell happy bist, aber lass die Finger von kostenpflichtigen Sparplänen auf Einzeltitel. Und dann natürlich keine neuen Mini-Positionen mehr aufbauen.

Das Ergebnis ist dann vermutlich deutlich langweiliger, kostet dich aber auch viel weniger Zeit und Geld (btw, überprüf mal die Daten von deinen NVidia Käufen/Verkäufen, die 900 Euro Steuern da passen nicht).

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U
Unbekannt

@genone Ja, 1,5 Prozent sind im Vergleich zur Konkurrenz, die das häufig kostenlos anbietet, viel. Bei Einmalkäufen hast du vollkommen recht. Da macht es Sinn, möglichst viel zu investieren aufgrund der 4,90 Euro Ordergebühr.

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user_810a67
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@genone Guter Punkt mit den einstellenden Sparplänen, das macht auf jeden Fall Sinn. Und ja, die ständigen Hin- und Her-Trades sind wirklich nicht Sinn der Sache - da muss ich auch noch disziplinierter werden besonders was das häufige Depot-Checken angeht.

Mein Ziel ist es, das Ganze schlanker zu halten, idealerweise auf 25 bis maximal 32 Positionen. Deswegen bin ich gerade dabei, umzustrukturieren, und wollte mal in die Runde fragen, ob jemand Tipps hat, wie ich das am besten angehe.

Bezüglich NVIDIA sollte das eigentlich passen, da war ein Gewinn von rund 3,8k

Ursprünglich war die Idee, dass ING als erstes Depot bestehen bleibt und Scalable für feste Werte ohne Sparplan genutzt wird, da die Kauf- und Verkaufsgebühren dort günstiger sind. Allerdings hat sich das mit der Zeit etwas verlaufen, und die klare Trennung besteht so nicht mehr.

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user_810a67
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@genone Es ist durchaus möglich das es an dem Übertrag von ING liegt. Aber Danke für diesen Hinweis, hatte ich derweil gecheckt. Besten Gruß

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Marius
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@user_810a67 Bzgl. NVidia stimmt dann was bei deinen Daten nicht, denn laut Trade-Übersicht hast du da nur ~500 Euro Gewinn gemacht.

Fand es nämlich seltsam dass im Scalable Depot bei ~600 Euro realisierten Gewinnen 900 Euro Steuern gegenüberstanden.

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Marius
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Gut, ich hatte jetzt nur die Kostenstruktur für Einmalkäufe im Kopf wo es einen Sockelbetrag gibt, dann kommen die 5% wohl daher. Aber auch 1,5% wäre mir immer noch zu teuer.

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Phil

Mir fällt bei solchen Depots immer wieder auf, dass extrem viel Aufwand betrieben wird (hier mit über 50 Positionen), fleißig Steuern und Gebühren bezahlt werden (hier gute 950 Euro), die Performance dann aber bei deutlich höherem Risiko (Diversifikation) bestenfalls die eines MSCI World ETF (A0RPWH) erreicht. Der Zeit- und finanzielle Aufwand (Steuern und Gebühren) rentieren sich so doch nicht.

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Marius
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@user_810a67 Das war ja auch nicht als Vorwurf sondern als Erklärung gemeint, ich kenn es ja selber dass es schwer ist einfach nur zu beobachten und abzuwarten. Momentan will ich z.B. eigentlich ein Cashpolster aufbauen falls der Markt einbricht, bin aber doch andauernd am Überlegen den ein oder anderen Titel von der Watchlist zu kaufen.

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Lukas
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@genone ja, sehe ich genauso. Ich erwische mich selbst auch immer wieder dabei. Ich schaffe es auch nicht einfach nur in ETFs zu investieren und es finden immer mehr Einzeltitel den Weg ins Depot😅 Es macht einfach Spaß, sich damit zu befassen, auch wenn man weiß, dass man auf lange Sicht den Markt niemals schlagen wird…

@chris_d42788 Das Wichtigste ist, dass du angefangen hast. Jetzt geht es nur noch darum, daran zu bleiben, sich keinen Schrott ins Depot zu holen, die Gebühren gering zu halten, kein unnötiges Hin und Her und die Sparrate hochzufahren. Bei dem Depotvolumen würde ich auch eher den Fokus darauf setzen, die Zeit zu nutzen, um mehr Geld ranzuschaffen, damit die Sparrate steigt, und wenn du mal die 100k geknackt hast, kannst du dich detaillierter mit der Verteilung der zukünftigen Sparraten beschäftigen. Bis dahin: keep it simple!

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user_810a67
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@genone @genone Na, wir wollen mal nicht übertreiben, ist ja nun nicht so, das ich keine Gewinne erziele! Und ja es hat quasi als Hobby angefangen. Muss aber ja nicht so bleiben. Daher gibt es doch eine so genannte “Community”, oder?!

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Marius
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@frank_krabbes Das passiert halt wenn man das ganze quasi als Hobby betreibt und meint sich bei jeder Gelegenheit damit beschäftigen zu müssen, dabei aus Übereifer aber das eigentliche Ziel aus den Augen verliert. Einfach nur stumpf jeden Monat Summe X in einen ETF zu stecken ist halt extrem langweilig weil man nur tatenlos zusehen kann wie sich der Wert entwickelt, das ist ja auch die Idee dahinter.

Aber das ist halt nicht für jede Persönlichkeit geeignet, gerade in der heutigen Welt mit immer kürzeren Aufmerksamkeitsspannen, einem Überfluss an (falschen) Informationen und der Fokussierung auf Mobile Apps die einen permanent auf Trab halten..

Das hier ist jetzt schon ein recht extremes Beispiel wie man sich im Klein-klein verlieren kann.

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user_810a67
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@genone Yap, das kenne ich doch sehr gut, daher resultieren meine kleinen Positionen 😅

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user_810a67
Autor
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Moin.

Folgendes. Ich bin nun dabei unter berücksichtig u.a. eure Argumente mein Depot zu kürzen.

Allerdings bin ich auch mittels ChatGPT der ganzen Sache nachgegangen und habe dem Programm gesagt, was ich haben möchte.

Reduzieren auf 32, hohe Dividendenrendite und Wachstum (was etwas Vorrang haben sollte), Fünf Werte sollten wachstumsträchtig und zukunftsorientiert sein, auch ohne Dividende, sowie das die vorhanden ETFs bleiben sollen, vorerst.

Dementsprechend hat er mir das Depot angepasst. Somit fliegen jetzt erstmal folgende raus:

Omega Health

3M

SBM Offshore

DEUTSCHE POST

Thyssenkrupp

Bilfinger

ITOCHU

Disney

Intellia Therapeutics

Er begründet das Ganze zwar, aber trotz allem habe ich das nochmal auf u.a. Aktienfinder gegengecheckt. Interessanterweise sind die Anpassungen auch diese die ich auch schon im Blick hatte, nicht alle aber der größte Teil.

Step-by-Step wird nun reduziert und umgeschichtet.

Vielleicht ist das auch für den einen oder anderen hier ein interessanter Ansatz!

Besten Gruß und Danke für eure Mithilfe.

Chriz

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