Das_Lama
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Gepostet in Schnack

Aktien Deutsche Bahn

Ich frage mich, ob die Deutsche Bahn ein lohnendes Investment wäre. Eine AG ist es schon, der Bund müsste nur alle oder einen Teil der Aktien an die Börse bringen. Wie komme ich darauf? Ich sitze um 18:10 Uhr in einem Zug, der um 17:35 hätte fahren sollen. Er kam wegen technischer Mängel zu spät. Jetzt fahren wir nicht ab, weil wir auf Personal aus einem anderen, selbstredend verspäteten Zug warten. So weit, so normal. Aber was kann ich tun? Der Quasimonopolist schlägt zu, Flixtrain bewirtschaftet die Strecke nicht. Die Bahn kann den Preis also mehr oder minder festsetzen, wie sie möchte, der Flixbus hat nicht annähernd ausreichend Kapazität. Umsatz kann also stimmen. Für marode Infrastruktur kommt im Zweifelsfall der Bund auf, mit allzu hohen Ausgaben brauchen wir also nicht zu rechnen. Die Kaffee- und Bierpreise setzen wir auch noch hoch bei unseren geliebten Kunden. Läuft.

Sondererlöse generieren wir auch: meine Rückfahrt Sonntag ist zwar gestrichen und die Zugbindung daher aufgehoben, aber die 6,50 Euro für die Reservierung erstatten wir einfach nicht zurück. BAM!

Was meint ihr, super Investment?

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2 Kommentare

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sandro
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Beta

Auf jeden Fall. Und damit auch genügend Leute auf den Zug umsteigen bekommt jeder eine Bahncard100 für 49€ 🙂

Ich habs drauf ;)

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Phil

In meinen Augen eine schlechte Idee, weil der Staat allenfalls einen Teil der Aktien an die Börse bringen würde, als größter Anteilseigner aber die Entscheidungsmacht behalten würde und z. B. über die Verwendung von Dividenden entscheiden kann. Dass das nicht immer im Interesse der Kleinaktionäre geschieht, hat man gesehen als es um den Ausschüttungszeitraum der VW-Sonderdividende 2023 ging, wo mit den Stimmen des Landes Niedersachsen beschlossen wurde, die Dividendenauszahlung ins nächste Fiskaljahr zu verschieben.

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