Börse geht nach unten. Warum?
Diese Tage geht die Börse wieder nach unten.
Was ist der Grund dafür?
Welche Aktien kauft ihr ein?
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Welche Aktien kauft ihr ein?
Moodys hat das Rating der USA von AAA auf AA1 herabgesetzt, damit sind die Staatsanleihen weniger gefragt, was den US Markt an sich belastet… ich persönlich kaufe den gesamten US Markt nach und das Gehebelt, in der Hoffnung das Trump, 4 Jahre durchziehen kann und die Rakete to the Moon zündet XD → FR0010755611
@denny Der Amundi 2x Leveraged MSCI USA ist ein sog. gehebelter ETF (= leveraged). Das ist so ähnlich als nimmst du einen Kredit in gleicher Höhe Deiner Investition auf. Dann hast du bezogen auf dein eigenes Kapital doppelte Rendite, aber auch doppelte Verluste, wenn es nach unten geht.
Das Problem bei gehebelten ETFs ist erstens die Pfadabhängigkeit, die sich hier stärker auswirkt als bei ungehebelten ETFs. Wenn der ungehebelte Kurs um 5 % fällt, fällt er beim 2x gehebelten ETF um 10 %. Um nun wieder auf 100 % zu steigen, muss der einfache ETF um 5,3 % wachsen. Mit Hebel 2 steigt der Hebel-ETF um 10,6 %. Damit steigt der Hebel-ETF aber nicht wieder auf 100 %, sondern nur auf 99,5 %. Bei volatilen Seitwärts- oder Abwärtsbewegungen verliert man mit einem Hebel-ETF mehr Geld als mit einem ungehebelten ETF. Bei gering volatilen Aufwärtsbewegungen hingegen kann man mit Hebel-ETFs eine deutliche Überrendite erzielen.
Zweitens: Bei starken Kursrückgängen verdoppeln sich die Kursrückgänge des 2x Hebel-ETFs. Wenn die Märkte um 30 % einbrechen, bricht der 2x Leveraged um 60 % ein und die Erholung kann länger dauern als bei nichtgehebelten ETFs. Das muss man aushalten können ohne in Panik zu geraten.
Einige konservative Anleger sagen, diese ETFs seien wegen ihrer Marktphasen- und Pfadabhängigkeit nichts für Buy-and-Hold-Strategien. Andere (zu denen ich auch zähle) sind der Meinung, dass man Buy and Hold im Satellit eines Core-Satellite-Portfolios wagen könne um auf eine Überrendite zu spekulieren. Empfehlen würde ich das nicht. Das ist eine Entscheidung, die man selbst treffen und entscheiden muss, ob es zur persönlichen Renditeerwartung und zum persönlichen Risikoprofil passt.
an Normaler User kann man das sicher nicht empfehlen das ist der MSCI USA 2x Gehebelt, der sogenannte heilige Amumbo… bei der derzeitigen Lagen kann man damit viel Geld verbrennen
@frank_krabbes naja, mein einstieg ist bei über 23€ und wenn eine rezession kommen sollte, wirds nochmal hart, da nachzukaufen… ich glaube dann Zweifel ich auch, ob die USA in den nächsten 5 Jahren da raus kommen, hat potenzial noch richtig lustig zu werden …
Der Orangenmann hat 50% Zölle angekündigt, vermutlich eine Verhandlungszahl, aber die Frage ist, was die EU jetzt macht und welche Zahlen, da in einem Jahr stehen bleiben.
Kaufe aktuell nur meine ETFs weiter und ab und an einige spezifische Aktien, die eher keine zollschrankenübergreifende Interaktionen haben.
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Die Börse fällt, und plötzlich überschlagen sich die Kommentare. Alle suchen nach einer Erklärung, als müsse es einen klaren Auslöser geben. Dabei wird gerne übersehen: Wenn die Kurse steigen, fragt kaum jemand, warum. Dann ist es einfach das Vertrauen der Märkte, gute Stimmung oder die nächste große Rally. Sobald es aber abwärts geht, beginnt die fieberhafte Ursachensuche.
Was wir hier erleben, ist menschliches Verhalten in Reinform. Die Verhaltensökonomie beschreibt es sehr genau: Verlustangst wirkt stärker als Gewinnfreude. Herdenverhalten setzt ein, sobald Unsicherheit aufkommt. In Kombination mit der Angst, der Letzte zu sein, der reagiert, entstehen Verkaufswellen. Spieltheoretisch ist das ein klassisches Gefangenendilemma. Jeder überlegt, ob andere verkaufen könnten, und trifft aus dieser Erwartung heraus selbst eine Entscheidung. Die Folge sind Bewegungen, die wenig mit Fakten und viel mit Psychologie zu tun haben.
Im Nachhinein werden dann Erklärungen konstruiert, die das Geschehen logisch erscheinen lassen. Doch oft sind es nicht die fundamentalen Daten, die Märkte bewegen, sondern die Erwartungen über diese Daten. Es geht nicht darum, was ist, sondern darum, was sein könnte und was andere darüber denken.
Am Ende bleibt festzuhalten: Die Börse ist kein Ort reiner Vernunft. Sie spiegelt Emotionen, Stimmungen und kollektive Reaktionen. Wer das versteht, gewinnt nicht nur an Gelassenheit, sondern auch an Weitsicht für langfristige Entscheidungen. 😉