Dividenden-Erfassung: Warum nicht automatisch?
Ich weiß, die Frage kam sicher schon öfter – aber jedes Mal, wenn ich meine erhaltenen Dividenden eintrage, frage ich mich, warum das nicht automatisch geht. Parqet kennt ja meine Stückzahl pro Position und in der Regel auch die angekündigte Dividende je Aktie.
Woran scheitert die automatische Buchung? Liegt es an individuellen Abzügen/Steuern (z. B. Quellensteuer, Soli/Kirchensteuer), Wechselkursen oder brokerspezifischen Abrechnungen?
Gibt es vielleicht eine Möglichkeit zur Automatisierung (Broker-Import, API, Regeln), die ich übersehe?
Den Autosync gibt es ja inzwischen schon für viele Banken, damit lassen sich die Dividenden direkt importieren das ist die komfortabelste Lösung.
Das Grundproblem bei einer komplett automatischen Verbuchung seitens Parqet wäre: Die angekündigten Daten stimmen in der Praxis fast nie auf den Cent exakt. Wechselkurse, Steuerabzüge die für jede Person anders sein können (Freibetrag leer oder nicht leer, Kirchensteuer ja oder nein unsw.) oder der genaue Auszahlungszeitpunkt sorgen fast immer für Abweichungen. Die tatsächlichen Zahlungen werden also nie 1:1 mit der Prognose übereinstimmen, außer ggfsl. bei Deutschen Aktien wo keine Umrechnung stattfindet und wenn die steuerliche Situation angegeben werden könnte. Dazu kommen dann die Wechselkurse - Parqet kann ja nicht wissen welchen Wechselkurs welche Bank dann zum Zeitpunkt (Stunde der Auszahlung) gerade hat und verwendet, also wieder eine Abweichung. Dazu können auch ganz banale Fehler kommen zum Beispiel wenn eine Bank versehentlich nur einen Teil der Stückzahl berücksichtigt.
@user_8319b6 Den Autosync gibt es, da stimme ich zu. Da die verschiedenen Verrechnungskonten nicht importiert werden, muss ich die Zahlungseingänge dort weiterhin parallel und vor allem manuell einpflegen. Der Sync kumuliert zudem die Depots der Bank. An Komfortabilität habe ich durch den Sync derzeit nur halb gewonnen.