micwgn
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Gepostet in Schnack

Suche Alternative zum Vanguard FTSE All-World UCITS ETF - USD DIS (IE00B3RBWM25) in EUR statt USD

Hi,

ich suche eine Alternative zum Klassiker IE00B3RBWM25 in der Fondswährung EUR statt USD, um Währungsrisiken rauszunehmen. Meine Recherche ergab bisher den währungsgesicherten Invesco FTSE All-World UCITS ETF EUR PfHdg Acc (IE0006VDD4K1) mit allerdings sehr kleiner Fondsgröße (14 Mio.).

Grundsätzlich stelle ich mir die Frage, ob ein Währungsgesicherter ETF aktuell überhaupt Sinn macht (Kosten Hedging vs. Rendite), wenn der FTSE All-World Index ca. 60% USA-Anteil beinhaltet und ich mittelfristig von einen weiterem USD-Verfall ausgehe… Anlagehorizont sind einmal >40 Jahre (Kind) und einmal ~20 Jahre.

Vielen Dank vorab für das Feedback.

10 Kommentare

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U
Unbekannt

Ich habe keine Alternative für dich. Aber ich halte das auch für absolut nicht sinnvoll. Währungsschwankungen sind vollkommen normal und kaum vorhersehbar. Mal ist der Dollar stärker, mal der Euro. Ich würde mich da nicht verrückt machen lassen. Am schlimmsten sind die Influencer im Netz, die daraus eine große Story machen wollen, um möglichst viele Klicks zu bekommen. Besonders unseriös finde ich da oftmals Timo Baudzus sowie Sebastian Hell. Finanztip ist da eine ganz andere Welt. Nur meine persönliche Meinung.

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Das_Lama
Plus

Parqet Nutzer Wohl wahr. Von Sebastian Hell habe ich “eigentlich” eine gute/hohe Meinung, aber seit er sein ETF-Portfolio geteilt hat, halte ich zumindest den Teil seiner Geldanlage für reichlich overengineered, das schließt die Währungsdiskussion ausdrücklich mit ein. Und Timo Baudzus. Nun ja. Für mich jedenfalls der mit Abstand schwächste der drei Sonntagsdipper, und das ist noch freundlich ausgedrückt.

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Jens L.
Investor

Ich bin mir gar nicht mal sicher, ob überhaupt ein Währungsrisiko zur Berichtswährung eines ETF besteht. Der Herausgeber des ETF erstellt seine Berichtsdokumente in der Währung USD, mehr ist es nicht. Als Sachwerte befinden sich in einem global diversifizierten ETF (wie diesem), die Aktien vieler Unternehmen. Diese bilanzieren in ihren Heimatwährungen. Es befinden sich also onehin mehrere Währungen im Bestand des ETF's. Deshalb sollte kein echtes Währungsrisiko zu einer Einzelwährung bestehen. Bei Rohstoff- oder Länder-ETF's sieht es anders aus.

3
Das_Lama
Plus

Ich halte das ebenfalls für nicht sehr sinnvoll. Gerade in der Ansparphase ist es eigentlich sogar gut für dich, wenn es einen schwachen Dollar gibt, da du für deinen Euro mehr Dollar/mehr auf USD lautende Aktien oder ETF-Anteile bekommst. In der Entsparphase kann ein starker Euro hingegen ärgerlich sein. Wie es allerdings in 20 oder 40 Jahren um den Wechselkurs bestellt ist, oder ob wir dann alle in Yen oder Renminbi bezahlen kann doch niemand wirklich sagen.

Ich habe schmerzlich gelernt, dass man das Wechselkursririko bei Anleihen jedenfalls bedenken sollte, aber bei weltweit streuenden Aktien-ETF halte ich das nicht wirklich für wichtig. Einen habe ich trotzdem im Portfolio (nicht im Hedging, sondern einfach auf Euro lautend): NL0010408704. Der ist aber durch Equal Weight ohnehin aus sich selbst heraus speziell und hat auch keinen EM-Anteil. Kannst ihn ja trotzdem mal anschauen.

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XYZ123

Gerade in einem Welt ETF sollte die Fondswährung am unrelevantesten sein immerhin sind das alles Weltkonzerne die auch noch verschiedene Heimwährungen besitzen

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Jens L.
Investor

@d._h Wie ich die Frage verstanden habe, hat sich der Nutzer an der Fonds- d.h. an der Berichtswährung des ETF's gestört. In welcher Währung die Produktberichte des Herausgebers erstellt werden, hat keinen Einfluss auf Währungsrisiken einer Anlage. Hinsichtlich verschiedener Heimatwährungen in der Substanz des globalen ETF korrekt, würde sagen ‘Währungs-diversifiziert’

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micwgn
Autor
Plus

Vielen Dank Euch für den Input.

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Björn Beier
Team
Mod
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Lohnt sich IMHO nicht

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HoDler
Investor
Terminal
+1

Es macht eigentlich nur Sinn, wenn du langfristig davon ausgehst das der Euro gegenüber dem US-Dollar aufwertet. Nach der Historie pendelt das Währungspaar ja so im Bereich 1 zu 1,2 mit manchmal ausreißern nach oben und unten.

Der Dollarverfall in der letzten Zeit war extrem sich daran langfristig auszurichten ist ggf. zweifelhaft.

Das Hedging kostet ja auch was.

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Marius
Plus

Geht es dir um die Fondwährung oder eine Währungsabsicherung? Das sind zwei verschiedene Dinge. Wie die meisten hier ja schon kommentiert haben macht eine Währungsabsicherung für Privatinvestoren wenig Sinn da evtl. Renditevorteile die hohen Kosten in der Regel nicht kompensieren kann. Die Investition in Sachwerte an sich ist ja schon eine Währungsabsicherung.

Bei US Aktien ist das Währungsrisiko eher eine Frage wie hoch der US-Anteil am Umsatz und Gewinn ist. Bei einem schwachen Dollar steigen ja entsprechend die Kennzahlen aus Geschäften in Fremdwährungen und damit der nominelle Gewinn. Während Unternehmen (egal wo sie ihren Sitz haben) die einen Großteil ihres Umsatzes in den USA machen eben potentiell schlechter dastehen.

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