Debasement Trader

Gepostet in Schnack

Besteuerung unrealisierter Gewinne in Holland

Im März soll es in den Niederlanden zu einer Entscheidung bzgl. Besteuerung unrealisierter Gewinne kommen. Es scheint eine Mehrheit am linken und rechten Rand dafür zu geben. Habt ihr davon schon gehört? Wie geht ihr damit um? Der VanEck Morningstar ETF ist in Niederlande beheimatet. Denkt ihr übers Verkaufen nach? Habt ihr sogar schon was verkauft oder abwarten und Tee trinken (So dumm können die nicht sein)?

24 Kommentare

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TTTom
Plus

Nach meinem Verständnis des DBA würde es dann auf die Vorsteuer in D angerechnet werden. Sollten sich erhebliche Verschlechterungen für Nicht-NL-Ansässige ergeben wird VanEck den Sitz des Fonds verlegen.

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Daniel auf Abwegen
Plus

Ich schließe mich Tom an. Sollte es zum äußersten kommen wird da ganz schnell ein LU vorn stehen und es ändert sich für uns nichts. Für die Holländer tut es mir leid wenn es so kommt.

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Wurstsuppe
Plus

Nachdem Jens den Copiloten befragt hat, hab ich noch Gemmini die gleiche Frage gestellt. Bei beiden KI’s dürfte die relevante Passage, die über den Wohnsitz sein, die neue niederländische Steuerregelung betrifft steuerpflichtige Holländer. Werde daher auch nix machen und hoffen, dass 2 KI’s sich nicht gleich irren können ;)

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Das_Lama
Plus

Jetzt habe ich hier zwar den Hauptteil der Diskussion verpasst, aber: So weit ich es der Presse entnehme, stehen die Niederländer am Anfang eines Gesetzgebungsprozesses, an dessen Ende ein Gesetz stehen könnte, welches zum 1. Januar 2028 in Kraft tritt. Ich fände es zwar auch schade, wenn sich an den für deutsche Anleger geltenden niederländischen Regelungen etwas änderte, aber bis es möglicherweise so weit ist, geht inhaltlich wie auch zeitlich noch viel Wasser den Rhein runter. Oder in dem Fall die Maas. Kein Grund für Hektik.

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Jens L.
Investor

Bitter für jeden, den diese neue Besteuerung trifft sollte es dazu kommen. Bleibt zu hoffen, das es keine in Holland domizilierten Fonds betrifft. In Deutschland werden seit 2018 die unrealisierten Buchgewinne thesaurierender Fonds auch schon jährlich versteuert. Die EU-Länder sind inzwischen sehr kreativ, wenn es um die Erschließung zusätzlicher Staatseinnahmen geht.

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joerginle
Investor
Terminal
+1

Das ist korrekt. Man sollte aber erwähnen, dass diese Steuern bei einem späteren Verkauf angerechnet werden. Alles andere wäre zwar auch ziemlich ungerecht, bei sich leerenden Kassen könnten allerdings auch mal kreative Ideen dazu kommen. Na ja, wollen wir mal nicht hoffen.

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Jens L.
Investor

@joerg_745831 Vom Verlust des Zinseszins mal ganz abgesehen, werden bei einer Veräußerung im Folgejahr und einem gefallenem Kurs, die zu viel erhobenen Steuern leider nicht zurückerstattet. Aus dem Buchverlust wird also (ohne eigenes Zutun) ein realer Verlust. Darüber darf man gar nicht nachdenken :-)

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TTTom
Plus

Also meine KI hatte dazu folgendes gesagt:

“Verlustverrechnung: Unrealisierte Verluste sollen vorgetragen werden können, um zukünftige Gewinne innerhalb von Box 3 auszugleichen.”

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TTTom
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Jens
Plus

Das sagt meine KI dazu. Ich werde demzufolge nichts unternehmen

https://copilot.microsoft.com/shares/Hchop6eXhHLySBeC48szu

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user_b7a7d5
Plus

Zum Thema sollte man sich unbedingt den lohnenswerten Beitrag von Prof. Rieck auf YouTube ansehen:

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Das_Lama
Plus

@jens_11a37b @tttom_unterwegs In der letzten Folge von Buy the Dip wurde das Thema auch angesprochen. Die Jungs/Sebastian Hell gehen davon aus, dass sich für deutsche Anleger keine Änderungen ergeben. Ihr könnt ja mal reinhören.

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Jens
Plus

@user_b7a7d5 - früher fand ich den Typen mal richtig gut. Mittlerweile geht er mir auf den Zeiger. Ich sehe nur noch Clickbait

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user_b7a7d5
Plus

@jens_11a37b

Ja, das war ganz am Anfang, wo er sich in den Videos noch um Spieltheorie “gekümmert” hat.

Da das vorstehende Video nach langer Zeit tatsächlich ausnahmsweise ein brauchbares Video zum Thema ist, konnte ich es posten…

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TTTom
Plus

Ich mag wegen einer Info, die man (wahrscheinlich) in 2 Sätzen formulieren kann, keine 37 Minuten gelaber antun. Greift das DBA für Anleger mit Wohnsitz Deutschland doch nicht ?

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Jens
Plus

@user_b7a7d5 - ein ziemlich übles Ding, was da gerade in den Niederlanden diskutiert wird. Da sind wir uns denke ich alle einig.

Als Aktionär habe ich mich ja zu Optimismus erzogen und insofern denke ich, dass dieser Schwachsinn nicht umgesetzt wird.

Allerdings ist es sicherlich förderlich, wenn sich bereits früh Unmut äußert.

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HoDler
Investor
Terminal
+1

Haben wir doch in Deutschland über die Vorabpauschale auch.

Ich bin mit einer früheren Versteuerung fein, sofern es am Ende nicht Doppelt besteuert wird.

Gründe: Steuern steigen immer auf längere Sicht.

Ich versteuere lieber heute mit der mir bekannten Steuersatz als in der Zukunft mit einem sehr wahrscheinlich dann höheren Steuersatz + evtl. Zusätze wie Sozialabgaben.

Die westlichen großen Industriestaaten haben alle Geld Probleme und die werden nicht weniger die nächsten Jahre also wird man dort abschöpfen wo es noch was zu holen, sollte sich jeder drauf einstellen.

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Jens L.
Investor

@hodler Fallen die Kurse im Folgejahr allerdings, werden aus Deinen unrealisierten Gewinnen des (besseren) Vorjahres automatisch reale Verluste im Folgejahr. Also ein ganz schlechter Deal, Vom verloren gegangenen Zinseszins auf lange Distanz ganz abgesehen. Dies ist der Hauptverlust für Kleinanleger bei vorgelagerter Besteuerung.

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