phil
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Gepostet in Schnack

Depotaufteilung bzgl. Ausschüttungen - Denkfehler?

Guten Abend!

Ich wäre für ein paar Meinungen dankbar, vor allem ob ich etwas Wichtiges übersehen oder sich ein Denkfehler eingeschlichten hat.

Ich habe vor genau drei Jahren angefangen “in Aktien und ETF zu machen” und komme voraussichtlich dieses Jahr durch Ausschüttungen über die 1.000 Euro Freibetrag.

Meine Überlegung:

Alle ETF mit Ausschüttungen auf Basis von USD > bei Flatex halten (lt. Divantis günstigster Umrechnungskurs, faire Wertstellung) und Freistellungsauftrag einrichten (da keine Quellensteuer auf ETF). Freibetrag wird vollständig / weitgehend ausgeschöpft.

Alle Ausschüttungen aus den Niederlanden und Dänemark sowie US-Aktien: Bei Scalable halten und keinen Freibetrag einrichten > Ausländische Quellensteuer wird auf deutsche KapSt angerechnet. Die deutsche KapSt kann ich mir über die Steuererklärung wiederholen (entweder alles bis zu den 1000 Euro soweit von Flatex noch etwas übrig ist, oder über die Zusammenveranlagung auch noch mehr, falls meine Frau noch etwas übrig hat).

Fazit: Optimierung der Quellensteuer und der Umrechnungskurse.

Stimmt das so? Insb. bin ich mir nicht sicher, ob ich über die Zusammenveranlagung den Freibetrag meiner Frau mit nutzen kann. Einen gemeinsamen Freistellungsauftrag wollte ich bisher nicht einrichten, wäre aber prinzipiell auch eine Option.

Frage am Rande: ETF-Sparpläne lieber über die ING über Xetra kurz nach 9 oder über Flatex über KVG/außerbörslich kurz nach 16 Uhr? Wo gibts die besseren Preise?

10 Kommentare

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Wenn Ehegatten zusammen veranlagt werden, werden die Freibeträge zusammengerechnet und es ist egal , wer von beiden die Kapitaleinkünfte erzielt hat.

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phil
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Danke, Jens. Ich gebe zu, das Optimieren macht auch etwas Spaß, obwohl wenn es bei mir wirklich nicht um das große Geld geht (daran arbeite ich noch ;-) )

Stilgar, ich verstehe den Zusammenhang deutsche Steuer - Smartbroker gerade nicht? Ja, es ist eine deutsche Erklärung.

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stilgar
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Smartbroker ist nur in Deutschland erhältlich und hier lesen auch andere mit.

Wenn Du Die Kosten dort mit deinen vergleichst sollten sie besser sein.

Jeder Euro der bei den Kosten gespart ist Rendite.

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stilgar
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@phil_5b7556 Ich verstehe nicht was Du meinst.

Meine Order über Gettex sind in Sekundenschnelle ausgeführt - und wenn ich an der Nasdac oder der Nyse ordere ist mir das bewusst.

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phil
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Ah das meinst du. Stimmt. Nur gerade bei ETF-Sparplänen ist es ja mittlerweile recht leicht, ohne ausgewiesene Kosten zu investieren. Interessanter sind die “versteckten” Kosten, z. B. Ausführungszeit und -ort, etc. ;-)

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phil
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@stilgar Zum Beispiel, wenn flatex über KVG / außerbörslich abrechnet. Dann ist doch, da ich nicht weiß, wo wirklich gekauft wird, absolut intransparent, wie der Preis zu Stande kam, oder etwa nicht?

Preise sind der Theorie nach eher niedriger, wenn viele Akteure am Markt sind, also sollte man z. B. nicht sehr früh handeln. Etc. Etc.

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phil
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@stilgar Da weiß ich jedenfall nicht, was flatex tut. Auf meinen Abrechnungen steht KVG/außerbörslich.

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Jens
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Viele, viele Fragen…

1) Ich denke deine Aufteilung und auch deine Zuordnung des Freibetrages passt so wie du es gemacht hast. (Pass auf, dass du dich nicht Überoptimierst. Das ist ne Menge Hirnakrobatik für ein paar Euro mehr. Der Freibetrag in Deutschland ist ein schlechter Witz - meine Meinung)

2) ob und inwieweit du aus der gemeinsamen Veranlagung mit deiner Frau noch was beachten musst, dazu kann ich nichts sagen

3) die Antwort meiner KI auf deine Zusatzfrage: „Kurzfassung: Bei ETF‑Sparplänen sind die Preisunterschiede zwischen ING über Xetra morgens und Flatex außerbörslich über KVG nachmittags in der Praxis meist minimal. Entscheidend ist weniger die Uhrzeit als Spread + Ausführungsmechanik. Für die meisten Anleger sind die Unterschiede langfristig vernachlässigbar.“

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stilgar
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Um Deine Fragen nach den Kosten zu beantworten - erstmal eine Gegenfrage :

Machst Du eine deutsche Steuerklärung, wenn ja dann schau bitte hier mal :

https://www.smartbrokerplus.de/de-de/konditionen/

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