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Gepostet in Schnack

Nasdaq100 Verkauf & Umschichtung

Hallo zusammen,

ich stehe aktuell vor einer Reallokation in meinem Portfolio und würde gerne Eure Meinung zu meinem Vorhaben und meiner Gesamtstrategie hören. Ich plane, meine Nasdaq100 Position im Wert von 6.400€ komplett zu verkaufen. Das freiwerdende Kapital möchte ich entweder in Tech-Einzelaktien (Satelliten) oder direkt in meine bestehenden Core-ETFs umschichten.

Hier ist der genaue Überblick zu meiner Situation und meiner Strategie: Hauptziel: Finanzielle Unabhängigkeit & langfristiger Vermögensaufbau durch diszipliniertes Investieren.

  • Kurzfristige Ziele (ca. 2 Jahre): Renovierung, Hochzeit, Nachwuchs.
  • Langfristiges Ziel: Altersvorsorge (Rente 4ever).
  • Liquidität: Notgroschen von 4–5 Nettogehältern ist separat vorhanden und sofort griffbereit.

Aktuelle monatliche Sparraten:

AllWorld-ETF: 400€ EUROPA Momentum-ETF: 100€ Japan Nikkei-ETF: 100€ SmallCap-ETF: 30€ Rente: 160,42€ Betriebliche Altersvorsorge (bAV): 40€ Allianz Lebensversicherung: Bezahlt der Arbeitgeber Weitere Assetklassen im Core: Gold & Bitcoin.

Die Satelliten: Für aktive, konzentrierte Wetten mit dem Ziel, den Markt zu schlagen.

Assetklassen: Einzelaktien & Altcoins.

Da der Nasdaq100 Verkauf feststeht, schwanke ich für die Reallokation zwischen folgenden Optionen:

Option A: In bestehende Core-ETFs pumpen (Verteilung auf AllWorld, Europa Momentum, Japan Nikkei) um das Fundament massiv zu stärken.

Option B: Fokus auf eine neue Tech-Einzelaktie (Satellite): Einmalanlage in Linde, Intuit, IBM oder ServiceNow.

Würdet ihr bei meinen Zielen eher die ETFs aufstocken oder eine der vier Einzelaktien (Linde, Intuit, IBM, ServiceNow) als Satelliten neu aufnehmen? Wenn Einzelaktie, welche favorisiert ihr aktuell fundamental?

Ich freue mich auf euer ehrliches Feedback.

36 Kommentare

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joerginle
Investor
Terminal
+1

Mit neuen Positionen in Software bin ich im Moment vorsichtig. Da wird sich in nächster Zeit einiges tun. Alles wird aber sicher nicht obsolet. Mein aktueller Favorit in dem Bereich ist Snowflake. Das liegt vermutlich daran, weil ich das Produkt gut kenne und weiß, wie schwer es ist, von denen weg zu kommen. Dort liegen einfach alle Daten und mit irgendeiner AI kommt man da auch nicht dran.

Ansonsten mag ich so Aktien wie Howmet Aerospace. Ein Top Hidden Champion, der nur selten durch das Finfluencer- Dorf getrieben wird. Ohne deren Produkte fliegt kaum etwas (inkl. Weltraum). Dazu produzieren sie auch noch Dinge für Gasturbinen. Hier ist man also an einigen Mega-Trends beteiligt.

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ASCending
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@joerg_745831
Howmet doch mal wieder in den Medien

DA_2026_32_Howmet.pdf

2
ASCending
Investor
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@joerg_745831 Super Tipp, danke 👍 📈
Und meine KI lobt den Titel als ein absolutes Prachtexemplar für unser Beuteschema. Wer eine Definition für eine unelastische, unbarmherzige Mautstation im physischen Raum sucht, landet unweigerlich bei diesem Laden.

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ASCending
Investor
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@joerg_745831 Danke, @perplexity buy: US4432011082 Howmet Aerospace 👍

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SchmonInvest
Autor
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Danke dir, wollte nachdem ich Palantir verkauft habe in Snow rein. Hab den einstieg aber irgendwie nie gefunden. Was sagst du zu Quantencomputern (IBM)?

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Jens
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Den NASDAQ zu verkaufen und dann alles in wenige ausgewählte Tech-Aktien zu stecken (die vermutlich alle auch im NASDAQ stecken)? - hört sich für mich nicht sehr überzeugend an.

Ich würde das freiwerdende Kapital komplett in deinen All World stecken!

(Auch von einem Transfer in den Nikkei- oder deinen Europa-ETF bin ich nicht überzeugt. Du tauscht hier m.E. bestenfalls „gleichwertig“. Warum sollte ausgerechnet der Nikkei besser sein als der NASDAQ?)

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SchmonInvest
Autor
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Mit dem Europa und Nikkei ETF reduziere ich den USA Anteil. Die ETF’S werden nicht nach Marktkapitalisierung gewertet, sondern nach Momentum bzw. Preisgewichtung.

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Mathias
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Eindeutig in die Core-ETFs.
Ich nehme an du nimmst im Nasdaq dicke Gewinne mit. Die dann in noch konzentriertere Tech/Software Wetten zu stecken, macht für mich keinen Sinn. Wenn du Action willst, bleib dem Nasdaq treu und versteuer die Gewinne nicht. Aber ich bin auch großer Freund davon, heiß gelaufenes in nie wieder angerührten Core zu verwandeln.

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ASCending
Investor
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@simon_kueble
Zu Option A: Korea statt Japan. Du willst ja in die Gewinner investieren und trennst dich deshalb vom NASDAQ.
Zu Option B: Linde (LIN): ist der "Fels in der Brandung". mit der "Helium-Wette". Es gibt ja leider keine OS auf Helium.

Intuit & ServiceNow sind aktuell "Falling Knives".
INTU Die Gelddruckmaschine für die USA und im angelsächsischen Raum.
NOW, Wie man ein ehemaliges ITSM Ticket-System so hypen kann ist mir völlig unklar. Für die meisten Kunden ein Millionengrab.

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Jens
Plus

@ascending - ist mir auch schon oft passiert. justetf, aber auch parqet oder TR - die Gewichtungen stimmen häufig nicht. Daher schaue ich im Zweifelsfall direkt im Datenblatt des jeweiligen Anbieters nach.

Vielleicht hängts damit zusammen, dass sich die beiden so brutal gut entwickelt haben (ist mir schon fast unheimlich. Gerade mit Samsung bin ich viele Jahre durchs Tal der Tränen spaziert - nun ist`s natürlich umso schöner ;)

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ASCending
Investor
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@jens_11a37b
Tja…. meine KI meckert auch immer mit mir ich solle “in meinem Alter” gefälligst risikoärmer Investieren. Aber warum sollten wir Alten auf Rendite verzichten, während “die Jungen” vorsichtig in All-World (nit 1600 bremsenden Unternehmen) investieren. Ich nehm dann lieber die 40% Rendite 😎

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Jens
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TTTom
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Immer nur der originalquelle vertrauen, wenn es um Geld geht zumindest.

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joerginle
Investor
Terminal
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@ascending Shin-Etsu ist auch so ein Beispiel, warum japanische Unternehmen oft etwas unter dem Radar laufen. Die Konzernstruktur mit ganz unterschiedlichen Geschäftsbereichen mag die Börse oft nicht so. Shin-Etsu ist nicht nur der größte PVC-Hersteller (aktuell nicht so interessant),sondern auch Weltmarktführer bei Wafern (das ist gerade sehr interessant). Mein Einstieg hier Anfang des Jahres war vom Zeitpunkt her top, aber auch absolutes Glück.

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ASCending
Investor
Beta

IE0007Y8Y157 VanEck Quantum Computing
aber…. Das Null-Umsatz-Problem (Fehlende kommerzielle Skalierbarkeit)

Quantencomputer sind heute – im Jahr 2026 – immer noch hochgradig experimentelle, fehleranfällige physikalische Monstruositäten, die bei Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt in Speziallaboren betrieben werden müssen.

Es gibt am Markt keine breite B2B-Kundenbasis, die unelastisch Abonnements für Quanten-Rechenzeit kauft, weil die Anwendungsfälle (wie komplexe Molekülsimulationen oder das Knacken von Verschlüsselungen) extrem nischig sind. Wer hier investiert, kauft keine Cashflows, sondern die Hoffnung auf die 2030er oder 2040er Jahre. Geld hat im Hier und Jetzt zu arbeiten

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