Bitcoin-Steuer droht
Stand: 30.04.2026, 09:33 Uhr
Was aktuell geplant ist
Finanzminister Lars Klingbeil hat bestätigt, dass Kryptowährungen künftig „anders besteuert“ werden sollen. Konkrete Details plant das Ministerium im Juni vorzulegen. Es wird damit gerechnet, dass die einjährige Haltefrist abgeschafft wird. Bislang gilt: Wer Bitcoin länger als ein Jahr hält, kann Gewinne steuerfrei realisieren. Künftig könnten Gewinne stattdessen wie bei Aktien pauschal besteuert werden – also mit rund 25 Prozent plus Zuschlägen.
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Selbst wenn das einen Shitstorm auslösen sollte… Ich finde es richtig. Warum sollten Veräußerungsgewinne aus Bitcoin steuerfrei bleiben? Nenne mir einer einen vernünftigen Grund. Unter dem Gesichtspunkt Steuergerechtigkeit ist das längst überfällig. Und kommt mir nicht mit Gold oder anderen Metallen. Die Veräußerungsgewinne gehören genauso besteuert. Immobilien auch, mit Ausnahme der selbstgenutzten Immobilie.
Warum Shitstorm? Im Prinzip hast du ja recht!
@reinhard Ich bin auch bei Dir. Meines Erachtens sollten alle Veräußerungsgewinne besteuert werden.
Aus welchem Grund willst Du eine Ausnahme bei selbstgenutzten Immobilien ?
Warum sollte man die Veräußerung der selbstgenutzten Immobilie nicht besteuern? Damit man eine selbstgenutzte Immobilie durch eine andere selbstgenutzte ersetzen kann. Ich könnte auch sagen: Damit man steuerneutral umziehen kann. Das ist für mich was anderes als die Veräußerung einer vermieteten Imobilie. Wenn ich eine Rendite-Immobilie verkaufe, tue ich das als bewusste De-Investionsentscheidung, aus welchen Gründen auch immer. Das sollte man besteuern und nicht nach 10 Jahren steuerfrei stellen. Wenn ich dagegen eine selbstgenutzten Immobilie verkaufe, weil ich umziehen will oder muss oder weil ich in eine größere oder kleinere Wohnung ziehen möchte, dann ist das ja eher ein Tausch als ein Verkauf. Wenn man das besteuern würde, würde das zu einem lähmenden Lock-in-Effekt führen.