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Dividende in Netto-Ansicht
Hallo zusammen, wird es künftig wohl einmal möglich sein, sich die Dividenden auch in Netto statt Brutto anzeigen zu lassen?
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Hallo zusammen, wird es künftig wohl einmal möglich sein, sich die Dividenden auch in Netto statt Brutto anzeigen zu lassen?
Was ist komplex. Alles in Deutschland geregelt.
Quellensteuer ( z.B. USA 15 % / Spanien 19 % / England 0 %) mit Anrechenbarkeit 15 % + deutsche Kapitalertragssteuer + Soli = 26,75 % !!!
Also nur wichtig die jeweiligen Quellensteuern zu kennen. Deutschland gewährt fast immer 15 % Anrechenbarkeit. Also nur immer die deutsche Abgeltungssteuer von der Bruttodividende abziehen (26,75 %). Zusätzlich die Differenz zwischen 15 % (anrechenbar !!) und der manchmal höheren Quellensteuer z.B. Spanien + 4 % = 30,75 %, Frankreich + 15 % = 41,75 %, England + 0 % = 26,75 %. Für Anlegern mit größeren Depots bei den der Sparerpauschbetrag kaum eine Rolle spielen sind die Nettodividenden relevanter. Für Anleger ist es sehr sehr wichtig zu wissen welche Länder ( Frankreich, Schweiz, Dänemark etc.) aus Dividendensicht durch hohe Nichtanrechenbarkeit nicht so gut sind. Der Mehrwert von Parqet wäre riesengroß. Parqet müsste nur einmal aus dem “ Ländertracker “ die Aktien mit den jeweiligen Länderspezifischen Quellensteuern und der festgelegten Anrechenbarkeit mit den jeweiligen Parametern versehen.
Liebe Grüße
Toni
@toni_134075 Das sind die einfachen Fälle wo man wie gesagt mit einer Angabe von persönlichem Steuersatz + Freibetrag im Profil arbeiten kann (man kann ja auch Kapitalerträge als reguläres Einkommen versteuern lassen falls es günstiger ist, die 25% sind nur eine Option. Andere Leute wiederum sind evtl. kirchensteuerpflichtig)
Für eine zuverlässige Steuerberechnung muss man aber halt auch die komplizierten Fälle abdecken. US Quellensteuer sind z.B. eigentlich 30%, nur bei Banken/Brokern die ein entsprechendes Abkommen mit der IRS haben wird sie auf 15% reduziert. Das umfasst zwar alle größeren deutschen Banken, gibt aber eben auch Ausnahmen. In anderen Ländern gelten unterschiedliche Steuersätze je nach Gewinnart (z.B. Zinsen vs. Dividenden). In Frankreich liegt die Quellensteuer eigentlich nur bei 12,8%, viele Broker führen aber erstmal 28% ab. Und über Themen wie Rückforderungen und Verlustverrechnungen haben wir da noch gar nicht geredet (z.B. wurde eine meiner letzten US-Dividenden mit insgesamt 40% besteuert da wegen Stornos der Verrechnungstopf für Quellensteuern zeitweise negativ war).
Dann unterliegen halt auch nicht alle Parqet-User dem deutschen Steuerrecht, das geht dann weit über den persönlichen Steuersatz hinaus.
Ich hab ja gesagt, man kann so eine einfache Schätzung machen, was Sumit auch zumindest mal auf der TODO Liste hatte. Es muss aber halt immer eine dicke Fußnote dran dass der tatsächliche Wert im Einzelfall deutlich abweichen kann. Und das der expected Wert durch falsche Annahmen teilweise ziemlicher Mist ist sag ich auch schon länger.
Beim Gehalt gilt ja auch das gleiche: Was netto rauskommt ist sehr von der individuellen Situation abhängig. Weshalb in Stellenanzeigen wenn überhaupt immer nur ein Bruttogehalt drin steht.
Danke, alles gut !!! , und schön sofort ein Feedback zu bekommen. Man merkt das ihr nah an den Kunden seid. Euer Tool ist eh der Burner, und hilft den Menschen ungemein ihre Finanzen in die Hand zu nehmen und zu tracken bei wenig Kosten, wenn man sich da so Beratungsgespräche bei Banken und Versicherungen anschaut und dann deren Kosten auf Seite 45 für ihre Verträge, Vermögensauwertungen, unsere zu erwartenden Gewinne etc.. Bei mir konkret rechne ich immer 18000 Euro (- 2000 Euro da Paar Pauschbetrag ) Dividende/Ausschüttungen = 16000 Euro (- nur 25 % da auch Teiletffreistellung ) = 12000 Nettodividende. Passt bei mir ziemlich genau. Bekomme ich auch ohne Tool hin. Letzter Vorschlag wäre noch einen Dividendenrechner bauen bei denen man selbst die Parameter eingeben kann
Allerliebste Grüße aus München Toni
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@genone nun ja stimmt aber aber wenn man nach meinen Kriterien also immer die 26,75 % entsprechen bei den meisten Dividenden ( USA, BRD, England, Niederlande, Japan, Singapur, etc.) und der ja der meist in den Depots gehaltenen Aktien nach Abzug der 26..% viel mehr der real ankommenden Dividenden. Oder man lässt die Spalte bei den “ Problemländern “ frei. Viele haben sowieso genau deshalb keine Aktien aus diesen “ Hochdividendenabzugsländern “. Nicht umsonst gehört zum Grundwissen eines jeden Einzelaktienanlegers das Verständnis der Quellen- und Abgeltungssteuer. Oder in Zusatzspalte höherer Ábzug . Der Wert entspricht aber der Realität genauer. Das e für erwartet ist ja auch ungenau ( Währungsrisiko, Dividendenrisiko ). Immer genau ist der Betrag immer erst nach Eingang. Jeder Anleger weiß hoffentlich - noch Freibetrag vorhanden, höherer Abzug da Kirchenmitglied, event. Rückerstattung oder Nachzahlung nach Steuerklärung etc.. Bei Gehalt und Erträgen rechnet jeder mit dem ankommenden ungefähren !! Netto.
Liebe Grüße Toni
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Ich vermute mal du meinst die erwarteten Dividenden im Dashboard bzw. Kalender, nicht die schon eingebuchten Dividenden. Da war meine ich im Gespräch eine Funktion einzubauen um Steuersatz und Freibetrag angeben zu können womit man die Steuerbelastung für die einfachen Fälle abschätzen kann. Da werden dann aber logischerweise in manchen komplizierteren Fällen falsche Werte rauskommen.
Eine zuverlässige Steuerberechnung ist allerdings nicht machbar da das Steuerrecht dafür viel zu komplex ist (u.a. muss man ja erstmal wissen welches Steuerrecht überhaupt im Einzelfall relevant ist).