selbstbewohne Immobilie - fiktive Miete erfassen?
Ich habe ein selbstbewohntes Haus. Kann man ja (sogar mit 50% Eigentümeranteil) inzwischen in Parqet erfassen.
Die zugehörigen Kredite mit negativen Zinsen und Tilgungen etc. ebenfalls.
Ich stelle mir nun die Frage, ob ich z.B. 1000 EUR als fiktive Miete (= Dividende an der Immobilie) erfassen sollte, da ich mir durch das Haus diese Kosten spare oder ob das dann irgendwie durch die Tilgungsrate doppelt wäre?
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Moin,
würd ich nicht machen. Deine “Miete” sind die Zinsen und die Tilgung ist der Kapitalaufbau. Mit den beiden Posten ist meiner Meinung nach schon alles erfasst.
@hodler Sehe ich auch so wiw @thomas_67a5b0 . Die fiktive Miete kannst Du weder investieren noch konsumieren. Und die Einnahmen aus der Du vorher Zins und Tilgung bezahlt hast sind ja unverändert, so dass der erhöhte Cashflow sich ja bereits auswirkt.
@hodler Selbst dann ergibt das keinen Sinn. Letztendlich hat er dadurch nur mehr Geld übrig, das er hoffentlich in andere Anlageformen investiert und für liquidere Rücklagen nutzt, um seine Rente aufzubessern und zukünftige Kosten jenseits des Eigenheimkredits zu decken.
@hodler das hat mich überzeugt, es zu lassen, da gerade die Erfassung einer fiktiven Miete nach Abzahlung ja zwar die Rentabilität der Immobilie erhöht, gleichzeitig aber auch meine Sparrate künstlich aufpumpt, da ich die gesparte Miete dann ja (hoffentlich) regulär anlegen werde
@juri_7a2d8b Schließe mich an bzw. ergibt für mich erst dann Sinn eine fiktive Mietersparniss zu tracken, wenn die Immobilie vollständig abgezahlt ist und die Rate an die Bank wegfällt.