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Gepostet in Schnack

Wie sichert ihr größere Bestände bei Neo-Brokern und Banken ab?

Hallo zusammen,

die meisten haben wahrscheinlich mitbekommen, was gerade in Paraguay passiert: Die Zentralbank hat die größte Digitalbank des Landes übernommen, und rund drei Millionen Kunden kommen nicht mehr an ihr Geld.

Mir ist klar, dass sich das nicht 1:1 auf Deutschland übertragen lässt. Trotzdem hat es mich zum Nachdenken gebracht. Ich habe einen nicht ganz kleinen Betrag bei Scalable und bei der Consorsbank liegen.

Mich interessiert, wie ihr das bei hohen Summen (>100.000€) handhabt:

•	Fühlt ihr euch bei Neo-Brokern genauso sicher wie bei klassischen Banken?

•	Bleibt ihr pro Bank unter den 100.000 € der Einlagensicherung oder verteilt ihr bewusst?

•	Achtet ihr darauf, bei welcher Partnerbank euer Cash tatsächlich liegt?

•	Oder seht ihr das entspannt, weil Wertpapiere ohnehin Sondervermögen sind?

Freue mich auf eure Erfahrungen und Ansätze!

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1 Kommentar

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Sylvia
Investor
· bearbeitet

Fest- und Tagesgelder liegen nur bis 100000 Euro pro Bank. Nachteil: man braucht recht viele Banken und die Schufa senkt den Score auch wenn man bei keiner Bank einen Dispo hat.

Das Depot dürfte weitgehend geschützt sein, da die Aktien/ETFs ja in einer Verwahrstelle liegen.

Bei Scalable und TR achte ich drauf, dass ich nicht zu viel Tagesgeld (Obergranze 10000 Euro) habe weil mir das Konstrukt nicht ganz so sympathisch ist. Und einen Geldmarktfond finde ich tatsächlich auch selber. Das "Scheinfestgeld" bei Scalable geht für mich wegen der Bindungsfrist bei dem Konstrukt garnicht.

Aber wie schnell mal eine Bank auch durch äußere Umstände in Probleme geraten könnte sieht man gerade an den Quasi-Notverkaufsversuchen der Ing.

Das hat für mich nochmal klar gemacht, dass das bei jeder Bank passieren kann.

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