Johnny
Beta

Gepostet in Schnack

Warum investiert ihr? Was war der Auslöser?

Gab es den berühmten AHA-Effekt in eurem Leben der euch zu Fonds, Aktien & Co gebracht hat? Oder hat euch jemand drauf gestossen? Seid ihr durch Zufall darauf gekommen? Oder sorgt ihr euch einfach um euren Wohlstand im Alter?
🙈🙉🙊

12 Kommentare

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Sven
Plus

Ich war 25 Jahre voll auf Immobilien. Meine Argumente waren der einfache Fremdkapitalhebel, der Kapitalrückfluss, der es einem einfach macht(e) das Fremdkapital abzubauen und die starke Rendite. Die de facto alle Krisen überlebende Wertbeständigkeit galt für mich sowieso als bevorzugtes Invest.

Aber Immobilien haben eben auch viele Nachteile. Hohe Steuerlast, Vermietungsrisiko, Sanierungskosten und damit verbundene Rückstellungen. Und das Land wird zwar mehr Wert, die Bude die darauf steht allerdings nur, wenn man eine Menge Kohle reinsteckt.

Ich habe 7 vermietete Einheiten und die Zeit, das Geld und die Nerven, die das kostet sind schon enorm. Zudem schiebe ich noch immer einen 6stelligen Schuldenberg vor mir her.

Also habe ich nach Alternativen gesucht und bin bei Aktien gelandet. Allerdings muss ich ehrlich eingestehen, dass ich ohne die Immobilien nie in der Lage gewesen wäre soviel Geld da rein zu stecken. Und: Während bei Immobilien 80% Finanzierung normal und kein Problem sind, würde ich nicht im Traum darauf kommen, mein Depot mit 80% zu beleihen um es zu vergrößern. Dennoch - für einen entspannten Lebensabend ist mir der Kursschwankungsstress bei kalkulierbarem Kapitalrückfluss durch Dividenden lieber, als mich mit 70 noch mit Wohnungsrenovierungen, säumigen Mietern, einem neuen Dach oder einer Heizungssanierung herumzuschlagen.

Auf den Punkt gebracht: Wahrscheinlich Faulheit hat mich zu Aktien gebracht…

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KeRin

Nach meinem 21. Geburtstag habe ich beschlossen mein bestmögliches ich zu werden und mich bemüht auf der Arbeit, gesundheitlich und finanziell mich so gut es geht weiter zu bilden und das meiste aus jedem Tag heraus zu holen.
Weil das natürlich sehr anspruchsvolle Ziele sind hat das auch nur ein paar Jahre gehalten. Ich habe aber in den Bereichen und über mich selber vieles neues gelernt.
Heute gehe ich es überall ruhiger an und kaufe nur noch eine Handvoll ETFs jeden Monat.

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KeRin
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Johnny
Autor
Beta

@kerin_von_lesanya  du kaufst jeden Monat eine hanvoll ETFs? 😳😳😳

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Julian B.
Plus

Ich kam Anfang 2020 von einer Australienreise zurück und wollte so schnell wie möglich zurück aber hatte leider kein Geld mehr übrig. Bei meiner Suche nach Möglichkeiten schnell viel Geld zu verdienen bin ich dann zur Börse gekommen. Nach kurzer Recherche hab ich eingesehen, dass ich wahrscheinlich an der Börse nicht schnell reich werde aber die Faszination für das langfristige Investieren war geboren.

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haasef
Plus
Beta

Bei mir war es so, dass mein Vater und Bruder ca. Mitte 2021 angefangen haben zu investieren (in ETF und vereinzelt Einzelaktien). 
Ich habe dieses Jahr im Januar angefangen, da war ich endlich 18, habe mein Konto mit all meinem Ersparten bekommen und mir dann gedacht, was machst du mit dem ganzen Geld außer nur rumliegen zu lassen. Dazu kam sicherlich auch der Gedanke das ich durch meine Ausbildung und mein späteres Berufsleben meinen derzeitigen Lebensstandard und das was ich will nicht ganz so einfach halten werde. 
Langfristiges Ziel ist es also Vermögen mit ETF aufzubauen und Cashflow (1000€+ pro Monat) mit Dividenden und Renditen von Einzelaktien zu generieren.

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Florian Sommer

Spannende Frage.
Also ich habe seit ewigen Jahren ein Sparbuch bei meiner Bank und da auch Genossenschaftsanteile (von Eltern zur Geburt). Da hat man sich schon als Kind immer gefreut, wenn die jährliche Ausschüttung kam. Dann in der Ausbildung voll im P2P-Fieber gewesen und massiv investiert. Aufgrund des Risikos aber immer weiter umgeschaut und irgendwann landete man bei ETFs.
Warum das ganze? Ich denke, es sind zwei Gründe. Einer davon ist der Wunsch frühzeitig in Rente gehen zu können.
Der andere ist eher eine Emotion oder ein Trieb: Angst. Ganz sicher bin ich mir da noch nicht, aber je länger ich dabei bin, desto mehr merke ich, wie es eben auch Angst ist Mal nicht genug Geld zu haben. Sei es morgen, weil das Auto kaputt ist oder in der Rente weil man nichts angelegt hat.

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Florian Sommer

@johnny  Wichtig ist bei dem Punkt tatsächlich das "können". Stand jetzt bin ich auch sehr zufrieden und muss nicht aufhören zu arbeiten. Aber die Möglichkeit zu haben wäre schon ganz nett. Ich bin jetzt 28, wer weiß ob ich mit 50 immer noch so zufrieden im Job bin 😂

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Johnny
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@florian_sommer  da stimme ich dir zu: einfach ein (dickes) Polster zu haben, um sein Leben auch im Alter möglichst genauso weiterführen zu können. Früher in Rente ist bei mir nicht der Fall, mein Leben ist relativ ausgeglichen. Aber einfach zu wissen, dass man dann nicht auf Vater Staat angewiesen ist (der bis dahin sicherlich weiter kürzen wird oder sonstige Hindernisse errichten wird).

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Johnny
Autor
Beta

@florian_sommer ja, dass stimmt auch wieder 🙂

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Johnny
Autor
Beta

Bei mir fing das Interesse bereits im sehr jungen Alter an. Meine Eltern hatte in den 80er Jahren noch Inhaberschuldverschreibungen und andere Anleihen mit 7% oder gar 8% Zinsen pro Jahr - risikolos!!! Etwas, was heute ins Reich der Märchen gehört. Somit fing ich dann mit 18 auch (mit überschaubaren Beträgen) peu a peu in IHS (jetzt aber nur noch mit 4-5%) zu investieren. War unspektakulär, langweilig und risikolos. Irgendwann kam mein Berater auf mich zu und empfahl mir beim Börsengang von der Firma BECHTLE teilzunehmen - was ich auch gemacht habe. Dann kam eines zum anderen, eher bescheurte Aktien, erste Verluste und dann habe ich mal länger nichts mit Aktien gemacht, dafür intensiv mit Fonds und Memory Express Anleihen. Nebenbei auch regelmäßig Markus Koch bei n-tv verfolgt 😄

Ich bin der Meinung, dass jeder investieren sollte. Natürlich ist man vor Fehlentscheidungen nicht gefeilt, aber wie heißt es so schön "aus Fehlern lernt man". Ganz nebenbei bin ich noch Börsen-Botschafter bei boerse.de, heißt ich berate unentgeltlich Freunde/Kollegen/Nachbarn hinsichtlich Börse.
Ich empfinde "investieren" als Hobby; lese nebenbei auch gerne mal das eine oder andere Finanzbuch. Verfolge einiges im Internet, aber ich äffe nicht jedem Trend hinterher.

Allerdings bin ich kein Börsenguru, kenne nicht jede Aktie bis im Detail und lege keine endlose Charts an, bevor ich eine Aktie kaufe, sondern versuche das ganze möglichst einfach zu halten, mein Bauchgefühl (und meine Erfahrung) unterstützen mich dabei. Ich habe eine feste Strategie, die ich mir immer wieder vor Augen halte.

Prinzipiell bin ich in Fonds (~48%), Aktien (~51%) und Crypto (max. 1%) unterwegs. Mein Augenmerk ist bei Aktien auf solide/gute Unternehmen, also keine 0815 Aktien oder Unternehmen dessen Chart katastrophal ist. Dabei bin ich überwiegend in den USA unterwegs.

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Aktienshopper

9/11, die Fliegeraktien krachen auf den Boden und irgendwie war mir klar,  dass das jetzt eine Wahnsinnschance ist.  Ich hab alles genommen was ging,  sogar mein Konto überzogen und zu einem Freund gebracht,  der ein Depot hatte, damit er Lufthansa für mich kauft.

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