Hokke

Gepostet in Portfolio Roasts

Röstet mich

Hallo zusammen,

anbei mein Portfolio: Road to 100k - Portfolio Übersicht | Parqet

Ich bin 26 Jahre alt, habe während meiner Ausbildung mit dem investieren angefangen und studiere aktuell Wirtschaftswissenschaft. Ich arbeite als Werkstudent bei einem DAX-Unternehmen, von dem demnächst hoffentlich ein paar Mitarbeiteraktien dazukommen. Zusätzlich bin ich noch als (studentischer) Unternehmensberater tätig. Monatsnetto fix: 2.550€, Provisionen durch Projekte variieren (8.000€ in 2023, dieses Jahr hoffentlich mehr). Notgroschen: 1.200€. Aktuell hohe Ausgaben wegen zwei Wohnungen, wird sich aber zum Ende des Jahres hin entspannen.

Meine Anlagestrategie ist eher fokussiert mit einem kleinen ETF-Anteil von 30-40% und Einzelaktien. In Zukunft soll jedes Asset mindestens einen Portfolioanteil von 4-6% haben, wobei eine einzelne Aktie maximal 12% Gewichtung haben darf. Diese Aufteilung wird allerdings erst in den nächsten Monate durch entsprechende Sparplanausführungen zustande kommen. Ich möchte mit meiner Strategie den Markt (ACWI) langfristig outperformen.

Mein größtes Problem: Zu viel hin und her bei den Aktien und entsprechend hohe Gebühren. Das muss ich noch in den Griff bekommen.

Ich freue mich auf euer Feedback, Anregungen und Fragen.

16 Kommentare

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Domi 😎
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Zu den Aktien und ETFs kann ich nicht viel sagen - außer Glückwunsch zum starken IZF und, dass ich den FTSE India selbst auch im Portfolio habe und persönlich als gute Investition in die Zukunft sehe, das den Asien-Anteil anhebt und eben NICHT in China investiert. 😎

Stattdessen will ich gerne einen Kommentar zu deinem Notgroschen da lassen: meiner Meinung nach sind ½ Nettogehalt deutlich zu wenig finanzielle Cash-Rücklagen. Das würde ich zu allererst mal auf 3-5 Netto-Monatsgehälter aufstocken, bevor du weiter am Aktienmarkt investierst.

Lass da mal was “größeres” am Auto sein oder ein Autokauf anstehen (falls du keins hast), ein Umzug nach deiner Studienzeit nötig sein oder sonst etwas unvorhergesehenes kommen… dann wirds schon eng mit dem Cash. Das schlimmste wäre ja, wenn du deine gut laufenden Aktien notgedrungen verkaufen müsstest, um an Geld zu kommen. 😕

Viele Grüße, Domi

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Domi 😎
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Beta

@hokke sehr gerne. 😊

Die Kreditkarte lasse ich als Notgroschen nicht gelten - schreibst ja selbst, dass du keinen Tatsächlichen hast. 😜 Denn auch wenn dein Kredtrahmen noch so hoch ist: im nächsten Monat will die Bank das verrechnen und du musst das Geld parat haben.

Wenn du dich damit wohlfühlst passt das natürlich, ist ja jedem selbst überlassen. 👍

Kleines Beispiel wie ich mich da strukturiert habe (kommt dir sicher bekannt vor, @lisa 😉):

  • Notgroschen: eiserne Reserve, wird nur im Notfall angefasst

    • Höhe: 3x Netto-Monatsgehälter auf Tagesgeldkonto zu 4% Zinsen
  • Cash-Reserve: für Urlaube oder Aktienkäufe bzw. Nachkäufe wenn die Kurse günstig sind

    • Höhe: aktuell 1x Netto-Monatsgehalt; stetig wachsend mit jedem € der monatlich übrig ist; Urlaubs- & Weihnachtsgeld gehen auch direkt da drauf; ebenfalls auf Tagesgeldkonto zu 4% Zinsen
  • Depot mit ETFs & Aktien: langfristiger Vermögensaufbau durch Sparpläne
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Hokke
Autor

@domi_699452 Sinnvolle Aufteilung! Früher oder später wird es auf dein Modell hinauslaufen.. 😅

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Hokke
Autor

@domi_699452 Hi Domi, vielen Dank für deinen Kommentar! Der FTSE India ist echt super und wird in Zukunft etwas größer werden.
Zum Notgroschen: Ich fühle mich mit 1.200€ tatsächlich sehr wohl, da mein eigentlicher Notgroschen meine Kreditkarte ist. Diese 1.200€ habe ich daher, dass mein Sparkonto in den letzten Jahren nie unter 1.200€ lag. De facto habe ich keinen tatsächlichen Notgroschen. Nur ein Sparkonto auf das jeden Monat 650€ eingezahlt werden, von dem aber auch Urlaube und größere Anschaffungen abgehen. Falls mal was sein sollte, würde ich einfach die Sparplanausführungen pausieren. Ich bin da möglicherweise etwas risikoaffin unterwegs..

Ich mache mir mal Gedanken zu einer richtigen eisernen Reserve😅

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Marcel Müller

Servus @hokke

ich empfehle dir von der Consorsbank zu einem anderen Broker zu wechseln. Die sind einfach viel zu teuer. Du hast jetzt schon 412,49€ Gebühren bezahlt.

Einfach mal als Beispiel an 2 Positionen.

Der Snip zeigt deine DHL Position.

Von deinem realisierten Kursgewinn und der Dividende Summe 22,86€ sind am Ende nur noch 7,57€ tatsächlich bei dir angekommen. Die Gebühren haben deinen Gewinn um 53% verringert.

Zusätzlich noch die Steuern.😭

Welche Strategie verfolgst du? Möchtest du Gewinne durch’s Traden realisieren? Darfst nicht vergessen. Bei der Consorsbank zahlst du 3,95€ + einen gewissen %Satz pro Trade.

Du kaufst im Januar und verkäufst im September.

Das habe ich bei mehreren Positionen gesehen.

Ich frage mich, wieso?

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Marcel Müller

@hokke

Ich werde mich dafür nicht entschuldigen 😅

Du wolltest geroastet werden. 😜

Du bist mit dem Thema nicht alleine.

Mir ist da selbe passiert. 😉

Hab auch brav 490€ Gebühren abgedrückt bis ich gewechselt bin.

Am Ende ist es Lehrgeld, das einfach bezahlt werden muss um dazuzulernen.

Wünsche Viel Erfolg für die Zukunft 👋

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Hokke
Autor

Servus @marcel_mueller_e2c160 , vielen Dank für deinen Kommentar! 😊

Ich wechsele definitiv den Broker. Consorsbank ist einfach zu teuer und dass du mir den Spiegel mit den Gebühren vorhältst macht mich traurig 😭 Aber notwendig um den endgültigen Entschluss zu fassen, also danke dafür! Das Konto bei SC ist bereits eröffnet.

Ich habe im September mein Portfolio etwas umstrukturiert. Davor war ich noch unorganisierter unterwegs und habe mich von einigen Positionen getrennt.

Grundsätzlich möchte ich meine Investments langfristig im Depot halten, daran halte ich mich leider nicht so häufig. Setze nun aber alles daran, die Füße still zu halten und nur auszusteigen, wenn der Investmentcase nicht mehr intakt ist.

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Hokke
Autor

@marcel_mueller_e2c160 Die armen Banken müssen ja auch sehen wo sie bleiben.. 😅

Wünsche dir auch viel Erfolg in der Zukunft Marcel!

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David
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Beta

Hi,

kann mir gerade keinen Reim auf die dreifach eingetragenen Dividenden bei ASML machen.

gibt es dafür einen Grund?

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Hokke
Autor

Hi @david_holland Das liegt leider an Consorsbank. Ich hatte insgesamt drei verschiedene Sparpläne aus ASML (auch bei anderen Aktien) und erhalte quasi für jeden jemals ausgeführten Sparplan Dividende in den entsprechenden Anteilen. Ist etwas nervig aber ich ziehe sowieso zu ScalableCapital um und hoffe, dass es dann als eine Dividende angezeigt wird.

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David
Plus
Beta

@hokke , ja wird es. Bin auch bei SC ;)

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Lisa
Team
Mod
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@david_holland habe das bei SC auch mit einigen Titeln und bisher noch nicht richtig den Grund herausfinden können - gibt dann eine Dividende für z.B. 2,34 Anteile und nochmal eine für 0,45 Anteile - hatte mal den Support kontaktiert ob man die irgendwie “zusammenlegen lassen kann”. 😅

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Frank
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Die einzelnen Titel (sowohl ETFs als auch Aktien) sind größtenteils schon ok. Was halt überhaupt nicht passt, ist die Gewichtung. Ne Zock Aktie haste im Prinzip 6mal höher gewichtet als Deinen Indien ETF. Selbst wenn jetzt Indien ins goldene Zeitalter prosperiert bringt Dir das nix, wenn HaH auch nur paar Punkte südwärts läuft. Einige Deiner großen Titel haste zwei- teils dreifach im Depot usw….

Fazit: Titelauswahl kann man machen (geht aber wohl besser), Allokation absolut wahl- und schmerzfrei imho, somit Diversifikation nicht gut.

Man sollte sich auch entscheiden, ob der ETF ne Art Core sein soll oder einige einzelnen Dickschiffe. Weil sonst fliegt alles wie Asteroiden kreuz und quer.

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Frank
Plus

@hokke ist jetzt echt nicht böse gemeint. Also bitte nur schmunzeln:

„Ich verfolge eine Art abgeschwächte C-S Strategie“ …. aka …. ach pfeif drauf! 🤣

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Hokke
Autor

Hallo @frank_5e81e9 , vielen Dank für dein Feedback! 😊

Schmerzfrei ist das Stichwort. Ich bin mag grundsätzlich das Risiko und habe deshalb einige Positionen höher gewichtet. Ich bin bereit, einer Aktie bis zu 12% Depotanteil zu überlassen, wenn alles soweit passt. H&H und Microsoft sind solche Fälle und daher hoch gewichtet (und auch doppelt und dreifach per ETF). Ich kann verstehen, dass das Portfolio für viele zu konzentriert ist und ich würde auch keinem empfehlen das zu so zu tun. Allerdings fühle ich mich damit wohl und erwarte dadurch einen höheren Return, ob es klappt bleibt abzuwarten.

Mit zunehmenden Alter und zunehmenden Verbindlichkeiten wird das Risiko selbstverständlich reduziert.

Ich verfolge eine Art abgeschwächte Core-Satellite-Strategie und gewichte daher meine ETF nur mit 30-40%.
Zum Indien ETF: Ich bin gerade dabei meine Allokation durch Sparplanausführungen anzupassen. So soll am Ende jede Position einen Mindestanteil iHv 4% vom Portfolio haben.

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Hokke
Autor

@frank_5e81e9 Touché😁

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