Weihnachtspause und Jahresfinanzcheck
Moin,
es wird gerne in den Raum gestellt - so zum Beispiel von Finanztip - ein mal pro Jahr einen Finanzcheck zu machen, also unter anderem (Versicherungs-)verträge durchzusehen, die Sparplanhöhe zu prüfen, vielleicht auch insgesamt eine Vermögensbilanz zu erstellen. Das finde ich grundsätzlich sinnvoll. Aus meiner Sicht bietet es sich darüber hinaus an, mit Menschen über Geld zu sprechen. Natürlich nicht, um beim Fest der Liebe mit der eigenen Rendite zu prahlen, aber möglicherweise treffen wir ja in diesen Tagen einen uns lieben Menschen, dem wir positiv wünschen, dass er sich mit Altersvorsorge und Vermögensaufbau beschäftigt. Und in welchem Haushalt findet sich über Weihnachten denn kein Produkt von Mondelez oder Lindt, das sich als Aufhänger gebrauchen lässt?
Ich persönlich werde mir für das kommende Jahr drei finanzielle Ziele setzen und Geld und Aktien so hin und her schieben, dass alles an seinem Ort ist und ich ordentlich in 2025 starten kann.
Wie haltet ihr es, macht ihr einen Jahresfinanzcheck? Was gehört für euch dazu? Oder nutzt ihr die Feiertage vielleicht sogar, um Abstand vom Thema Finanzen zu nehmen und zur Ruhe zu kommen?
So oder so wünsche ich euch allen schöne Feiertage. Erholt euch, vertragt euch und habt's schön!
@das_lama ich mache es auch so, dass ich die Zeit zwischen den Jahren nutze und ein wenig konsolidiere. Ein paar Gewinner verkaufe um Verlustöpfe und Freibeträge zu nutzen, rebalance und meine Sparziele fürs kommende Jahr festzulegen.
Das Thema Finanzen bespreche ich vor allem mit meinen Nichten und Neffen im Teenie Alter. Habe mir zum Ziel gesetzt denen Lust auf Sparplan zu machen und zu zeigen, dass in so jungen Jahren auch kleine Beträge große Wirkung zeigen. Dafür nutze ich als Beispiel die Depots meiner eigenen Kids, die noch sehr Jung sind. Aber da kann man sehr schön sehen, wie kleine monatliche Beträge langsam zum Schneeball rollen.
Auch von mir schöne, besinnliche Feiertage an alle hier!
@denyo stark, dass du die Verwandten animierst! So einen Onkel hätte ich ebenso wie viele andere früher auch gut brauchen können.
@das_lama ich hätte so einen auch gebrauchen können. Dann hätte ich vielleicht nicht erst mit Ende 30 angefangen mir Gedanken zu machen 🤣