Calida Stockdividende bei der DKB ???
Hallo ihr lieben,
ich bin hoffentlich nicht der einzige mit diesem “Problem” bei der DKB.
Es geht um die Calida Aktie Ich habe die 20 Aktien über die DKB auf der Börse Zürich gekauft, dass es nur einen Gutschein gab. Darum soll es nicht gehen. Mir geht es um die Dividende und wie die DKB damit umgegangen ist.
Ich erhielt eine Mitteilung das keine Dividende ausgezahlt wird, sondern lediglich eine Stockdividene von 0,02 Anteilen je Aktie (In meinem Fall erhielt ich also 0,4 Anteile ).
Nach Einbuchung der Bruchteile hat dir DKB auch entsprechend KeSt. abgebucht. (Bis hierher nachvollziehbar).
Was die DKB allerdings nun getan hat, ist für mich absolut unverständlich und in meinen Augen Betrug:
DKB hat meine Bruchstücke selbstständig verkauft (Wert etwa 6,50€). Und diese 6,50€ einfach mal eben Frecherweise als Provision wieder abgezogen.
Unterm Strich habe ich also Steuern auf eine Dividende bezahlt, die ich niemals zu Gesicht bekommen habe, weil die Bank vorher kräftig die Hand aufgehalten hat.
Ist das normal? Dürfen die das ? Habt ihr die Erfahrung ebenfalls gemacht ?
Wohin kann ich nun sinnvollerweise die Aktien umziehen lassen ohne dabei den Verwahrort oder die Eintragung im Aktienregister zu verlieren?
Das war bei mir exakt genau so. Steuern zu zahlen auf etwas, das dann annulliert wird, ist verrückt.
Beim Nachvollziehen habe ich in der Ankündigung der Stockdividende folgende Hinweise gefunden:
“Eine eventuell nachträgliche Quellensteuerbelastung behalten wir uns vor. Eventuell entstandene Bruchteile werden separat reguliert.”
Für mich war unklar, was “separat regulieren” bedeutet. sieht aus als wäre das Banken-Sprech für “die verkaufen wir”?
So wie es aussieht, “behalten sie sich auch noch vor”, nachträglich Schweizer Quellensteuer abzuführen. Dann ist der Irrsinn komplett.
Hast Du die DKB schon angeschrieben diesbezüglich?
@bif es kam bereits eine Antwort mit dem selben Ergebnis. Ich versuche es mal über die Schlichtungsstelle und evtl. Einem Brief an den Vorstand.
@bif
Update: Ich habe eine Mail von der DKB erhalten:
Sie bieten mir einen einmalige “Freetrade” an. Also quasi einen einmaligen kostenlosen Kauf oder Verkauf. (Sind immer in der Theorie ein Gegenwert von 10€).
Ich antworte jetzt mal und sage denen, dass das nicht zileführend ist und ich eine Erstattung der unrechtmäßig einbehaltenen “Provision” erwarte.
Ansonsten habe ich eben ein sehr freundliches und Zielführendes Gespräch mit der comdirect gehabt:
Die Aktien lassen sich kostenfrei und ohne Verlust der Eintragung ins Aktienregister von der DKB zur comdirect übertragen. Auch bei der comdirect werden Bruchstücke generell verkauft. Der automatische Verkauf ist aber vollkommen kostenfrei und der Verkaufserlös geht zu 100% (abzgl. Steuern) an den Kunden.
Mann muss halt bisschen beachten, dass die comdirect nicht 100% kostenlos ist, was die depotführung angeht. Aber 3 Jahre und dann 2€ im Quartal. Damit kann ich leben.
Der Verkauf ist mit 7,90€ auch günstiger als bei der DKB (10€)
Inzwischen habe ich auch auf meine Rückfrage eine Antwort erhalten:
Sehr geehrter Herr xxxx,
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Ich verstehe, dass Sie mit der Belastung der Verkaufsprovision im Zusammenhang mit dem Verkauf der Bruchstücke unzufrieden sind. Bitte erlauben Sie mir, den Sachverhalt noch einmal zu erläutern:
Die Bruchstücke sind im Rahmen einer Stockdividende (Aktiendividende) entstanden. Wie in dem Anschreiben zur Dividendenzahlung angekündigt, erfolgt bei derartigen Kapitalmaßnahmen eine separate Regulierung der Bruchstücke, da diese nicht dauerhaft verwahrt werden können.
Die Regelung zur separaten Veräußerung von Bruchstücken ist branchenüblich und findet auch bei anderen Banken Anwendung. Die Entscheidung über den Verkauf wird dabei nicht direkt durch die Bank getroffen, sondern ergibt sich aus den allgemeinen Bedingungen und Abwicklungsmodalitäten der Verwahrung.
Die in diesem Zusammenhang angefallene Verkaufsprovision ist daher Bestandteil der regulären Transaktionskosten, die auch für automatisch abgewickelte Verkäufe gelten. Eine Rückerstattung der Provision ist daher leider nicht möglich. Der von uns angebotene Freetrade war als Kulanzleistung gedacht, um Ihnen für zukünftige Transaktionen entgegenzukommen.
Ich bedaure, dass wir in diesem Fall keine andere Lösung anbieten können, und danke Ihnen für Ihr Verständnis.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.
Ich werde noch einmal antworten und denen mitteilen, dass ich eine Beschweder bei der Bafin in erwägung ziehe.
@bif Ja, ich habe bereits eine Mail geschickt. Der DKB und mir sind beiden klar, dass ich hier wegen 10€ keinen Rechtsstreit beginne. Aber ich will so schnell wie möglich weg von der DKB.
Dieser Saftladen hat mich nicht mehr verdient.
Ich werde die Kommunikation mit der DKB gerne hier teilen.
@patrik_luner Das wäre interessant! auch, ob und welche Alternative Du findest