user_8db2dd
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Gepostet in Portfolio Roasts

JEQP direkt besparen oder erst thesaurierend investieren und später wechseln?

Hallo zusammen,
ich arbeite gerade an einer langfristigen ETF-Strategie mit Fokus auf passive Einkommen und würde gerne eure Meinung dazu hören – speziell im Hinblick auf Dividenden.

🔹 Mein aktuelle Vorgehensweiße:

  • Einmalige Investition von 24.000 € in den ETF JEQP (JPMorgan Nasdaq Equity Premium Income Active UCITS ETF USD (dist)).
  • Zusätzlich ein monatlicher Sparplan von 800 € auf denselben ETF.
  • Dividenden werden vollständig reinvestiert.
  • Ziel: So schnell wie möglich auf 1.000 € monatliche Dividende (ca. 12.000 €/Jahr) zu kommen.

🔹 Gedanken dazu – was meint ihr?
Ich überlege auch, ob es klüger wäre, stattdessen zunächst in einen thesaurierenden ETF (z. B. ein Xtrackers Nasdaq-100 ACC) zu investieren, um das Vermögen möglichst effizient wachsen zu lassen – z. B. bis etwa 120.000 € erreicht sind – und erst dann in einen ausschüttenden ETF wie den JEQP umzuschichten, um das Ziel der 1.000 €/Monat Dividende anzugehen.

Kleines Update bzw. ergänzende Frage in die Runde:
Ich bin aktuell mit meiner Position im JEQP leider ca. 17 % im Minus (rund –4.000 €). Auf der anderen Seite habe ich bisher etwa 1.000 € an Dividenden erhalten, was das Ganze zumindest etwas abfedert.

Heute hat der ETF erneut ca. 2 % nachgegeben, und da Ex-Tag ist, scheint es ganz danach auszusehen, als würde tatsächlich aus der Substanz ausgeschüttet werden – der NAV ist fast exakt um die 0,31 € gefallen, also in Höhe der Ausschüttung.

Jetzt frage ich mich:
Würdet ihr in so einer Situation den Verlust realisieren und umschichten (z. B. in einen Wachstums-ETF) oder einfach halten und auf eine Erholung hoffen, zumal die Ausschüttungen ja weiterlaufen?

Ich bin gespannt, wie ihr mit solchen Situationen umgeht ?

Ich freue mich über jede Einschätzung 🙂

40 Kommentare

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SF
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Das ist die Gretchenfrage. Ich gebe dir eine faktische und eine gefühlte Antwort. Dann kannst du selbst entscheiden was für dich richtig ist.

Faktisch gesehen wird ein klassicher ETF (z.B. auf QQQ, SPY, All-World) sehr wahrscheinlich besser performen als die CC-Variante auf den zugrunde liegenden Index. Umso besser, je länger dein Anlagehorizont ist. Auf lange Sicht gehen die Märkte nach oben. Beim Covered Call ETF profitierst du weniger von diesen steigenden Märkten, weil die Upside gecapped wird. D.h. geht es nach oben (und wie gesagt, langfristig geht es nach oben) wird der klassiche ETF die bessere Alternative sein.

Dann gibt es noch die gefühlte Komponente. Das Gefühl wenn regelmäßig Cash eingeht. Was ist dir das Wert? Bist du bereit dafür auf Gesamtrendite zu verzichten? Ein CC ETF traded im Endeffekt Growth gegen Income. Du bekommst jetzt CashFlow (Income) zu Lasten der Gesamtrendite. CashFlow geht auf dem Konto ein, du siehst wie der wächst und das gibt dir die Motivation weiterzumachen. Diese gefühlte Komponente sollte man nicht außer Acht lassen.

Ich weiß, einige werden empfehlen (und vlt. zu Recht), wenn man jetzt den CashFlow nicht braucht, alles in einen thesaurierenden ETF zu investieren, von dem compounding Effekt profitieren um dann zu einem späteren Zeitpunkt X (wenn CashFlow benötigt wird) umzuschichten und auf ausschüttende Instrumente/Dividenden/etc. zu setzen. Ich stelle mir jedoch vor, wenn man 15-20 Jahre auf eine bestimmte Art & Weise investiert hat, wie einfach wird es einem fallen sich komplett umzustellen und auf eine andere Art & Weise zu investieren? In der Theorie hört sich das plausibel und einfach an. In der Praxis kann das einem schwer fallen.

Das ist jetzt kein Plädoyer für Covered Call ETFs oder High Dividend Strategien. Aber wenn das Ziel ist Income aufzubauen (und du schreibst du willst 1K EUR mtl. erreichen) dann bietet es sich an so zu investieren, dass man seinem Ziel näher kommt und Income produziert. Im Übrigen kann man auch das eine tun ohne das andere zu lassen. Man steckt einen Teil in Dividendenaktien, Dividenden ETFs, CC ETF (wenn man fine damit ist) und einen anderen Teil widerrum in Growth-Titel, QQQ, etc. So baut man sich eine Basis auf, die Cashflow abwirft (und einem die Motivation gibt dran zu bleiben). Und dann ist da noch die Growth-Komponente, die man später, um so näher man an den Zeitpunk X kommt, umschichten kann.
Es gibt keinen richtigen Weg meiner Meinung nach. Es hängt von einem selbst ab, und mit welchem Ansatz man sich am besten fühlt langfristig dran dran zubleiben um sein Ziel zu erreichen. Hakuna Matata!

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user_8db2dd
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@snug4tune Vielen Dank für deinen detaillierten und durchdachten Kommentar!
Ich muss ehrlich zugeben, dass mich die Ausschüttungen tatsächlich sehr motivieren – auch wenn das vielleicht nur ein psychologischer Effekt ist. Aber genau das hilft mir irgendwie, dranzubleiben und konsequent zu besparen. Insofern hat dein Punkt über die „gefühlte Komponente“ bei mir voll ins Schwarze getroffen.

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HoDler
Investor
Terminal
+1

Der schnellste Weg ein Ziel zu erreichen ist selten der Beste.

Dein Ziel die 1000 Euro monatliche Ausschüttung zu erreichen würde ich nicht auf Kosten der Diversifikation erreichen wollen.

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user_8db2dd
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@hodler Auch Ihnen, danke für das Feedback

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Sylvia
Investor

Ich würde keinesfalls alles in den genannten ETF tun. Er ist doch spekulativer als andere. Schau Dir zusätzlich mal den JPM Global Equity Premium Income Active UCITS ETF - USD (dist) (JEPG) an.Der funktioniert nach dem selben Prinzip ist aber breiter gestreut.

Insgesamt würde ich aber breiter streuen und nur einen Teil meiner Anlagesumme in die beiden tun. Es gibt gerade ein Stück weiter unten einen ausführlichen Beitrag zum Thema gute Dividenden-ETFs. Dort wirst Du sicher fündig.

ETF mit Dividendenstrategie

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user_8db2dd
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@sylvia

Danke für deinen Input!

Den hatte ich bisher noch nicht auf dem Schirm, schau ich mir definitiv genauer an – klingt spannend, vor allem wenn er ähnlich aufgebaut ist, aber breiter gestreut.

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Seba
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Zu dem JEQP kann ich nur das Video von ETFMaxx empfehlen. Der hat relativ ausführlich dargelegt, warum einige Covered-Call-ETFs (gerade die mit hoher Ausschüttung) sich selber die Substanz rauben. Ich wäre daher auch vorsichtig und würde mir eher den Vorschlag von @sylvia ansehen.

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Seba
Plus

@user_f43522 das bedeutet aber, dass nur Dividenden und Optionen ausgeschüttet werden, wenn was zum Auszahlen da ist. In sehr volatilen bzw. längerfristig volatilen Märkten müssten dann entweder Aktien aus dem ETF verkauf werden, um die versprochene Rendite halten zu können oder es wird eben weniger bis gar nichts ausgezahlt. Dazu hat er nichts gesagt. Ich bin selber ja in dem globalen JPM-ETF investiert, rate aber zur Vorsicht, dass man sich regelmäßig das Fondsvolumen anschauen sollte.

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user_8db2dd
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@user_f43522 Danke für den Hinweis und das informative Video. Da bin ich schon beruhigter wenn nicht aus der Substanz ausgeschüttet wird. 😃

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user_f43522

@sebastian_becker Jap, bei denen von Global X ist das wohl der Fall.

Lt. JPM soll die Substanz derer ETFs nicht angefasst werden. Siehe hierzu das Video von Marcus bei ExtraETF.

Muss man auf jeden Fall im Auge behalten.

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S
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Es gibt viele covered call ETF’s heutzutage. Es gab ein Video von Optionswelten dazu. In dem Sinne würde ich nicht alles in ein ETF stecken.

Thesaurieren kannst du auch selber. Soweit ich das überblicken kann, sind die steuerliche Vorteile von thesaurierenden ETF’s auch (groesstenteils) verschwunden.

4
user_8db2dd
Autor
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@user_79e974 Vielen Dank, für das Feedback!

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XYZ123

Wenn die Ausschüttung das Ziel ist und du, breit Diversifiziert sein willst machst du mit dem FTSE High Dividend wohl nichts verkehrt. Der hat eine gute Mischung aus weltweit führenden Unternehmen mit guten Ausschüttungsquoten

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user_8db2dd
Autor
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@d._h Danke für den Tipp

0
Peter Andres
Plus

Darf ich fragen, wie alt du bist?
Für mich ist das eher ein ETF, der dann Sinn ergibt, wenn man mit dem Ansparen durch ist, also im Ruhestand, wenn man sich daraus monatlich ein „Gehalt“ auszahlen lassen möchte.

Das Problem ist: In einem Bullenmarkt wird dieser ETF auf jeden Fall underperformen, weil die Upside durch die Covered-Call-Strategie gedeckelt ist.
Langfristig wirst du mit solchen Produkten den Gesamtmarkt immer um ein paar Prozent unterbieten. Wenn du also noch 20–30 Jahre vor dir hast, macht es meiner Meinung nach wenig Sinn, jetzt schon mit dem ETF anzufangen 🙂

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Sylvia
Investor

@n_f Aber nichts und niemand auf der Welt (schon garnicht Aktien, ETFs oder Geld) können Frau und Kind = eingebunden und geliebt sein ersetzen.

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user_8db2dd
Autor
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@n_f Klar, ich bin 34 Jahre alt.
Da bei mir die Familienplanung unmittelbar bevorsteht, bin ich mir unsicher, wie lange ich einen thesaurierenden ETF noch regelmäßig besparen kann. Genau deshalb finde ich den Gedanken an regelmäßige Ausschüttungen aktuell sehr attraktiv – sie könnten mittelfristig mehr Flexibilität bieten, falls sich die finanzielle Situation durch Familie ändert.

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XYZ123

@user_8db2dd Du umgehst mit einem Ausschütter auch die Vorabpauschale, somit entfällt weitestgehend auch das Zinseszins Argument vom Thesaurierenden ETF

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Peter Andres
Plus

@user_8db2dd ich sage immer: Es gibt kein richtig oder falsch – jeder hat seinen eigenen Weg. Ich bin 35, habe vor Kurzem mein erstes Kind bekommen und werde noch rund 20 Jahre arbeiten. Bis dahin versuche ich, jeden Prozentpunkt Rendite herauszuholen. Mein Plan ist, mir dann wenn ich durch bin den JEPI oder JEQP ins Depot zu holen.

Bis dahin setze ich auch auf Ausschüttungen, aber eher durch ETFs und ausgewählte Einzeltitel. Was die Flexibilität angeht, kann ich dir absolut zustimmen: Ich halte deutlich mehr Cash, als ich ursprünglich dachte. Frau und Kind sind teuer 😆

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Jens
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Ich bespare besagten ETF auch - allerdings mit 50€ im Monat…

Momentan macht das „Teil“ ca. 1% Rendite im Monat. Was natürlich phänomenal ist. Ob das auf Dauer so weiter geht- keine Ahnung.

Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Wäre natürlich nicht traurig, sollte es so sein.

12% Rendite p.a, auf Dauer…

Dann könntest du Warren sagen, es gibt ihn, den Weg, um ganz schnell reich zu werden, du hast ihn gefunden.

Ich würde auf gar keinen Fall All In gehen!

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Roberto Rastapopoulos
Plus

Ich habe den JPM Global PI ein halbes Jahr bespart, zusammen mit drei anderen globalen Dividenden ETFs. Habe den Sparplan des JPM nun angesichts der deutlichen Verluste dieses ETF im Verhältnis zu den anderen drei (zwei sind noch im plus, einer nur knapp im Minus) auf Eis gelegt. Die Ausschüttungen sind zwar nett, kompensieren die Verluste aber bei Weitem nicht. Ausschüttungen sind wunderbar, aber ohne Kapitalwachstum taugt es nicht. Ich möchte erst mal sehen, dass der JPM Global PI wieder aus dem Keller kommt bevor ich dort weiter investiere. Angesichts der Konstruktion dieses ETF (Ausgabe von Optionen) dürfte gerade das nicht so einfach sein wie bei anderen ETF. Fazit: nicht zu sehr auf hohe Ausschüttungen fixieren. There is no free lunch.

.

2
Marius
Plus

Wenn du vor hast für längere Zeit 100% der Ausschüttungen in denselben ETF zu reinvestieren würde ich in der Tat eher auf einen thesaurierenden ETF setzen und dann später entweder umschichten oder auf eine Entnahmestrategie setzen.

Sich Cash auszahlen zu lassen nur um es dann direkt wieder zurück zu überweisen ist in meinen Augen wenig sinnvoll. Ausschüttungen nimmt man für die Flexibilität, nicht für die Renditemaximierung.

Und wie andere schon geschrieben haben würde ich auch nicht nur auf den NASDAQ100 oder S&P500 setzen.

1
user_8db2dd
Autor
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Kleines Update bzw. ergänzende Frage in die Runde:
Ich bin aktuell mit meiner Position im JEQP leider ca. 17 % im Minus (rund –4.000 €). Auf der anderen Seite habe ich bisher etwa 1.000 € an Dividenden erhalten, was das Ganze zumindest etwas abfedert.

Heute hat der ETF erneut ca. 2 % nachgegeben, und da Ex-Tag ist, scheint es ganz danach auszusehen, als würde tatsächlich aus der Substanz ausgeschüttet werden – der NAV ist fast exakt um die 0,31 € gefallen, also in Höhe der Ausschüttung.

Jetzt frage ich mich:
Würdet ihr in so einer Situation den Verlust realisieren und umschichten (z. B. in einen Wachstums-ETF) oder einfach halten und auf eine Erholung hoffen, zumal die Ausschüttungen ja weiterlaufen?

Ich bin gespannt, wie ihr mit solchen Situationen umgeht ?

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Sylvia
Investor

An Ex-Tagen geht der Kurs bei allen ETFs und Aktien um die Summe der Dividende zurück. Insofern stimmt also erstmal alles. Bis zum nächsten Ex-Tag sollte nun der Kurs wieder steigen damit er dann wieder um die Dividende reduziert werden kann.

Du solltest aber auch die Währungschwankungen USD - € im Blick behalten. Die machen im Moment oft sehr viel an Kursverlust aus. Sieht man auch bei anderen Nasdaq-Fonds z.B. Beim S&P500 sieht man es auch aber weniger ausgeprägt. Außerdem schwanken z.Z. auch die Kurse bei amerikanischen Fonds und Aktien an sich an einem Tag stärker als sonst. Ich will damit sagen, dass das am speziellen Fond liegen kann aber nicht muss. Der US Equity liegt bei mir bei - 13%, der Nasdaq Equity bei -18%, der Global Equity bei -6% gegenüber Februar 2025.

Ähnlich liegen meine anderen US-Fonds und auch viele Aktien seit dem letzten Dip.

Insofern stimmt für mich die Relation zwischen den verschiedenen Nasdaq, S&P, und sonstigen US-ETFs.

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Jens
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@user_8db2dd wie soll ich das verstehen?

gestern noch verkündest du deine Strategie mit 24k in den JEPQ zu investieren und monatlich 800€ in diesen ETF einzusparen, heute überlegst du mit Verlust zu verkaufen???

Das ist ein spezieller, aktiv gemanagter ETF, der Löwenanteil der Ausschüttungen wird aus den Optionsgeschäften generiert. Ich habe mich bisher mit dem Mechanismus dahinter noch nicht umfangreich genug beschäftigt. Aber so wie ich das sehe, werden gerade bei steigenden Kursen die Gewinne aus den Optionsgeschäften geringer. Um die hohen Ausschüttungen dennoch sicher stellen zu können, muss der ETF Anteile verkaufen. Das ist mein jetziger Wissensstand, ich bin noch im Lernprozess (bin selber allerdings auch noch mit lediglich 150€ investiert). Also, am Besten selber schlau machen.

Schau mal hier (hier wird ein wenig das Modell hinter solchen ETFs erläutert)

10% Dividende mit diesen ETFs? ACHTUNG! Darüber spricht niemand

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XYZ123

@user_8db2dd Habe mir den besagten ETF/Fond was auch immer jetzt nicht angeschaut, aber 17% klingt für mich jetzt noch nicht so, als ob man den Fallschirm einpacken muss…. .

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user_8db2dd
Autor
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@jens_11a37b Danke dir – absolut verständlich, dass die Frage aufkommt.

Der Grund, warum ich überhaupt über einen Verkauf nachdenke, ist, dass ich nach meinem ursprünglichen Post nur wenig Zuspruch oder positive Einschätzungen zur Strategie bekommen habe. Im Gegenteil – viele Rückmeldungen waren eher kritisch oder haben auf langfristige Nachteile hingewiesen.

Ich war mir anfangs wirklich ziemlich sicher, dass JEQP für meine Ziele passt – regelmäßiger Cashflow, ruhiger Verlauf, Income-Fokus. Aber jetzt bin ich ehrlich gesagt unsicher, ob ich vielleicht doch vorschnell in ein Produkt investiert habe, das langfristig nicht optimal zu meiner Situation passt.

Deshalb überlege ich aktuell, ob es nicht sinnvoll wäre, Schaden zu begrenzen, den Verlust bewusst zu realisieren und in eine andere Strategie umzuschichten – auch basierend auf dem Feedback der Community, das ich wirklich schätze. Ich will nicht hektisch handeln, aber ich finde es wichtig, auch ehrlich mit sich selbst zu sein, wenn Zweifel aufkommen.

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user_f43522

@user_8db2dd Das ist glaube ich das Ding - man muss einfach Aushalten (können), wenn der Kurs mal fällt - auch längere Zeit. Für mich als Börsen-Neuling und da geht es denke ich allen Neulingen so, ist es nicht immer einfach und man hinterfragt sehr schnell seine Entscheidungen - steht dann womöglich mit Verlust - frühzeitig aus und ärgert sich später wieder. Gerade zur aktuellen Zeit und bei den sehr neuen CC-ETFs - die noch sehr jung in D sind - noch verständlicher. Vielleicht hilft es, sich die längerfristigen Daten der US-Varianten anzuschauen, daraus Parallelen zu ziehen, “Vertrauen” zu schaffen und das Aushalten zu lernen.

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Chris
Investor

Ein Gedanke noch von, den ich in den Kommentaren nicht finden konnte. Wenn dein jährlicher Freibetrag noch nicht ausgeschöpft bist, könntest du zunächst einen ausschüttenden ETF besparen und ab dem Ausschöpfen des Freibetrags einen thesaurierenden.

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