Polly
Plus
Beta

Gepostet in Schnack

Kurz/- mittelfristige Geldanlage für wiederkehrende (Luxus)Ausgaben

Hallo zusammen,

alle 3–7 Jahre fallen bei mir verschiedene Ausgaben in unterschiedlichen Größenordnungen (ca. zwischen 800 und 5.000 Euro) an. Das sind beispielsweise Dinge wie ein neues Smartphone, MacBook oder Mountainbike – also mehr oder weniger „Luxusobjekte“. Wann genau was fällig wird, hängt zumindest beim Smartphone davon ab, wann dieses von Apple wieder künstlich verlangsamt wird.

Auch wenn es mir finanziell nicht wehtut, stört es mich jedes Mal aufs Neue, auf einen Schlag so viel Geld auszugeben. Deshalb habe ich einen monatlichen Betrag errechnet, den ich regelmäßig in einen World-ETF investieren möchte. Das macht die Produkte am Ende zwar nicht billiger, aber es gibt mir das gute Gefühl, dass das Geld bis zur Ausgabe wenigstens etwas arbeitet und sich vermehrt. Das läuft natürlich separat von meiner ETF- und Dividenden-Altersvorsorge.

Festgeld (auch für ein Jahr) finde ich grundsätzlich eher unattraktiv. Tagesgeld war in den letzten Monaten ganz gut … aber die Zinsen gehen ja schon eine Weile wieder stark zurück, bis sie irgendwann wahrscheinlich wieder bei null liegen.

Mich interessiert eure Strategie für solche Ausgaben:
Habt ihr eine – und kennt ihr alternative Tipps für einen ETF? Also nach den Kriterien: Das Geld vermehrt sich halbwegs gut und ist relativ schnell wieder verfügbar.

12 Kommentare

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Jens
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es handelt sich letztendlich um ca. 1000€ im Jahr, die du parken willst. Pack die einfach zusätzlich auf dein Tagesgeldkonto und gut ist.

Bei solchen Beträgen lange rumzuüberlegen wo man diese noch gewinnbringender anlegen könnte, ist Zeitverschwendung.

Du läufst Gefahr “Micromanagement” zu betreiben …

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Marius
Plus

Alles was wirklich kurzfristig verfügbar sein muss liegt in Sichteinlagen (wie Tagesgeld). Bei allem was in Wertpapiere investiert wird sollte man davon ausgehen dass man evtl. mehrere Jahre nicht (ohne signifikanten Verlust) dran kommt (falls man z.B. am “Liberation Day” dran gemusst hätte).

Neben dem Notgroschen für ungeplante Ausgaben lass ich da halt auch immer noch eine vierstellige Summe auf dem Verrechnungskonto, und wenn ich weiß dass ich demnächst eine größere Summe brauche werden entsprechend die Investitionen zeitweise zurückgefahren.

Klar ist es ärgerlich wenn man dann über Monate oder Jahre mehr oder weniger nur den Inflationsausgleich oder noch weniger als Zinssatz bekommt. Noch viel ärgerlicher ist es aber im Zweifelsfall mit Verlust verkaufen zu müssen. Und bei einer niedrigen bis mittleren vierstelligen Summe sind die (verpassten) Erträge auch recht überschaubar.

Wenn die Ausgaben langfristig planbar sind könnte man evtl. noch Investment-Grade-Anleihen mit entsprechendem Fälligkeitsdatum als Option in Betracht ziehen, aber ob der Zinsunterschied den Aufwand wert ist ist fraglich.

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Maik S.
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Hallo,

man sagt ja man sollte ein Notgroschen haben. Ich habe ein zweites Depot bei Zero dort habe ich ETF`s zu laufen die mein Notgroschen sind. Ich kann weiter diesen ansparen und der Notgroschen wächst weiter. Einer von diesen ETF ist dafür bestimmt mein Autokredit ab zu bezahlen wenn diese sich bei der Summe treffen.

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Polly
Autor
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Beta

@maik_s Notgroschen habe ich als Tagegeld. Schneller als das ist ja sonst nichts verfügbar. Der soll aber bei mir nicht für oben genannte Artikel angerührt werden. 🙂

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Hardy
Plus

Wenn ich weiß, dass eine größere Ausgabe ansteht, erhöhe ich sukkzessive den Betrag auf meinem Tagesgeldkonto (wo zugleich der “Notgroschen” liegt). Wenn man das Geld an der Börse investiert, hat man grundsätzlich das Risiko, dass wenn der Kauf ansteht, der Betrag geringer ist als das investierte Kapital. Was dann? Auf den Kauf verzichten? Oder den ETF mit Verlust liquidieren? Nein!
Im Depot habe ich grundsätzlich nur das, was ich langfristig anlege. Ausnahme ist ein Geldmarkt-ETF, den ich als als Alternative zum Tagesgeldkonto habe. Die Performance von Geldmarkt-ETF und Tagesgeldkonto ist in den meisten Zeiten aber ähnlich.

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XYZ123

Stimme @user_df7d48 komplett zu, ausser dein Dividenden Depot ist groß genug um das innerhalb von 30 Tagen ab zu federn

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Etienne Dubois

Hallo Polly,

ich habe dieses Problem wie folgt gelöst: Zu meinem Wertpapierepot bei maxblue habe ich ein marginal verzinstes (0.25% p.a.) Substanz- und Erträgniskonto eingerichtet auf dem ich einen niedrigen siebenstelligen Euro-Betrag vorhalte. Zins- und Dividendenzahlungen aus dem maxblue-Depot fließen auf dieses Konto. Wenn eine Ausgabe in der von Dir genannten Höhe ansteht übertrage ich einen auf 1.000€ aufgerundeten Betrag auf das Referenzkonto und zahle das Produkt mit Apple Pay, was ich auf meiner Uhr eingerichtet habe. Vielleicht helfen Dir meine Ausführungen bei der Lösung Deiner Herausforderung.

Sonnige Grüße

Etienne

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XYZ123

@juri_7a2d8b Gibts da keine WhatsApp Gruppe für? 😉

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Parqet Nutzer
Plus

@etienne_dubois Hast du auch noch Tipps, wo man so einen “niedrigen siebenstelligen Euro-Betrag” kurzfristig herbekommt? 😗

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Etienne Dubois

Klar! Nicht auf heiße Tipps hören und den Mut haben, sich seines eigenen Verstandes zu bemächtigen…🧗🧗🧗

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Polly
Autor
Plus
Beta

Danke euch auf jeden Fall für eure Einschätzungen!

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Wurstsuppe
Plus

Mein ETF zum ansparen ist. LU0290358497

Der reicht dir eine Rendite leicht unter dem EU-Leitzins weiter. Hat den Vorteil, das du kein Kontohopping bei Banken machen musst.

Lies dich mal zum Thema “Geldmarkt-ETF” ein, wenn das was für dich ist, dann nimm den.

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