Denny
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Beta

Gepostet in Schnack

Anleihen ins Portfolie nehmen

Wann macht es eurer Meinung nach Sinn, Anleihen oder ETF-Anleihen mit ins Depot zu nehmen?

Welche Kriterien könnten es eurer Meinung nach sein? Ab einer bestimmten Portfoliogröße und das Risiko zu minimieren?

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4 Kommentare

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Der Dividendenjäger
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Ich kann nur für mich sprechen.

Mag gerne hohe Dividenden und im Bereich Emerging Markets gibt es zwei Hochdividenden-ETF (iShares WKN: A1JNZ9 und WisdomTree WKN: A12HUR). Bei beiden ist mir allerdings der China/Taiwan-Anteil viel zu hoch bzw. wegen der dortigen Spannungen zu risk.

Deshalb hatte ich mich mal alternativ nach Staatsanleihen-ETF ausschüttend (mit Währungsabsicherung) im Bereich Emerging Markets umgeschaut. Dort gibt es mit (iShares WKN: A1W0MQ und Xtrackers WKN: DBX0QY) interessante Alternativen wie ich finde.

Das ist aber nur meine persönliche Meinung.

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Peter Andres
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Aktuell sind 20 % meines Portfolios im EUR Ultra Short Bond ETF (A3DJQJ) investiert. Das ist aber Geld was ich ich kurzfristig benötige. Wenn der Aktienmarkt nachgibt oder sich eine interessante Gelegenheit ergibt, nutze ich diesen Teil als Liquiditätsreserve und schichte in Aktien um. War im April super, da war mein Anteil noch bei 25%.

Den Emerging Markets ETF (A1JNZ9) habe ich kürzlich verkauft, da er in US-Dollar notiert ist und ich in diesem Bereich aktuell eher kurzfristig pessimistisch bin.
Bei Anleihen ist es generell wichtig, auf die Währung zu achten, sie kann sowohl den Kurs als auch die laufenden Erträge maßgeblich beeinflussen.

Das klassische 60/40 Portfolio versagt momentan leider. Ich finde Anleihen als Hauptinvestment attraktiv, aber erst ab >10% so wie in den 60er oder 80er. Vorher würde ich keine kaufen (bis auf den Short Bond ETF um kurzfristig Geld zu parken).

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Parqet Nutzer
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Bei entsprechendem Anlagehorizont ergibt das objektiv gesehen nie Sinn. Gibt meiner Meinung nach nur zwei Szenarien:

  1. Du brauchst das Geld demnächst für eine fest eingeplante Investition (Haus, neues Auto, etc).
  2. Du kannst nachts nicht mehr schlafen, wenns an den Märkten mal runter geht.
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Roberto Rastapopoulos
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Kurzfristige Anleihen-ETF machen Sinn für einen Teil einer “Notreserve” oder andere Gelder die man kurzfristig oder jederzeit abrufbar “parken” will. Die Laufzeit, von Ultrashort bis 2-3 Jahre sollte man den Bedürfnissen anpassen.

Im Übrigen haben Anleihen ETF den Vorteil, dass sie regelmäßige und zuverlässige Erträge bringen und normalerweise geringere Kursschwankungen aufweisen (aber Achtung: Zinshebel). Wer sich also berechenbare regelmässige Erträge wünscht, der wird mit Anleihen-ETF zufrieden sein (etwa als Rentner). Allerdings wird (bei ausschüttenden ETF) der Anteilswert kaum nennenswert steigen, so dass das eingesetzte Kapital inflationsbedingt an Wert verliert.

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