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Ottobock mit Prospekthaftungsklage wegen Russlandgeschäft konfrontiert
Die Aktie von Ottobock notiert weiterhin deutlich unter dem IPO-Preis, nun droht zusätzlich rechtlicher Ärger: Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) erhebt eine Prospekthaftungsklage wegen angeblich unvollständiger Angaben zum Russlandgeschäft. Im Fokus stehen staatliche Beschaffungsstrukturen und die Rolle des russischen Sozialversicherungsfonds; das Landgericht Göttingen prüft die Zuständigkeit. Ottobock weist die Vorwürfe zurück und betont die Integrität des von der BaFin gebilligten Prospekts. » Mehr auf deraktionaer.de
DSW klagt gegen Ottobock wegen Angaben zum Russlandgeschäft im Prospekt
Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz reicht eine Prospekthaftungsklage gegen Ottobock ein und prüft derzeit vor dem Landgericht Göttingen die Zuständigkeit. Streitpunkt ist, ob das Russlandgeschäft im Wertpapierprospekt vollständig dargestellt wurde; die DSW verweist auf staatliche Beschaffungsstrukturen und den russischen Sozialversicherungsfonds. Ottobock weist die Vorwürfe zurück, betont die Integrität des von der BaFin gebilligten Prospekts und verweist darauf, dass Russland/Ukraine nur einen geringen Teil des Europa-Geschäfts ausmache. » Mehr auf finanzen.net
Ottobock hebt Ausblick 2026 für Kerngeschäft nach starkem zweitem Quartal an
Ottobock meldet im zweiten Quartal organisches Umsatzwachstum von 9,7% (Kerngeschäft +10,7%) und ein bereinigtes Ebitda von 122,7 Mio. Euro (+23%) bei einer Marge von 27,9%. Der Nettogewinn stieg auf 48,5 Mio. Euro. Das Management erhöht die Umsatzprognose für das Kerngeschäft auf +6–8% und erwartet eine bereinigte Ebitda-Marge von mehr als 27% (vorher >26,5%). Die Aktie drehte nach anfänglichen Gewinnen am Nachmittag ins Minus. » Mehr auf finanzen.net