user_6a8df5

Gepostet in Portfolio Roasts

Beobachtungsphase abgeschlossen.

Hallo zusammen,

Zur Vorgeschichte:

ich bin 33 Jahre alt und beschäftige mich seit nunmehr ca. 1-2 Jahren mit dem Thema ETF und Aktien. Bisher habe ich, um überhaupt erstmal in die Gänge zu kommen, auf Scalable Capital die Standard-ETF’s (MSCI World, S&P500) mit einer monatlichen Summe von 350 € - 700 € (mit Aussetzern) bespart. Beigemischt wurden dann Sektor-ETF’s (Global Semiconductors und AI & Big Data). Standard und Beimischung wurden bisher lediglich zu Beobachtungs- und Lernzwecken bespart, ohne das dahinter eine konkrete Anlagestrategie steckte. Es ging hier in erster Linie darum die Marktmechanismen zu verstehen. Welchen Impact haben Zinsentscheidungen auf den Markt, wie Reagieren Aktien/ETF’s auf Quartalszahlen der Big-Player und wie wirkt sich das auf Mitbewerber in der jeweiligen Branche aus, etc. Aus diesen Erfahrungen, in Verbindung mit Recherchen und dem Verfolgen von Wirtschaftsnachrichten, habe ich nun meine Anlagestrategie abgeleitet. Diese möchte ich euch gerne vorstellen, bevor ich die entsprechenden Papiere kaufe. Es gibt daher hierzu noch kein Portfolio-Link.

Zur Strategie:

Einmaleinzahl: 20.000 €

Portofoliowert: 5.5000 €

Mtl. Sparrate: 1.000 € (auf den ETF-/Anleiheteil)

Allokation: 60 % ETF/Anleihe und 40 % Einzelaktie (Nach der Regel “100 - Alter” käme evtl. auch noch ein höherer Risikoanteil in Frage, darüber bin ich mir noch nicht im Klaren)

ETF/Anleihe: ETF 70 % und Anleihe 30 %

ETF:

iShares Core MSCI World 60 %

iShares Core MSCI EM IMI 30 %

iShares MSCI World Small Cap 10 %

Anleihe:

iShares Core Euro Government Bond 70 %

Xtrackers II EUR Corporate Bond 30 %

Einzelaktien:

MasterCard A 15 %

American Express 10 %

Münchener Rück 15 %

Caterpillar 15 %

Linde 10 %

Siemens 5 %

Johnson & Johnson 10 %

Coca-Cola 5 %

Alphabet A 7,5 %

LVMH 7,5 %

Die Einzelaktien möchte ich zu ganzen Anteilen kaufen, wonach sich aus dem zur Verfügung stehenden Budget noch ein Restbetrag (ca. 1.600 €) ergibt. Diesen möchte ich in einem Growth-Anteil anlegen und dort liegen lassen.

iShares MSCI Global Semiconductors 60 %

Xtrackers Artificial Intelligence & Big Data 30 %

iShares Edge MSCI USA Momentum Factor 10 %

Zur Erläuterung:

Der ETF- und Anleiheanteil bedarf meines Erachtens keine weitere Erläuterung. Sehr solide und allgemeingültige Verteilung. Dieser Anteil soll künftig den Vermögensaufbau und Altersversorgung sicherstellen.

Die Einzelaktien sind in Anlehnung an die “Nifty Fifty” (vgl. Handelsblatt-Artikel) ausgewählt. Da ich nicht alle dort vorgeschlagenen Aktien übernehmen wollte (20 waren mir für die Portfoliogröße zu viel) habe ich mich für die Unternehmen entschieden, deren Konzept ich verstehe und zum Teil auch selbst nutze. Dieser Anteil des Portfolios soll mit jährlichen Einmalzahlung aufgestockt werden und langfristig für Cash-Flow sorgen.

Der Growth-Anteil soll mich in erster Linie, so gut es geht, vor FOMO schützen und dafür sorgen, dass ich die Anlegestrategie nicht auf Grund von FOMO überwerfe. Sofern die Branche weiterhin wächst, partizipiere ich daran. Sollte sie von einer Blase betroffen sein, hält sich der Schaden in Grenzen.

Na also dann, feuer frei!

19 Kommentare

Melde dich an, um mitzudiskutieren.
U
Unbekannt

Hallo,

ich selbst habe zumindest einige Jahre Erfahrung an der Börse und investiere in Einzelaktien sowie ETFs. Deine Anlagestrategie ist meiner Meinung nach viel zu komplex und missachtet zumindest ein paar grundlegende Mechanismen an der Börse.

Mein Rat wäre, es einfach zu halten. Man kann mit Welt-ETFs nicht viel falsch machen. Bau dir damit doch erstmal eine Grundlage auf (zum Beispiel 30.000-50.000 Euro). Danach kann man immer noch weitersehen. Von Anleihen würde ich zunächst einmal die Hände weglassen. Deren Funktionsweise ist durchaus komplex und für den “kleinen” Privatanleger genügt allemal ein Tagesgeldkonto. Irritiert bin ich von der Liste deiner Einzelaktien. Es ist nicht so, dass man an der Börse wie im Supermarkt einfach alles in den Einkaufswagen packt und dann hat man ein fertiges Portfolio. Vielmehr sind viele Aktien zu teuer, sodass man eventuell Jahre warten muss, bis sich eine Kaufgelegenheit ergibt. Einfach blind überteuerte Aktien zu kaufen wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Verlusten führen. Deshalb schau genau hin, welches der Unternehmen, für die du dich interessierst, gerade unterbewertet ist. Zudem musst du genau hinsehen, ob die Aktie nicht schon im ETF vertreten ist.

5
___

Mental Accounting ist keine Strategie! Vielleicht packst du deine 20k und die 1000€ monatlich in deine drei Aktien ETFs und bist erstmal fertig. 😉

3
Daniel
Plus
Beta

@patrick_c2ce33 @user_6a8df5 manchmal kann es so einfach sein 😃

1
user_8e4d46

Das wirkt auf mich etwas over-engineered. Mir persönlich wären 30% EM viel zu viel, auch wenn die Meisten hier das anders sehen werden. Small Caps sind für mich ebenfalls verzichtbar, weil ich nicht an eine langfristige Überperformance glaube. Wenn man ein Top-Investor wie Waren Buffet ist, findet man ggf. die Top-Unternehmen mit Unterbewertung. Aber mit einem ETF bekommt man ja nur den Durchschnitt.

Die Einzelaktien wirken solide, sind aber zum Teil bereits hoch bewertet und eine Überperformance ist auch hier ziemlich fraglich.

Insgesamt könnte man es sicherlich schlechter machen, aber ich glaube mit dieser Strategie wirst du den MSCI World erheblich underperformen. Und die Begründungen die man dann oft hört wie “Anlage muss auch Spaß machen”, leuchten mir nur begrenzt ein. Am Ende des Tages will man mit Investments möglichst viel Geld verdienen. Wer Spaß haben will, sollte sich ein Hobby suchen.

Viel Erfolg!

3
Frank
Plus

@user_8e4d46 sehe ich genauso mit den small caps. Glaube da auch nicht an eine Prämie in Summe. Stockpicking small caps imho zu risky und beim ETF bekommst eben zu den 5-10% Überfliegern auch die 90/95% Schrott. 😶

1
Gelöschtes Konto

Man schlägt als Normalo den Markt nicht. Das ist alles Hühner Knochen werfen. 70/30 oder FTSE und fertig. Überlegen (wissenschaftlich mehrfach bewiesen) ggue Dividenden Strategie. Für Spaß Frau oder Hobby suchen

1
Frank
Plus

Was Du betreibst, ist Financial Overengineering. Verstehe mich bitte nicht falsch, natürlich muss man sich mit der Thematik beschäftigen und das ist ja auch löblich. Nur stellst Du da nen Detail Plan aus, aber die Basics vernachlässigst Du sträflich.

Zunächst sind es nicht die Gruppen RentenETF/AktienETF und Aktien, sondern Renten/RentenETF und Aktien/AktienETF. Die Risikosteuerung eines Portfolios erfolgt über die Mischung aus „sicherer“ Anlage aka Renten und riskanter Anlage aka Aktien.

Auch hilft eine Marktanalyse und Marktbeobachtung absolut 0,0 bei der Erstellung eines Portfolios. Ein gutes Portfolio wird stets prognosefrei und in der Strategie marktneutral aufgestellt. Auch hier geht es einzig und alleine um die Risikosteuerung und die Referenz von Risiko/Ertrag. Natürlich beeinflusst der Markt das Portfolio und man kann den Markt handeln, dann reden wir aber über Trading und nicht über Anlage.

Deine Einzelwerte haben jetzt keine großartige selektive Antikorrelation zum Gesamtmarkt. Sprich: nettes Spielchen. Finanzmathematisch relativ sinnfrei.

Den Gedanken hinter den diversen Aktien ETFs kapiere ich, halte es aber nicht für sehr zielführend. Das einzige, was Du erreichst ist eine Klumpenbildung einzelner Werte (diese könnte man dann besser über Einzeltitel abbilden 😅).

Ich sehe nicht, was Dich vor FOMO schützt. FOMO blendet sich nur durch Stärkung der objektiven Struktur und Schwächung der subjektiven Struktur aus. Sprich wir sind wieder bei regelbasierter Allokation und dem prognosefreiem Portfolio.

An sich kommst Du mit 2 ETFs aus: Einem World Aktien ETF und einem global Bond (Staats- und Unternehmensanleihen). Relation dann je nach Risikoneigung. Der Klassiker war jahrelang 60/40. Aber das kann man natürlich komplett individuell machen. 80/20 oder 70/30 sind imho in Deinem Alter (wenn man es überhaupt will) eher valide.

3
zero
Investor

Erstmal Glückwunsch zum wohlüberlegten Start.

Das mit dem Risikoanteil scheinst du nicht ganz richtig interpretiert zu haben: Aktien-ETFs gehören genauso zum Aktienteil wie die Einzeltitel, da das Risiko sich auf die Schwankungen am Aktienmarkt bezieht, wo es jederzeit mal 40% oder so runter gehen und erst 10 Jahre später wieder auf dem gleichen Niveau stehen kann - auch bei den ETFs! "100 - Alter" würde also bedeuten 33% Anleihen.
Die Regel gilt aber als überholt und zu konservativ. Wenn du noch 30 Jahre bis zur Rente arbeiten willst, kann man je nach individuellem Empfinden wahrscheinlich auch deutlich mehr Risikoanteil verschmerzen, zumal du ja auch als Basis eine solide ETF-Auswahl getroffen hast.

Die Diversifikation bei den Einzelaktien ist erstmal nicht schlecht, aber mit MasterCard und AMEX hast du satte 25% in einem recht ähnlichen Geschäftsmodell. Kann man wollen, aber fällt halt auf den ersten Blick auf.

Etwas überflüssig find ich diesen "Growth-Anteil"... Growth ist im MSCI World schon massiv gewichtet und in diesen Themen-ETFs sind nur Dopplungen von sowieso schon großen Positionen drin, verpackt in ineffizientere ETFs mit höherer Gebühr. Und dann willst du wenn ich richtig überschlage satte 0,2% deines Portfolios in "MSCI USA Momentum Factor" investieren... das wird sowieso nur irgendwo in den Tiefen deiner Portfolio-Übersicht rumdümpeln und keinen Impact haben. Ich würde den Restbetrag lieber einfach mit in den MSCI World stecken.

2
zero
Investor

@user_6a8df5 Was meinst du denn mit deinem “Value-Teil”? Falls MSCI World und EM IMI: Die bestehen auch mehrheitlich aus Growth-Aktien, da diese Trend-Themen darin sowieso übergewichtet sind.
Mit den Themen-ETFs bekommst du halt noch ein Bisschen mehr von NVIDIA & Co, und wenn mal eine andere Firma diese Bereiche dominieren sollte, wird sie im MSCI World genauso schnell zu einer der größten Positionen aufgestockt, und das ohne dass du 0,35 % TER dafür bezahlen musst.
Das was gerade an der Börse am höchsten bewertet wird, ist das letzte, was du durch ein Investment in den MSCI World verpassen würdest. Wenn deine FOMO das versteht, ohne dass in deinem Depot explizit “AI, Big Data & Semiconductor” zu lesen ist, kannst du dir die Positionen sparen 😉

0
user_6a8df5
Autor

@zero Danke für die Hinweise zur Risikoverteilung. Hier werde ich dann nochmal meine Quelle prüfen müssen. Selbstredend sind ETFs nicht risikoarm. Mir erschien die Regel aber als übertragbar auf die Verteilung zwischen ETF und Anleihe. Überdenken werde ich die Risikoverteilung in jedem Fall nochmal.

Die starke Betonung auf Zahlungsdienstleister ist tatsächlich auch kein Zufall. Ich bin überzeugt davon, dass beide Unternehmen in Zukunft von steigenden Preisen sowie von einem wachsenden Online-Geschäft profitieren werden. Dem Gedanken folgend hätte man auch ausschließlich MasterCard auswählen können. Allerdings fühle ich mich, Stand heute, nicht wohl damit 25 % in ein Unternehmen zu investieren. Aus diesem Grund und dem doch etwas spezielleren Geschäftsmodell (Platinum, etc., man kennt es) von American Express habe ich mich für ein Invest entschieden (ehrlicher Transparenzhinweis: Berkshire Hathaway bzw. Warren Buffet hat bei der Entscheidung mitgeholfen ;)).

Bezüglich deiner Meinung zum Growth-Anteil hatte ich weiter oben schon näher erläutert weshalb ich diese Auswahl getroffen habe. Es geht mir hier in erster Linie um das Thema FOMO und eine Betonung auf diese Branche von denen ich zum jetzigen Zeitpunkt, mit Ausnahme von Alphabet, keine Einzelaktien kaufen möchte. Diskutabel ist sicherlich ob der Momentum-ETF tatsächlich sein muss. Momentan wird er keinen Impact haben, das sehe ich auch so. Allerdings plane ich ja meinen Value-Teil mit jährlichen Einmalzahlungen aufzustocken und den Rest dann in den Growth-Teil zu investieren.

Auch hier bitte, wenn ich damit auf dem Holzweg sein sollte, bin ich für Gegenargumente immer offen.

0
user_6a8df5
Autor

@zero Das hat mein FOMO verstanden! 😉 Wie gesagt, möchte ich diese Sektoren stärker gewichten. Die zusätzlichen TER sind aber sicher ein Argument und möglicherweise macht dann eine zusätzliche Aufstockung des MSCI World mehr Sinn.

Mit Value-Teil sind die Einzelaktien (Allesamt aus meiner Sicht eben Value-Aktien) gemeint.

0
Seb

Willst Du eigentlich nach dem Feierabend auch Feierabend haben?

Erhoffst Du so den Markt zu schlagen?

MSCI World hat ~70% USA Anteil, dein Aktienanteil hat ~70% USA Anteil. Das Einzige was dem entgegensteht sind die Eurobonds.
Sind die ETFs nicht sogar alle in USD?

Ich sage es mal so: Meiner Meinung nach ist das zu kompliziert, zu aufwendig und die Wahrscheinlichkeit den Markt zu schlagen zu gering.

2
Wurstsuppe
Plus

Meine Gedanken dazu:

Metaebene: Warum die Fixierung auf iShares ETF?? Die sind nicht die billigsten was TER angeht am Markt und bei gleichem Index machen alle eh das Gleiche, würde jetzt konsequent mit den billigsten Indexanbietern zu deinen Wunsch-Index anfangen und nicht auf nen fragwürdiges Markenlogo setzen. Das wird dir unterm Strich einiges an Geld spare. → Einfach mal die ETF-Suchen auf justetf oder extraetf nutzen.

Anleihen: Bist jetzt Anfang 30, ich würde noch 10 Jahre warten, bevor ich anfange einen derart hohen Anteil im Portfolio aufzubauen und jetzt versuchen noch über höhere Aktien-ETF-Anteile Rendite mitzunehmen. Aber das hängt von deinem Risikoempfinden ab!

Sektoren: Du willst Halbleiter, KI und Momentum besparen. Aktuell dürfte der Momentum, im Grunde deine beiden anderen Sektorwetten doppelt abbilden, die beide bereits viele Überschneidungen haben die alle 3 jeweils starke Überschneidungen mit dem MSCI Core haben. Ich würde bei diesem Ansatz hier entweder einen allgemeinen Tech-ETF nehmen oder den Momentum, falls du aktuelle Entwicklungen im Core MSCI verstärken willst. Hier vielleicht die Zusammensetzungen der ETF (du bist plusnutzer) noch mal in parqet aufbrechen und vergleichen oder in den etfsuchen (oben) die Top10 vergleichen.

hf

2
U
Unbekannt

@user_6a8df5 Ohne vernünftige Fundamentalanalyse, zu der eben eine Bewertung der Aktie gehört, würde ich jedem dringend von einem Aktienkauf abraten. Viele Aktien bieten nun mal keinen guten Einstiegszeitpunkt zurzeit - und davon hängt deine Performance nun mal ab, selbst wenn du langfristig investierst. Wer ernsthaft gerade Novo Nordisk, Nvidia oder Microsoft als Einzelaktie kauft, lässt viel Rendite liegen.

Zu der anderen Thematik wirst du etliche Personen antreffen, die dir einen ähnlichen Rat geben werden. Aber am Ende verbrennt jeder sein Geld selbst.

1
Gelöschtes Konto

Zu kompliziert. 70/30 oder FTSE allworld wird langfristig Deinen Mischmasch outperformen.

1
VM_83
Plus

Grundsätzlich kann man das so machen und Du scheinst Dich mit den Unternehmen, in die Du investierst, beschäftigt zu haben. Mir ganz persönlich wären es zu viele Aktien.

Ich persönlich würde mich zudem hinsichtlich der Aktien und vor allem der ETF frei machen von Dingen wie den Zinsentscheiden. Wenn Dein Anlage-Horizont 10 Jahre und mehr betrifft, haben die monatlichen in meinen Augen kaum Einfluss. Am Ende verführen Sie sogar eher dazu, sich zu einem Verkauf verleiten zu lassen, den man später bereut. Spreche da aus eigener Erfahrung. Hab da einiges an Lehrgeld bezahlt.

0
user_6a8df5
Autor

@user_62b891 Danke für das Teilen deiner Gedanken. Sicherlich sind Zinsentscheidungen und Quartalszahlen für einen langen Anlagehorizont nicht sonderlich ausschlaggebend. Übergeordnet verfolge ich ohnehin Buy&Hold, sodass ein Verkauf bei schlechten Perioden nicht in Frage käme. Diesbezüglich sehe ich mich auch nicht als gefährdet. Den Impact dieser markoökonomischen Entscheidungen auf den Markt finde ich jedoch sehr interessant. Insbesondere, dass die bloße Senkung oder Anhebung der Zinssätze sowieso meist eingepreist sind und die Protokolle der Sitzungen viel ausschlaggebender sind. Einen Kauf oder Verkauf davon abhängig zu machen ist sicherlich keine gute Entscheidung, da gebe ich dir Recht.

0
user_6a8df5
Autor

Du hast sicherlich Recht, dass der Einstiegszeitpunkt bei sehr volatilen Titeln nicht unbedeutend ist, vorallem je geringer der Anlagehorizont ist. Hinsichtlich der von mir ausgewählten Aktien und des langen Anlagehorizonts, sehe ich das allerdings nicht so kritisch, auch ohne Börsenerfahrung. Diese Betrachtung würde ich dann viel eher als „zu komplex“ sehen. Inwiefern der Unterschied der einer Portfoliogröße von 25.000 zu 30.000€ über den Kauf von Einzelaktien entscheiden sollte, erschließt sich mir aktuell nicht.

Bezüglich der Anleihe-Thematik habe ich mehrere Vergleiche gelesen (u.a. justETF), wonach Anleihe attraktiver ist als Tagesgeld. Zumal ich nicht ganz nachvollziehen kann, weshalb ein Anleihe-ETF soviel komplizierter sein soll als ein Tagesgeld.

0
Gelöschtes Konto

2 ETF oder 1 ....keep it simple

0
🍪

Parqet  nutzt Cookies. Erfahre mehr