Martin
Investor
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+2

Gepostet in Schnack

Aktien nachkauf

Hallo liebe Community,

Ich habe eine Frage wie ihr Aktien nachkauft. Die meisten Aktien kaufe ich nach wenn unter dem Filter seit kauf die Werte im roten Bereich sind. Aber handhabt ihr das bei Aktien die schon längere zeit sehr gut laufen?

18 Kommentare

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Jens
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Ich kaufe generell „Qualitätsaktien“ per Sparauftrag (cost Average Effekt).

Ich versuche antizyklisch zu agieren, nutze dies aber auch, um bei Aktien mit starkem Momentum überhaupt reinzukommen

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Catpitalist
Plus
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@jens_11a37b Kann man machen, dafür sind mir Aktien zumindest meine bevorzugten dann doch zu Volatil. Cost Average nehme ich mit bei Etfs, aber auch dort gibts Regeln, dass bei einem 5% Crash Summe xy zusätzlich einfließt das gleiche für -10% etc.

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Jens L.
Investor

Ich würde diese Strategie überdenken. Nach hinlänglich langer Zeit dürften alle oder fast alle Positionen Gewinne verzeichnen. An einer strukturierten Planung der Portfolio-Gewichtungen und regelmäßigem Rebalancing führt dann kein Weg vorbei. Wenn das Portfolio noch nicht zu groß ist, Rebalancing durch frisches Kapital mit kostenfreien Sparplänen, um Steuern durch Verkäufe zu vermeiden.

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Jens L.
Investor

@ascending In der Entnahmephase vekaufe ich den jährlichen Bedarf, wenn ich Geld benötige und führe durch die Entnahmen ein Rebalancing durch. In der Sparphase halte ich Verkäufe mit Kosten nur beim Rebalancing großer Portfolios für notwendig. Wenn die Einzahlungen dafür nicht mehr ausreichen.

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Jens L.
Investor

@folivora Das Rebalancing steht als notwendige Kapitalmaßnahme regelmäßig an. Entnahmen finden unter dem Strich nicht statt. Ziel ist einzig die Rückführung des Depots auf die angestrebte Risiko-Rendite-Gewichtung. Damit einhergehende Steuern und Gebühren müssen in Kauf genommen werden. Implizit verkauft man teuer und kauft an anderer Stelle billig ein.

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Catpitalist
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@jensl Dann meinen wir das gleiche 😁

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ASCending
Investor
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@jensl

Naja aber irgendwann muss man Verkaufen. Oder vererbst du Aktien und lässt die Erben die Steuer zahlen?

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Catpitalist
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@jensl An einem grundsätzlichen rebelancing und damit verbundenen Steuerlasten ist nichts auszusetzen. Wenn man dadurch andere Chance nutzt. Damit ist auch verbunden, dass die Kern Position aus der Kapital entnommen wird nicht komplett aufgegeben wird.

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OurValuedCustomer
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@martin_dd3bdc nachzukaufen, wenn der Kurs “im roten Bereich” ist, ist ja keine zunächst nahe liegende Methode. Wieviel Wirecard würdest denn nachkaufen, um Deinen Einstand wieder “grün” zu bekommen? Merkst selbst, worauf ich hinaus will…

Ich mache das nicht - keine Regel ohne Ausnahme: wenn KBV deutlich unter 1 oder ich vom Unternehmen überzeugt bin, dann kann auch ein deutlicher Rückgang schlicht die Gelegenheit zum Zuschlagen sein.

Schwierig ist es bei Werten, die gut laufen, sich selbst zum Nachkaufen zu bewegen. Es hat sehr lange gedauert, bis ich meinen zweiten Kauf bei Münchner Rück getätigt habe (nach dem Erstkauf für 170€) - schlicht weil die davongelaufen sind und ich die gedanklich eben bei 170+ einsortiert hatte.

Sparpläne sind eine gute Möglichkeit, hier doch Bewegung hineinzubringen. Ich mache bei Bestandspositionen oft mein privates DRIP: 26 3/8% Gemeinwohl, vom Rest 2/3 für den Sparplan, 1/3 für mich:

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stilgar
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Aktien zu “verbilligen” ist eine gefährliche Strategie da Du nicht weis ob es ein Kursrücksetzer ist oder ob Du hier in ein fallendes Messer greifst.

Ansonsten kann ich den “Vorpostern” nur recht geben.

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ASCending
Investor
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@martin_dd3bdc : Beispiel gefunden, welches auch @jensl ’ s Argument unterstützt:

Xpeng:
Ende der 20er gekauft, weile Kriterium erfüllt, nachgekauft weil immer noch bullish.
10.25 gekauft weil überall “good News”. 11.25 nachgekauft weil angeblich Reboundchance. Läuft aber nicht. 05.26 nachgekauft weil immer noch alle behaupten es würde laufen. Letzte Woche Schlussstrich.
Sinnvoll wäre gewesen mit Limit 24€ alles zu verkaufen und auf das nächste “Golden Cross” zu warten.

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ASCending
Investor
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Nachkaufen auf Einzelaktien ist bei mir selten. Entweder haben sie das Ziel erreicht oder sind ausgestoppt. Dann erfüllen sie möglicherweise irgendwann wieder die Kriterien gekauft zu werden.
Nachkaufen passiert aber schon beim Rebalancing der einzelnen Trendsäulen.

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Buschhupe
Plus

@martin_dd3bdc Nachkaufen im roten Bereich, wird dich Geld kosten. Kann ich nicht empfehlen! Aktuell schönes Beispiel ist ADBE. Top-Wert, keine Frage - aber im Moment nicht “in”. Ich kaufe bei 15% oder geringer unter ATH nach. Ich investiere in jene Sektoren die “in” sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Aktie beim ATH weiter steigt, ist höher als eine Aktie, die permanent nach unten geht. MAGS sind auch keine gute Idee —> CapEx. Im Moment ist die Lage sehr angespannt. Die Amis switchen von Tech zu Gesundheitstiteln, Versorger und Industrie. Schau Dir LLY an …

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Martin
Autor
Investor
Beta
+2

Danke für die vielen Rückmeldungen. Sparpläne sind bei mir nur die ETF’s. Hatte eine Aktie im Depot von der Allianz. Aber seitdem die im Depot ist, ist richtig gut gelaufen. Einzel Aktien kaufe ich lieber ohne Sparplan. Ich setze mehr auf Dividenden als auf Wachstum. Hatte ich mit Lufthansa mitgemacht und herausgefunden, das die Wachstumsstrategie nichts für mich ist.

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stilgar
Plus
Beta

wer sagt das Einzelaktien nur als Wachstum Invest gehen/erlaubt.

Ich habe diverse Splanpläne jeweils mit 50,— als Basisinvest darunter auch die Allianz und so kauf ich mir über das Jahr je nach Kurs bis zu 2 Aktien zusammen. Das schliesst aber zusätzliche Einzelinvest nicht aus

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ASCending
Investor
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Ich hab diese Woche Korea nachgekauft. Hysterische Marktreaktion trotz intakter Story.

Gestauchtes KUV. Buy the Dip.

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Catpitalist
Plus
Beta

Schwer zu pauschalisieren, wenn alles passt, These hält. Marktumfeld etc, meine Cashquote entsprechend meiner Kriterien zu groß ist und oder die Aktie sich an einem guten Support befindet, kann auch im anhaltenden Aufwärtstrend sein.

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MS
Plus

Ich habe dabei auch Fehler gemacht, werde Fehler machen und kann die Zukunft nicht vorhersehen. Was ich aber nun mache, ist mir die Unternehmen anzuschauen (Fundamentalanalyse) und zu überlegen, ist der Grund, warum ich diese Aktie gekauft habe noch intakt. Wenn ja, kaufen oder kleiner Sparplan. Wenn nein, Ausblick anschauen, mit ursprünglichen Gedanken zum Kauf abgleichen und entscheiden. Wenn etwas 3 Jahre im Minus ist, hat man sich halt mal geirrt. Aber die Oppurtunitätskosten dafür sind viel zu Hoch, als sich mit seiner eigenen Fehlentscheidung auseinanderzusetzten. Wir haben alle keine Glaskugel und wir können alle nichts vorhersagen. Eine Entscheidung für eine Aktie hat man getroffen, aber ob man dies heute noch einmal machen würde, hat man in der Hand.

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