Einzelaktien größe im Depot
Wie hoch sollte eine einzelne Aktie im Depot maximal gewichtet sein(Prozentwert)?
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Wie hoch sollte eine einzelne Aktie im Depot maximal gewichtet sein(Prozentwert)?
Ich denke auch das es da keine pauschale Antwort gibt. Aber von der Sache her, finde ich, kannst du eine Aktie weiterlaufen lassen wenn du weiterhin überzeugt bist, das die Firma sich positiv entwickelt.
Kommt auf Dich und Deine Risikoneigung an.
Ich finde den Artikel leider nicht - Berkshire hat teilweise über 40% Depotanteil bei der Apple Aktien gehabt.
Solange man sich des Risikos klar ist wenn es schief gehen sollte ….
Quelle: Berkshire Hathaway Inc Q3 2023 13F Holdings
Die Entwicklung der Apple-Position bei Berkshire Hathaway
@ascending @stilgar @andreas_821346 Begründung Apple Abbau bei Berkshire-Hathaway:
Gewinnmitnahmen und Risikoabbau: Warren Buffett hat seine Apple-Anteile in den vergangenen Quartalen schrittweise und massiv reduziert
Steuergründe: Buffett begründete die Verkäufe in der Vergangenheit unter anderem mit möglichen künftigen Ertragsteuererhöhungen in den USA, wodurch Verkäufe auf dem aktuellen Niveau steuerlich vorteilhafter erschienen.
Portfoliogewichtung: Trotz der Verkleinerung des Gesamtpakets bleibt Apple ein zentraler Bestandteil des Portfolios und eine wichtige Einnahmequelle für regelmäßige Dividenden. Buffett bezeichnet Apple zudem unverändert als eines der besten Unternehmen der Welt.
Würde das nicht an der aktuellen Allokation festmachen sondern am Einstiegs/Kaufwert.
Alles andere würde bedeuten Top-Performer immer kappen zu müssen.
Was ist zu “Groß” das muss jeder für sich definieren sind 50% zu viel wenn im Gesamtdepot nur 20.000 Euro sind.
In deinem Beispiel wäre der eigentliche Grund zum Verkauf/Teilverkauf die Annahme einer Platzen einer KI Blase und nicht das reine Kappen wegen Depotanteil. Sollte man dann nicht auch Verkaufen, wenn es nur 10% Depotgröße sind?
Auch beim Verkauf/Teilverkauf realisiert man Verluste nämlich den Teil des Gewinns der ans Finanzamt fließt.
Unabhängig von deinem Beispiel:
Man sollte die Einzelaktien die man im Depot hat schon von Zeit zu Zeit hinterfragen, ob der Investmentcase noch gegeben ist.
Zum Beispiel NVIDIA konkret würde ich sagen KI ist mit LLM meiner Meinung nach erst am Anfang. Die Quartalszahlen waren mit dem Wachstum Y/Y wieder brutal.
Am Ende muss man mit seinem Depot ein gutes Gefühl haben und gut schlafen können.
@hodler Und was machst du wenn ein Top Performer zu groß wird? oder ist dir das egal? Simples Beispiel: NVIDIA mit 2500€ eingestiegen und ist nun 120k€ wert (sagen wir nun 20% vom Gesamtdepot). Behalten oder teilverkaufen? Weil wenn die KI Blase platzt (einfach mal nur angenommen). werden aus den 120k€ evtl. schnell wieder 2500€
Oder ein Stop Loss nachziehen immer und hoffen das es bei nem Crash schnell genug greigt?
Ein pauschaler Wert macht da null Sinn. Wenn dein Depot aus 10 Einzelaktien besteht ist die Situation ja völlig anders als wenn du 50+ Titel mit Einzelwerten, ETFs und ETCs hast.
Die eigentliche Frage ist doch wieso ein Wert ein starkes Übergewicht hat und ob man die Bewertung für fundamental gerechtfertigt hält. Eine Aktie die über mehrere Jahre kontinuierlich den Rest des Depots outperformed hat ist diesbezüglich was anderes als eine Aktie die innerhalb von ein paar Monaten eine massive Kurs-Rally hingelegt hat.
Wie die anderen bereits gesagt haben, das ist eine sehr individuelle Sache.
Ich für meinen Teil versuche keine Einzelaktie größer als 5% werden zu lassen
@jens_11a37b Halte ich grundsaetzlich fuer vernuenftig und das halte ich selbst weitgehend genauso. Ich mache da allerdings kein Dogma draus. Wenn eine Aktie, die ich mit knapp 5% gewichtet habe, plötzlich richtig durchstartet und in einen steilen Aufwärtstrend übergeht, dann warte ich grundsaetzlich mit dem Teilverkauf bis es deutliche Anzeichen gibt, dass der Aufwärtstrend erlahmt und dann stört es mich auch nicht, wenn der Depotanteil einer Aktie die 10% noch oben durchbricht. Schliesslich soll man Gewinne laufen lassen. Ich beobachte dann aber sehr gut den weiteren Verlauf und sobald es Anzeichen fuer einen Trendbruch gibt wird teilverkauft und der Depotanteil auf mindestens unter 5% reduziert oder je nach Aussicht auch schon mal ganz verkauft.
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Das muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich mache 10% maximal. Und mit steigender Depotgröße habe ich inzwischen auf 7% reduziert, da es mir dann als absolute Zahl zu hoch war. Zusätzlich ist natürlich die Frage, was für eine Aktie. Also wie riskant / hoch ist die Chance das sie fällt, bzw. wie diversifiziert ist das Unternehmen? Als Beispiel: ich war mit Eli LIlly bei 10%, was mir dann zu riskant wurde, da Eli Lilly wenige aber dafür richtig erfolgreiche Produkte hat. Und ich habe mich gefragt: Was passiert, wenn heute bei einem der Produkte ein Patent ausläuft oder es eine Hiobsbotschaft gibt über das Medikament? Bei Eli Lilly “glaube” ich, wirde der Kurs drastisch fallen. Als Gegenbeispiel: Wenn bei Nestle ein Produkt wegfällt, ist das nur pro Produkt ein Bruchteil deren Portfolio.
Wichtig: Ich rede von Aktien. Bei nem gestreuten World ETF, sehe ich bei 70% kein Problem. (losgelöst von dem FiFo Verkaufsproblem, wenn man den 70% batzen in der Zukunft mal teilverkaufen will.)
@nerrun sehe ich auch so denn 10% bei einen Gesamtdepotwerr von 50.000 sind “nur” 5000 aber bei über 100k sind es schon 10.000 und da kommt man sicher ins nachdenken….
Als Beispiel :
aktuell sind meine grössten Positionen.
Van Eck ETF zwischen 9 - 10 % ist auch nahe an der Zielgrösse 10 - 11% da mein Depot im Vergleich viele Positionen hat.
Coca Cola als Aktie bei 3,xx % hier wäre noch etwas Luft.