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Weltportfolio (60% MSCI World, 30% MSCI EM, 10% STOXX Europe 600) + Einzelaktien und Sektorwette
Servus an die Community,
Ich bin selbstständiger Fotograf und habe mich endlich im Herbst 2021 dazu durchgerungen in ETFs aber auch mittlerweile Einzelaktien zu investieren.
Portfolio: https://app.parqet.com/p/6204f78e535cf138fe58f0b9\
Eingestiegen bin ich natürlich im All-time-High Ende November mit 10.000 €: 60% MSCI World, 30% MSCI EM, 10 STOXX Europe 600 - alle Acc.
Aufgrund von einigen Cash-Reserven habe ich jetzt in den letzten Tagen/Wochen nochmals kräftig nachinvestiert - Fast 18.000 €. Dieses mal zusätzlich in Einzelaktien/Sektor-Wetten: In Meta nach der Kurskorrektur, in Adobe, in Apple und einen ETF spezialisiert auf Halbleiter, aber auch in meine oben genannten ETFs mit denen ich die Weltwirtschaft abbilden möchte.
Mein Sparplan beträgt 200€ im Monat und wird in die 3 oben genannten ETFs investiert.
Falls der derzeitige Konflikt nochmals krasser eskalieren sollte habe ich 6.000€ Cash bei meinem Broker (Trade Republic) geparkt schon. Außerdem verfüge ich noch über 30.000 auf dem Sparkonto, welche ich aber ungern einsetzen will. Das käme dann nur in Frage falls es zu einem "echten" Crash mit über 30% Verlust kommen sollte. Oder wie seht ihr das? Habt ihr eine bestimmte Strategie in "Crash"-Zeiten? Bei welchen Indikatoren reinvestiert ihr? Wann wäre für euch der Zeitpunkt "All-in" zu gehen mit dem restlichen verfügbaren Reserven? Ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dass das passiert, aber würde mich interessieren wie das hier so mancher/manche handhabt.
LG
Roman
Die eigentliche Frage wäre, warum überhaupt Cash zurückhalten um es erst im Crash investieren zu können!?
Schau Dir mal den folgenden Artikel dazu an:
Hi @dirk_676a82 ,
Danke für deine Frage. Eigentlich bin ich und meine Freundin gerade dabei zu bauen. "Eigentlich" 😅 Plan wäre fertig, doch die Preise sind einfach nicht mehr von dieser Welt. Für den Bau brauchen wir natürlich Eigenkapital. Das wären für beide jeweils 50K (100K insgesamt). Ich habe nun eben 20K von meinen bereits angesparten 50K wieder "rausgenommen" und investiert, da sich der Bau (falls er so stattfindet) eh noch verzögert und ich im April einige Winter-Projekte dann abschließe/in Rechnung stelle wo eben wieder 20-25K reinkommen. Somit hätte ich dann wieder mein Eigenkapital zusammen und vor April werde ich es nicht benötigen.
Falls jetzt natürlich ein "echter" Crash kommen sollte wäre es verlockend da was rauszunehmen wieder. Das zeigt sich dann bis April wenn wir die Angebote für den Bau eingeholt haben und dann endgültig wissen was das Eigenheim kosten wird/soll. Unter 600K ist mittlerweile schwierig bei uns in der Gegend, obwohl ich das Glück habe schon wenigstens einen Grund zu haben. Ohne Grund würde ich sowieso nicht daran denken.