Nico

Gepostet in Portfolio Roasts

Ein Jahr dabei

Hallo zusammen,

Kurz über mich:

Ich bin 27 Jahre, angestellt mit für meiner Region, Alter und normaler Ausbildung ziemlich okayen Einkommen. Wohne zur Miete und Sparquote liegt bei ca. 30% (nicht alles davon wird angelegt)

Nun zum Depot:

Seit einem Jahr habe bin ich bei Trade Republic und habe meine ETF Sparpläne laufen. Schnell habe ich dabei auch gemerkt, dass ich von Einzelaktien keine Ahnung habe (Lufthansa, PayPal). Meine Strategie ist dabei seit etwa einem halben Jahr einen langweiligen Core des MSCI World aufzubauen (Altersvorsorge) sowie den High Dividend Field für ein wenig passives Einkommen. Ganz oder teilweise von Dividenden leben möchte ich nicht, sondern dies eher als nettes Zusatzeinkommen sehen. Des Weiteren habe ich noch einen Europa ETF und einen Emerging Markets ETF um Amerika nicht zu übergewichten und die anderen Weltregionen abzudecken. Dazu kommen noch 5-6 Einzeltitel geringer Gewichtung. Von Krypto halte ich nur ein wenig. Kann mir gut vorstellen, dass diese irgendwann mal einen Nutzen haben könnten. Deswegen würde ich den Anteil auch bei 3-5% belassen wollen. Zu Hause habe ich noch eine Summe an Gold und Silber liegen, die hier nicht im Portfolio aufgelistet sind. Dazu noch Tages- und Festgeldkonto. Sollte es daher mal zu größeren Dips kommen, kann nachgekauft werden.

Meine Fragen nach einem Jahr:

Wie habe ich mich so als Anfänger geschlagen?

Hat die Grundstrategie Zukunft?

Und natürlich sind alle sonstigen Verbesserungsvorschläge willkommen 😊

https://app.parqet.com/p/646cc6398157397ea55b2182

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9 Kommentare

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Chris
Plus

Nico, erstmal gratulation, dass du so früh mit investieren anfängst:)

Wie dir ja bereits aufgefallen ist, den Markt zu schlagen ist sehr schwer. 80& in dem MSCI world ist schon gut. Falls du dennoch an Einzelaktien interessiert bist, dann schau doch lieber auf Dividendenwachstumsaktien wie Visa, Mastercard, Costco,….. am Besten über 8% Dividendenwachstum, damit du die Inflation schlägst. Der FTSE high dividend hat übrigens momentan keine hohe Dividende und das Dividendenwachstum ist zu langsam, hau den lieber raus und in den MSCI world rein ^^

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Domi 😎
Plus
Beta

Wenn du Dividenden nur als “Nice to have” siehst, würde ich nicht den High Dividend Yield auswählen. Da fehlen die großen Tech Firmen (da keine Dividendenzahler) und kann deshalb von der Performance mit dem MSCI World Dist nicht mithalten (knapp 6% Unterschied letzte 12 Monate, Dividenden mit eingerechnet). Das kommentiert so auch Jonathan in einem der “Über Geld spricht man nicht” Videos. Da könntest du beide verkaufen und dafür auf den MSCI World Dist wechseln, das reduziert auch Komplexität und passt besser ins Setup - MSCI EM & Europe sind ja auch ausschüttend.

Ich habe auch Themen ETFs, aber den Europe Utilities finde ich persönlich nicht so optimal: zu wenig Volumen, zu wenige Unternehmen (24!) und sehr dürftige Performance 😆

Und warum hast du noch nen Sparplan auf Lufthansa, wenn du davon nicht mehr überzeugt bist?

Ansonsten vorblildliche Diversifizierung der Sektoren, Gewichtung Aktien zu ETFs gefällt mir auch und den FTSE India halte ich auch seit einem Jahr im Sparplan 👍

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Nico
Autor

Hallo, danke für deine erste Einschätzung. Bei MSCI EM & Europe hatte ich damals nicht drauf geachtet, ob Acc oder Dis. 🫣
Den Utilities ETF hatte ich ausgesucht, weil gerade das Thema mit der Energieversorgung in Europa im Raum stand und viele Versorger die Preise anheben mussten.
Bei Lufthansa möchte ich den Buy in drücken und dann entweder bei ± 0 oder am Ende des Jahres verkaufen, da ich wahrscheinlich über die 1000€ FSA kommen werde.

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Seb

@kai_7a95ad Ganz genau. Bis die 27€ wieder bei Lufthansa drin sind kannst Du mit dem Einsatz von Lufthansa auch gut woanders Investieren und hast dann +54€. Das Praktische ist ja die Verlustverrechnung. Durch die 27€ Verlust kannst Du an anderer Stelle 27€ Gewinn steuerfrei einheimsen, seien es realisierte Kursgewinne oder Dividenden.

“Verluste tun immer nur zu ¾ weh!”

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flip
Investor
Terminal
+1

@domi_699452 Nja, kann man indirekt so sehen. In einem wirtschaftsfreundlichen Umfeld können Energieversorger bzw. rohstoffabhängige Unternehmen die Preise an den Endverbraucher weitergeben. Dadurch steigt zumindest der Unternehmenswert.

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Kai
Beta

@nico_99ceda Wenn du weißt was Opportunitätskosten sind, ergibt es keinen Sinn den Buy-in drücken zu wollen oder darauf zu hoffen mit ± 0 aus einem Investment herauszukommen. Die einen nennen es Buy-and-Hold-Strategie, die anderen nennen es Unfähigkeit-Verluste-zu-realisieren.

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Domi 😎
Plus
Beta

@nico_99ceda ah ok. 😅

Ich hab mich noch nie mit Aktien von Energieunternehmen beschäftigt, würde aber mal offen in den Raum werfen: Preiserhöhung ≠ Gewinnmaximierung

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U
Unbekannt

Schön, dass du investierst. Bei der Portfoliogröße sind das jedoch meiner Meinung nach viel zu viele Positionen. Vor allem die Einzelaktien finde ich da wenig sinnvoll. Ich würde bei denen mit Positionsgrößen von mindestens 500 Euro anfangen. An deiner Stelle würde ich erstmal den ETF-Core weiter ausbauen, bevor ich mich an die Aktien (Satellite) heranwage.

Bei Amazon, Realty Income und Coca-Cola hast du relativ gute Einstiegszeitpunkte gewählt, aber leider viel zu wenig investiert.

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VM_83
Plus

Mir persönlich sind das zu viele ETF, da wäre in meinen Augen eine höhere Sparrate in weniger ETF besser als die Aufsplitterung.

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