Claus
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Gepostet in Schnack

Dividenden Hopping ?

Hat das schon mal jemand praktiziert, also egal ob Aktien / ETF, man kauft einen Tag vor dem Ex Tag und verkauft wieder einen Tag nach dem Ex Tag und investiert dieses Geld wieder in die nächste Dividenden Aktie/ETF dessen Ex Tag am nächsten kommt etc ….

Gerade bei hohen Div Ausschüttungen sollte sich das doch rechnen ? oder frisst die Diff. Geld /Briefkurs die Rendite auf. ?

Ich weiß es heißt immer der Kurs verringert sich um die Div, aber das konnte ich bis jetzt bei meinem Portfolio nicht beobachten.

Ich glaube ich muss da mal fiktiv Rechnen und die Kurse dabei beobachten.

51 Kommentare

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Claus
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So beim zweiten Mal jetzt voll in die Schei….. gegriffen, falls es jemand nachvollziehen möchte ich hatte Proximus im Depot und habe da schon im Vorfeld etwas nachgekauft und auf einmal machten die Aktien einen rutsch von ca 6.70 bis auf 6.08 ich habe zwar kräftig nachgekauft aber letztlich war mein Durschnittkurs 6,45. Das war alles noch vor dem Ex Tag. Zum Ex Tag gings dann weiter bergab auf 5,70. Aktuell 5,8. Divdende war 0.5 Euro. Hätte ich nicht schon Aktien im Bestand gehabt würde das ganz noch einigermaßen aufgehen. Aber jetzt wirds wohl ein Verlust von ca 4.000 €. Was ich noch lernen durfte die Besteuerung von Div. die hatte ich ja gar nicht im Auge, in Belgien wird zusätzlich mit 30 % versteuert, d.h. von einer Brutto Div. von ca. 5.200, habe ich Netto ca 2.200 erhalten. Hab mich jetzt nur kurz damit beschäftigt aber auf Antrag kann man wohl die 30 % wieder zurück bekommen, aber ziemlicher Aufwand. Also wieder was gelernt, es ist wichtig in welchem Land die Firma sitzt, von der man die Div. bekommt. Aber ich habe jetzt noch einen Hoffnungsschimmer, sollte der aufgehen werde ich aus den Experiment mit einem deutlichen Plus rausgehen. Ich werde jedenfalls berichten. Zwischenstand ist jedenfalls, dass ich ca. 4k verbrannt habe.

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Jens
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@domi_699452 …. Ja, LVMH wäre auch so ein Beispiel. Die sind scheinbar gerade wieder im Aufwärtstrend. D.h. hier ist der Abschlag überkompensiert worden durch den Aufwärtstrend.

Aber immer auf so was zu warten, wie die Spinne im Netz, wäre für mich zu nervig

3
Jens
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@claus_klingler - dann hoffen wir mal, dass der Tsunami, den Trump gerade auslöst, dir nicht deine Pläne wegspült…

😳😬

3
Domi 😎
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@claus_klingler ich finde den Einblick auch spannend, auch wenn ich nicht auf Dividenden ausgelegt bin.

Ein loser Gedanke: Vielleicht ist der Erfolg jeweils größer bei Aktien, die ohnehin gerade gut und aufwärts laufen (z.B. Telekom)… weil da der Ex Kurs eventuell zum Nachkaufen genutzt wird und das den Kurs um so mehr zurück aufs Vorniveau bringt?

Proximus läuft ja stetig bergab und da könnte die Handlung gerade umgekehrt sein: noch schnell verkaufen bevor der Kurs zum Ex Tag noch nierdriger ist 😅

2
Claus
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Naja ich bin da im Juni mal eingestiegen und hab ein paar mal Nachgekauft und lag da eigentlich im Plus bis eine Woche vor dem ExTag da dipte die Aktie ….. aber letztlich wäre es ja eh nicht aufgegangen das ich die Steuer so gar nicht bedacht habe. Anfängerfehler - und das bin ich eben auch …. Im Januar 25 werde ich dann mein Depot so organisieren, dass ich dort nichts mehr verkauft wird und ich habe noch ein Depot bei Zero, das wird dann für solche spielereien benutzt.

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El Sino
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+1

Danke das du uns auf dem Laufenden hälst 😃

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Claus
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So der erste Versuchsballon wurde gestartet und hat folgendes Ergebnis gebracht: Bruttodiv ca. 520 €, Verlust beim Verkauf 382,— €, wenn man jetzt die Steuern verrechnet, als für den Verlust bekam ich ja eine Rückerstattung der Steuern und die Div. muss ja auch versteuert werden, blieben Netto ca 100 € übrig. Verhältnis Risiko / Ertrag passt gar nicht, war also nicht so erfolgreich. Dennoch läuft aktuell das nächste Experiment, mal sehen was da passiert …… Aber letztlich kann man sagen ist ziemlich aufwändig, man kann das vielleicht ab und an mal machen muss aber auch die richtigen Aktien dafür finden. Habe jetzt noch eine Aktie gefunden die bei einem Kurs um die 21.00 Eur wohl eine Sonderdiv von 6 Euro ausschütten, da bin ich mal gespannt.

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Jens
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Ich packe da noch ein paar eigene Gedanken drauf.

1) fahr mal manuell die Kurse ab. Du wirst sehen, dass bei den meisten Papieren die Kurse um exakt die Dividende nach unten korrigieren.

2) bei Unternehmen mit hohen Dividenden, wie VW oder DWS kannst du schön beobachten wie die Kurse bereits Monate VOR dem Ex-Dividende-Tag anziehen. D. h., wenn du dann kurz vor Ex-Tag kaufst, sind die Papiere bereits hoffnungslos überbewertet.

3) bei den beiden Papieren oben kannst du schön sehen, wie sich beide nach dem Stichtag in den Sturzflug begeben haben.

Was sind 9% Dividende gegenüber 40% Kursverlust?

Ich würde die Finger davon lassen

3
Claus
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ich werde es mal beobachten, habs jetzt spaßeshalber mal simuliert, bei proximus die Zahlen 50 cent pro Aktie, wenn ich vorgestern gekauft und heute verkauft hätte, wäre der Kurs etwa gleich, bei Kauf von 4.000 Aktien wären das dann mal ne Bruttodiv. von 2.000 €. Aber natürlich war jetzt auch kein ex Tag, ich werde das jetzt mal an einem richtigen Beispiel beobachten.

3
Claus
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@s917 Habs jetzt mal nachvollzogen mit Proximus da war der Ex Tag 24.04 bei Ausschüttung 70 cent, und ihr hattet recht Kurs am 23.04 7,49 am 24.04 6,78, aber am 25.05 bei 6,92 und am 26.05 wieder bei 7,20 ….. Das würde bedeuten bei 4000 Aktien 29.960 Euro wenn man am 23.04 kauft, Div. 2.800, verkauf am 26.05 28.800 Verlust beim Trade 1160, Netto Div ca 2.100, d.h. Netto Gewinn ca 1000,— Und dabei ist jetzt die steuerliche Betrachtung des Verlustes beim Trade noch nicht berücksichtigt. Was jetzt aber noch blöd ist wenn man die Aktien schon vorher im Portfolio hat und diese günstiger gekauft hat, denn dann greift FIFO. Naja nur mal so Gedankenspiele ……

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N917
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@claus_klingler dann darfst du das gerne berichten ;)

2
Claus
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BILANZ / FAZIT letzter Post zu diesem Thema:

BILANZ, wie ging es finanziell aus, um es transparent zu machen stelle ich Screenshot der verwendeten Aktien ein in denen dann man erkennt wie es finanziell ausging:

Testbalon 1 war TORM:

Dann Proximus:

Dann Elecnor:
um da möglichst viel Kapital zu haben habe ich RTL mit Verlust verkauft:

Die Zahlen grob zusammengefasst:

TORM 0 auf 0
Proximus -10.000
RTL - 1.300
Elecnor habe ich noch 750 Aktion und werde da sicherlich nicht mit Verlust aus dem Verkauf gehen, somit NETTO Div + 19.155
Zusätzlich erwarte ich aus der Quellensteuer Rückerstattung Ausland ca 1000,— da sind alle Kosten abgezogen.
Heißt jetzt am Ende innerhalb von 6 Monaten eine NETTO Rendite von ca 9 % oder in Zahlen 8.800 €. Was nicht berücksichtigt ist, ist die Verrechnung der Verluste mit anderen Aktiengewinnen.

Somit würde ich sagen hat sich in dem Fall gelohnt.

FAZIT:

Würde ich es nochmal machen NEIN !

Warum ? es war viel Glück dabei, hatte mich mit Elecnor gar nicht auseindergesetzt und wenn die den Kursrückgang von 30 % nach der Div. Ausschüttung nicht wieder eingeholt hätten, wäre es Finanziell nicht schön geworden.

Und mittlerweile habe ich meine Strategie gefunden, habe mein Portfolio auf 15 Holdings beschränkt und setzte da auf einen Mix von ETFs mit hoher Div. Ausschüttung und “Standard” ETFs. Sowie Aktien mit entweder “hoher” monatlicher Ausschüttung oder hoher Ausschüttung im Quartal. Und lege darauf Wert das es keine Werte sind, bei denen im Ausland eine “zusätzliche” Besteuerung der Div. anfällt. Und jetzt werden monatlich einfach ca 80 % der netto Div wieder ins Portfolio über Sparplan gesteckt. Ich nehme dazu den Vorhersage im Div. Kalender und werden den Sparplan 1 - 2 mal im Jahr anpassen.

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El Sino
Investor
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+1

Hi @claus_klingler ,
danke für den Erfahrungsbericht 🙏

Viele Grüße

2
El Sino
Investor
Terminal
+1

Hi @claus_klingler ,

wie du schon selbst schreibst, verringert sich der Kus am Ex-Tag um den Wert der Dividende. Bei Unternehmen mit geringer Dividende, oder auch Quartalszahlern bei denen pro Auszahlung nur ein viertel der jährlichen Dividende ausgezahlt wird, geht der Abschlag im allgemeinen Kursrauschen oft unter. Wenn du dir den Kurs bei deinem Broker am Ex-Tag ansiehst, wirst du aber feststellen das der Kurs mit genau diesem Abschlag startet.

Gefühlt steigt der Kurs anschliessend nochmals relativ schnell nach oben. Möglicherweise nutzen viele, die den Ex-Tag verpasst haben, dann den “Rücksetzer” als Nachkaufmöglichkeit, möglicherweise ist das aber auch nur mein subjektives Empfinden.

Ob das hin und her die eigentliche Dividende auffrisst, hängt von vielen Faktoren ab:

  • Höhe der Dividende
  • Spread
  • Ordergebühren
  • Und natürlich wie schnell der Markt den Kurs anschliessend wieder nach oben treibt.

Ich persönlich glaube aber das du durch die zusätzlichen Kosten (Spread, Gebühren, …) eher Verlust als Gewinn machen wirst.

Viele Grüße

2
Jens
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Die Frage ist vermutlich so alt wie der Aktienhandel.

Ich hab dir mal kopiert was meine Börsenzeitschrift (Stuttgarter Aktienbrief) dazu schreibt:

„Leserfrage: Könnte man eine Aktie nicht einfach vor der Dividendenzahlung kaufen, die Ausschüttung kassieren und die Aktie dann wieder abstoßen?

Antwort: Das kann man machen – allerdings halten wir solche Dividendenspielereien für wenig sinnvoll. Denn am sogenannten Ex-Tag wird die Dividende vom Kurs abgeschlagen. Der niedrigere Kurs kommt zustande, weil Käufer und Verkäufer am Ex-Tag die jeweilige Aktie entsprechend niedriger bewerten, denn man hat ja den Anspruch auf die aktuelle Dividende verloren und das Geld ist aus dem Unternehmen hinausgeflossen. Wer dann die zuvor gekaufte Aktie nach dem Ex-Tag wieder verkauft, hat zwar die Dividende in der Tasche, aber die Aktie ist entsprechend weniger wert. Im Prinzip ist es also ein Nullsummenspiel. Hinzu kommen die jeweiligen Kauf- und Verkaufsgebühren sowie die Steuern, die bei der Dividende sofort anfallen. Daher sind wir der Meinung: Hin und Her macht (in diesem Fall erst recht) Taschen leer!“

2
joerginle
Investor
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+1

Das wird aus meiner Sicht nicht funktionieren. Es mag sicher mal Ausnahmen geben, aber jeder würde das tun, wenn es denn gut laufen würde. Ein Beispiel in diesem Jahr ist die DWS Group. Sie hat in diesem Jahr eine sehr hohe Dividende gezahlt. Wann der Ex-Tag war, muss man gar nicht im Detail schauen. Man sieht es gut im Chart. Bis heute hat die Aktie diesen Stand vor dem Ex-Tag nicht wieder erreicht.

2
Andre . B
Investor
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+2

Dividenden Aktien an jedem Ex Tag mit Dividenden Abschlag günstig kaufen 🙃 über Jahre so durchziehen und auf die günstigen einstiege in den folge Jahren die Dividende mitnehmen…..

2
Matt
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@depot_japan_c Der Einstieg nach dem Ex-Div Tag lohnt sich vor allem dann, wenn du die Aktie schon länger auf der Watchlist hast und sie eh bald kaufen willst. Es ist halt (steuerlich) ungeschickt eine Aktie zu kaufen und ein paar Tage sofort die Dividende zu bekommen. Die zu zahlenden Abgeltungssteuern kannst du somit umgehen.

1
Jens
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@depot_japan_c … dieses Vorgehen wäre in der Tat auch mein Favorit

(aber, wenn das jeder macht, wird’s mit der erfolgreichen Umsetzung auch schon wieder schwierig ;)

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Jürgen Peter
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Ich gebe zu, ich habe mich damit auch mal beschäftigt und auch in die Tat umgesetzt. Wobei nicht so hart 1 Tag vorher und 1 Tag nachher verkauft. Habe mit Bayer 2019 einen Gewinn eingefahren. mit Fielmann einen ganz leichten Gewinn und gut Geld verloren mit Mercedes. Du musst Aktien finden die über das Jahr an verschieden Terminen ausschütten. Ich habe nach den 3 Trades dieses wieder eingestellt und das Geld klassisch angelegt (Aktien) und seit dem nichts mehr verkauft. Kostet mich weniger Zeit und über die Zeit kommt so auch so die Dividende aufs Konto.

1
Jens L.
Investor

Historisch hat Dividend Investing eher schlechtere Renditen produziert als vergleichbares Investieren ohne Dividendenfokus. Auch beim Risiko bieten Dividendenaktien kennen nennenswerten Vorteil. Der Grund dafür ist, das Dividendenrenditen nur ein Teil der aus Summe von Kursgewinn und Dividendenrendite gebildeten Gesamtrendite einer Anlage sind. Ist das eine mehr, ist das andere weniger. Dividenden bieten nur einen Vorteil: Sie motivieren zum Investieren!

1
Claus
Autor
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@jensl will ich dir gar nicht widersprechen, da mein Ziel ist von der Dividende zu leben, verzichte ich auf die höhere Rendite. Denn egal wie der Aktienmarkt steht, die Dividende kommt anders müsste ich halt Anteile verkaufen egal wie sie aktuell stehen. Und ich denke ist einfach auch Kopfsache, ich fühle mich einfach wohler. Aktuell habe ich eine Bruttodividende von 1000 im Monat erreicht, diese wird auch gleich wieder investiert und der Dividendenkalender für 25 sagt mir eine Bruttodividende von monatl. 2000 voraus. Und das Geld bekomme ich ohne meine ETFS/Aktien anfassen zu müssen. Und bis jetzt habe ich erst 50 % meines Kapitals investiert, und der Plan ist es den Rest über die nächsten 5 Jahre zu investieren. Warum nicht gleich ? habe es in der Hochzinsphase an verschiedene Banken angelegt mit unterschiedlichen Laufzeiten so dass ich jedes Jahr ein größere Summe zum investieren habe, und sollte es zu einem Crash kommen, gibt mir das die Möglichkeit günstig nach zu kaufen. Der oben angesprochene Gedanke ist sozusagen nur eine Spielerei die mich einfach interessiert…

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Jens L.
Investor

@matt_5c0dfe Jeder Investor sucht - und findet hoffentlich - eine Investmentstrategie, die zu seinen Wünschen und Möglichkeiten passt. Insofern habe ich mich nicht pauschal gegen Dividenden-Aktien ausgesprochen. Letztlich beziehe ich selbst Dividenden. Diese möchte ich in der Ansparphase eigentlich nicht haben, weil Ausschüttungen den Zinsens-Zins-Effekt unterbrechen. Ausgezahltes (=Entnommenes) und mit Steuern zusätzlich belastetes Kapital kann sich nun mal nicht mehr vermehren. Das sollte nachzuvollziehen sein. Das Thema ‘Dividendenstrategien’ ist in der Finanzökonomie übrigens eines der am besten untersuchten Gebiete. Als Anregung die eigene Strategie auf den Prüfstand zu stellen, anbei folgender Blog-Beitrag von G.Kommer mit dem Titel “Dividenden­strategien: Fakten und Fantasien“ aus dem Jahr 2018 mit weiterführenden Links zu Literatur und wissenschaftlichen Studienergebnissen.

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Matt
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@jensl Die Story ist so alt und mir sind keine Studien bekannt, aus denen klar vorgeht, dass Unternehmen mit Dividenden schlechter als Unternehmen ohne Dividenden laufen. Ansonsten würde ich gerne die Verkaufsorder der “Wachstums- und Anti-Dividenden”-Investoren sehen, die Apple und Nvidia verkauften als diese anfingen Dividenden zu zahlen. 😃

@claus_klingler : Deine Strategie ist zu schön und du bist nicht der erste Spekulant, der darauf kam. 😁 Es gibt noch zwei Modifikationen deiner Strategie: 1.) Frühzeitig einsteigen und einige Tage vor Ex-Tage aussteigen, da (so die Idee) nach der Dividendenzahlung einige Spekulanten die Aktie verkaufen, weil die eigentliche Aktie für vollkommen uninteressant ist.
2.) Die Aktie Weiterhalten mit Stop Loss Order. Nach dem Ex-Tag wird spekuliert, dass der Aktienkurs wieder steig, da (so die Idee) die Aktie nun günstiger ist und einige die Dividende reinvestieren. Falls die Aktie trotzdem fällt greift eine vorher gesetzte Stop Loss Order.

Viel Spaß beim Testen!

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Matt
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@jensl Statt den Blogbeitrag habe ich hier das aktuelle Buch von GK “Souverän investieren”. Auch dort (S. 389ff) wird der Dividendenstrategie kein nennenswerter Vorteil ggü. einem normalen MSCI World Index eingeräumt. Eher ein Nachteil, v. a. wegen den Steuern. Dort sind die beiden Vorteile, dass man sich überhaupt mit Aktien beschäftigt und Geduld lernt und dass es Gemeinsamkeiten mit Value- und Qualityaktien gibt.

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Domi 😎
Plus
Beta

@claus_klingler bei BISON gibt es in der App einen Demo-Modus (also Investieren ohne Echtgeld). Ich weiß nicht was der alles als Demo simuliert.

Aber vielleicht wäre das eine gute Strategie, deine Idee mal für ein paar Monate auf den Prüfstand zu stellen. 😉

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Jens L.
Investor

Die entstehenden Transaktionskosten dürften die Renditechancen zusätzlich verringern.

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Claus
Autor
Plus
Beta

@jensl die liegen bei TR bei einem Euro pro Transaktion, daher nicht relevant. Der Spreed ist halt das entscheidende.

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