Marcus
Investor
Beta
+1

Gepostet in Portfolio Roasts

Anti-IT-Depot

Hallo zusammen,

bei der Depotvorstellung habe ich mich bisher zurück gehalten, nicht zuletzt weil ich viele Portfolios habe und diese nur mit dem Gesamtblick Sinn ergeben.

Dennoch möchte ich Euch mein Anti-IT Depot vorstellen. 🤣

Meine “fetten” Depots sind sehr IT lastig. Wenn ich mir einen neuen Titel zum Aufbauen suche, lande ich häufig wieder im IT Sektor.

Daher habe ich im 02.2024 angefangen ein neues, kleines Depot aufzubauen - Ziel: max. 5% IT, max. 5% des Gesamtwertpapiervermögens

Auf (fast) alle Titel laufen kleine Sparpläne (19×100€) bis ich 2.500€ Investition pro Aktie erreicht habe.

Die persönliche Dividendenrendite (selbst ermittelt - was hätte ich mit heutigem Bestand in den letzten 12 Monaten erhalten) liegt bei 2,41% auf den Einstand.

Die Rendite lässt hier seit Beginn zu wünschen übrig - aber das war ja auch nicht das Ziel des Depots.

Ich freue mich auf Eure Meinungen, hier gehts zum Anti Depot

P.S.: In das Depot kommen ausschließlich Aktien (keine ETFs)

25 Kommentare

Melde dich an, um mitzudiskutieren.
U
Unbekannt

Also eigentlich hatte nur ein einziger Nutzer hier eine aggressivere Grundstimmung. Alle anderen haben sich sehr konstruktiv und interessiert zu deinem Portfolio geäußert. Eine sehr selektive Wahrnehmung.

4
Jens L.
Investor

Parqet Nutzer Ich möchte ergänzen …und keine Antwort von @marcus_26d82f auf interessierte Rückfragen erhalten, Aber sei es drum, allen ein schönes Wochenende :)

3
Marcus
Autor
Investor
Beta
+1

Hallo zusammen,

ich hatte Lust mich mit Euch konstruktiv hierzu auszutauschen. Ich habe aber keine Lust mehr auf diese inzwischen im häufiger werdende aggressive Grundstimmung hier in der Community und habe daher das Portfolio wieder auf “privat” gestellt um damit die Diskussion zu beenden.

3
Marcus
Autor
Investor
Beta
+1

@n_f So ist es. In dem Depot sind 12 von 24 Werte im roten Bereich. Ich sehe das - vor dem Hintergrund der laufenden Sparpläne - eher als Chance. Insbesondere wenn ich diesen 12 Unternehmen gegenüber langfristig positiv eingestellt bin.

Und der Umstand, dass es sich hierbei um ein kleines Nebendepot handelt und für mich nicht der Mittelpunkt meines Investierens darstellt wurde auch überlesen.

3
Jens L.
Investor

@marcus_26d82f Ich selbst bewerte nur den Ertrag meines Gesamt-Investments, unabhängig vom Inhalt oder der Zweckbindung der Unterdepots. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg des Investments ist doch, wieviel Coins am Ende auf dem Tisch liegen. Vor diesem Hintergrund hatte ich Dich nach dem Zweck der Vorstellung eines kleinen und unjustierten Unterdepots mit Einzelwerten gefragt, Antwort nebenbei ausstehend :),

1
Peter Andres
Plus

@marcus_26d82f Sehr schade, ich hätte mir das Portfolio wirklich gerne angeschaut.
Kann deine Entscheidung aber anhand der Kommentare absolut nachvollziehen 😅

Wer nach nur 1,5 Jahren schon an der Performance herummeckert, hat das Investieren leider nicht verstanden, der will nur zocken.

Wünsche dir weiterhin viel Erfolg! 💪

0
Peter Andres
Plus

@marcus_26d82f Bin da ganz auf deiner Seite, wenn etwas nicht läuft, ist es umso reizvoller, dort konsequent weiter Geld zu investieren.
Mein bestes Geld habe ich in den letzten zehn Jahren mit Aktien verdient, die anfangs überhaupt nicht liefen. Solange der Investment Case stimmt, ist alles in Ordnung.

Und dass Menschen im Internet Dinge nicht richtig lesen oder keine Minute länger über etwas nachdenken, ist leider Standard.
Viele meinen, sie seien die nächsten Buffetts, können aber weder eine Bilanz lesen noch wissen, wie eine DCF-Analyse funktioniert,…wollen aber in ein bis zwei Jahren reich sein.

0
Jens L.
Investor

Das Anliegen habe ich schon verstanden. Gefragt habe ich mich, welcher Zweck verfolgt wird, wenn unter dem Strich doch nur das Gesamt-Investment korrekt bewertet werden kann. Kurz gesagt: Den Erfolg einer Strategie (Stichwort Risiko-Rendite-Profil) bewerte ich persönlich nur auf Ebene des Gesamt-Investments. Deshalb verstehe ich die Meinungsabfrage zu einem isolierten Teilinvestment nicht. Wenn ich mich recht erinnere, waren in besagtem Anti-Depot 60% Bankentitel aus 90% USA. Der Schwerpunkt hatte sich also in einen anderen Sektor verschoben.

0
Jens L.
Investor

Welchen Zweck erfüllt ein Depot für Anti-Wetten mit ein bißchen weniger von dem und etwas mehr von dem? Die entscheidende Risiko-Rendite-Bewertung erfolgt auf Ebene des Gesamt-Investments. Da ist es doch egal in welchem Unterdepot ein Übergewicht besteht. Eine Watchlist ohne Kapitaleinsatz zur Simulation, ok

1
U
Unbekannt

Warum keine Aktien aus Asien? Ansonsten wundere ich mich schon fast, wie schlecht die Performance dieses Portfolio ist. Offenbar waren die beiden letzten Jahre keine gute Zeit für Dividendeninvestoren, wenn es um die Kursperformance ging. Ich schmeiße manchmal den Vergleich an mit einem meiner simplen ETF-Portfolios (am Anfang liegt der TTWROR 3 Prozent auseinander, nach 2 Jahren dann über 30 Prozent). Würde mich persönlich zum Zweifeln an der Dividendenstrategie bringen.

0
Jens L.
Investor

Parqet Nutzer Dividenportfolios müssen m.E. zwangsläufig immer eine geringere Kursrendite aufweisen, weil sich die Gesamtrendite aus Kursrendite und Dividendenrendite bildet. Zusätzlich wird Kapital ohne Wiederanlage mit weiteren Kosten aus dem Anlagevermögen abgezogen. Die zusätzliche Besteuerung des regelmäßig abfließenden Kapitals kommt ertragsmindernd hinzu. Ich habe auch gelesen, das die Besteuerung von Kursgewinnen thesaurierender Assets bei der jährlichen Vorabpauschale geringer ausfällt als die Besteuerung von Ausschüttungen durch Dividenden. Damit hätte jede Dividendenstrategie auch noch einen eingebauten Steuernachteil.

1
Jens L.
Investor

Parqet Nutzer Rendite gibt es nur im Tausch gegen Risiko, z.B. 100% Aktien/0%Cash bringen hohe Rendite bei hohem MDD dagegen 0%Aktien/100%Cash bringen geringe Rendite bei niedrigem MDD. Ich will einen niedrigen MDD von <8% über alle Marktlagen hinweg haben. Das erreiche ich über mein (zugegeben wenig innovatives) 60:40 Weltportfolio. Eine vergleichsweise geringe -aber über Jahrzehnte konstante- Marktrendite von >6% p.a. für das gewählte Setting bringt mich nicht aus der Fassung. Denn ich möchte immer ruhig schlafen können.

1
U
Unbekannt

@jensl Alles klar, letztendlich kommt es mir aber auch so vor, dass speziell das hier vorgestellte Dividendenportfolio eine relativ schwache Kursperformance hat. Das müsste man sich aber noch genauer im Detail ansehen.

0
U
Unbekannt

@jensl Das mag alles stimmen, aber wenn die Gesamtrendite dermaßen schlecht ausfällt, dann sehe ich persönlich in einer Dividendenstrategie keinen Sinn. Hätte Marcus sein Geld stumpf in einen gewöhnlichen ETF gesteckt, hätte sich sein Vermögen in dieser kurzen Zeit dermaßen vergrößert, dass sich die Investments in die Dividendenaktien wie ein Schlag ins Gesicht anfühlen müssen.

0
Jens L.
Investor

Parqet Nutzer Ich bin in Sachen Dividenden ganz bei Dir. Das ist vielleicht nicht so angekommen

0
Debasement Trader

Da sind sie wieder die Dividendenhasser. Sobald irgendwo das Wort Dividende fällt kriechen sie aus ihren Löchern und reden alles pauschal schlecht während sie abgehobenen Buchwerten in der größten Kreditblase aller Zeiten hinterherlaufen. Von Risikomanagement & Freiheit haben diese Lohnsklaven anscheinend noch nichts gehört. Hier geht’s nicht um ein Dividendendepot. Ihre Meinung ist ihnen aber wichtiger. Ich folge Leuten auf X die machen 120k Dividende jährlich die lachen sich schlapp über diese Schwätzer mit ihrem Anteile verkaufen. Jetzt zum Depot. Es gefällt mir nicht. Nur O ist ein fast fair bewerteter Dividendenwert. 2-3 weitere Aktien gefallen mir auch. CAT & KO sind aber beide nicht billig. Den Rest fasse ich nicht als Einzelaktie an. Ist der Buchwert zu hoch steige ich sowieso nicht ein. Bei Berkshire wollte ich auch einsteigen aber die größte Position ist ein absoluter Blasenwert mit 55er Buchwert. Hätte er seinen Cashbestand in Gold angelegt währe er heute Billionär. Stattdessen hat er es in Staatsanleihen geparkt und hatte damals zaghaft Barrick gekauft. Eine totale Fehlentscheidung. Der senile Opa hat keinen Durchblick mehr am Markt. Dann gibts da noch Katastrophen wie Porsche, Nike, Pepsi, Starbucks. Porsche setzte auf Volumen. Das ging nach hinten los. Die Chinablase ist für deutsche Autobauer geplatzt. Jetzt soll Kriegsmaterial sie retten. Sorry die sind völlig verblödet. Bei Nike fällt der Umsatz. Mehr zum Volumen gleich. Pepsi ist breit aufgestellt aber den Brausemarkt dominieren andere. Der Umsatz steigt sogar aber wahrscheinlich fällt das Volumen. Starbucks ist eine Hippieaktie deren Zeit wahrscheinlich vorbei ist. Die Umbauten der Läden haben nichts gebracht. Jetzt verkaufen sie nur noch teuren Kaffee statt Erlebnis. Das ganze Geschäftsmodell mag ich nicht. Die Zielgruppe sind verwöhnte Gören mit reichen Eltern und realitätsfremde Linke. Die Angestellten sind Nasenring tragende Trumphasser. Ich kann hier nicht auf jeden Titel eingehen. Jetzt kommt was wichtig ist. Der Grund für die Schwäche der Konsumaktien dürfte das sinkende Volumen sein das durch Preiserhöhungen verschleiert wird. Es gab eine massive Inflation und Kaufzurückhaltung die letzten Jahre. Nur gut informierte Investoren haben das sinkende Volumen auf dem Radar. Die Grafik unten zeigt England aber USA sieht ähnlich aus. Blau ist Volumen und Rot Umsatz. Die veröffentlichten Geschäftszahlen grenzen an Betrug und sind praktisch Insolvenzverschleppung sollten die Linien sich nicht wieder angleichen. In Deutschland ist es richtig brutal. Trotz millionenfacher Einwanderung schwächelt die Realwirtschaft. Produktivität ist in der Tonne. Was hier gemacht wird funktioniert volkswirtschaftlich nicht. Es gibt keine Lösung dafür außer mehr Kredit in Umlauf zu bringen. Deshalb niedrig bewerte Dividenden-ETFs & Edelmetalle als Absicherung. Die nächste Inflationswelle kommt bestimmt. Keine davongelaufenen Buchwerte mit sinkendem Volumen als Einzelaktie.

0
Björn Beier
Team
Mod
+2

@daisy_jones Der Zusammenhang zwischen “Lohnsklave” und “Dividenden mögen” erschließt sich mir nicht. Im Wesentlichen wäre die gleiche Firma, die in Variante A) ausschüttet und in Variante B) thesauriert gleich. Genau wie der thesaurierende Dividenden-ETF das gleiche wäre wie ein ausschüttender Dividenden-ETF. ;-)

Aussagen wie “Die Zielgruppe sind verwöhnte Gören mit reichen Eltern und realitätsfremde Linke. Die Angestellten sind Nasenring tragende Trumphasser.” bringen die Diskussion hier auch nicht weiter, außer dass sie mit Hilfe von Stammtischparolen deine politische Frustration transportieren.

Entspann zukünftig bitte deinen Ton. Auch in deiner Email an den Customer Support (Juli 2025) warst du direkt recht aggressiv “Fixt das oder ich verabschiede mich von dem unbrauchbaren Service”.

Oder kurz & knapp: ich habe kein Bock, Kindergärtner für Erwachsene zu spielen und will auch nicht unnötig rummoderieren. Versucht einfach, dass diese Community ein respektvoller Raum für fachlichen Austausch bleibt. 👍

15
U
Unbekannt

@daisy_jones Verstehe nicht, warum du andere Meinungen dermaßen abwerten musst. Ich habe überhaupt nichts gegen Dividenden (bin beispielsweise in Sixt investiert). Ansonsten noch ein Hinweis: Als realitätsfremder Linker gehe ich sicher nicht zu Starbucks. Grüße aus Hamburg

2
Jens L.
Investor

@daisy_jones Einfach mal locker bleiben und durch die Hose atmen Sportsfreund :)

1
Marcus
Autor
Investor
Beta
+1
0
Marius
Plus

“Die Rendite lässt hier seit Beginn zu wünschen übrig - aber das war ja auch nicht das Ziel des Depots.”

Was ist denn das Ziel?

0
Björn Beier
Team
Mod
+2

Der aktuelle Flow ist:

  1. Transaktionen ISIN 1
  2. Ausbuchung ISIN 1
  3. Einbuchung ISIN 2
  4. Transaktionen ISIN 2

Aktuell heißt in Parqet = Jede ISIN ist ein einzelnes Wertpapier

0
Marcus
Autor
Investor
Beta
+1

Ich glaube @bjoern hat dich schon verstanden. Blackrock erscheint unter “Verkauft” da der Prozess beim ISIN Wechsel ein Ausbuchen vorsieht.

Im ersten Moment irreführend, mit dem Hintergrundwissen aber einleuchtend.

0
🍪

Parqet  nutzt Cookies. Erfahre mehr