Gelöschtes Konto

Gepostet in Schnack

Zinserhöhung in den USA

Mahlzeit,
wie habt ihr oder werdet euch auf die Zinserhöhungen in den USA vorbereiteten?

Macht ihr einfach gar nichts und wartet auf besseres Wetter?

Buy and holder sortierten vllt ihr Depot nach ordentlich gehebelten Unternehmen die ggf. jetzt schon mit ihren Zinszahlungen gerade so hinterher kommen, gehört ihr auch dazu?

Was denkt ihr wird es im ersten Schritt beim quarter Point bleiben oder muss doch schon das halbe Prozent her?

Nachtrag: als Tipp gebe ich 37.5 BPS (0,375%) an! 😜

Grüße
BloodyInv

31 Kommentare

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Willi
Plus

Die Frage wäre im Dezember berechtigt und nützlich gewesen. Ich glaube nicht, dass jetzt noch irgendwas (negatives) passieren wird. Die 25 Basispunkte sind doch an der Börse längst eingepreist und aktuell deutet alles darauf hin, dass dieses Jahr auch nicht mehr so viele Zinserhöhungen kommen werden wie ursprünglich befürchtet. 50BP werden diesen Monat definitiv nicht kommen und ich gehe bis Ende des Jahres von einer Zinsrate von 1% aus. Die FED muss natürlich etwas gegen die Inflation machen, aber gleichzeitig kann sie wegen der Auswirkungen des Krieges nicht so aggressiv vorgehen wie geplant. Genauso sollten alle Unternehmen längst darauf eingestellt sein.

0,25% sind auch immer noch historisch niedrig. Du hast ja ein paar sehr mutige Wetten auf Nischenwerte, aber selbst bei den typischen Growth-Werten glaube ich nicht an existenzbedrohende Konsequenzen. Wahrscheinlich wird die Arche langsam weiter sinken, aber selbst beim Nasdaq würde ich mir keine Sorgen machen.

Allerdings schätze ich, dass du dich sowieso eher auf spezielle Small caps beziehst, oder?

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Willi
Plus

Mitglied

Ich bin mir da nicht so sicher ob jetzt tatsächlich schon alles eingepreist ist. Wenn überhaupt rechne ich mit der ersten Tranche, vieles kam auch durch "schlechte" Quartalsberichte dazu und nun der Krieg. Welchen Anteil daran nun allein der Zinserhöhung gilt, kann ich nicht einschätzen. 🤷‍♂️

Die Märkte brachen im Januar ziemlich stark ein, als die Details der Dezembersitzung bekannt gegeben wurden. Ich denke, dass die starken Schwankungen, die zur Zeit auf Quartalsergebnisse folgen, lediglich eine Folge der Zinspolitik-Panik und kein eigenständiges Problem sind. Denn schlechte Quartalsergebnisse gibt es immer mal wieder, 20-30% Kurskorrekturen innerhalb eines Tages aber sehr selten.

Treasury Jellen spricht doch jetzt schon davon das die US-Bürger ein weiteres Jahr mit einer "sehr unangenehm hohen" Inflation erleben werden. Im Februar lag sie bei knackigen 7,9% und da ist das Ende der Fahnenstange noch nicht in Sicht. Die ursprüngliche Rechnung von 0,25% Anhebung in 5-7 Schritten passt doch schon lange nicht mehr, da reicht auch kein verstärktes Rückfahren der Anleihenkäufe.

Ja schon. Aber die Inflation wird zu einem guten Teil auch durch Lieferengpässe angetrieben, nun kommt auch noch eine Energiekrise dazu. Das kann die FED sowieso nicht komplett ausgleichen, außerdem sind beides temporäre Probleme. Ich denke die Inflation wird erst dann wieder nennenswert sinken, wenn die Lieferengpässe behoben werden.

Ich denke den meisten ist gar nicht klar wie nah wir gerade mal wieder am finanztechnischen Abgrund tanzen.

Ja, es ist schon eng, da zur Zeit so viele Probleme zusammen kommen und einander verstärken. Aber noch sind wir nicht so weit, ich bleibe da lieber optimistisch. Selbst wenn der Worst Case eintritt: Rezessionen gibt es immer mal wieder, seit 1945 haben sie in den USA eine durchschnittliche Dauer von 11 Monaten gehabt. Wär halt doof, aber nicht das Ende der Welt.

Ich will es natürlich auch nicht schön reden: Markus Koch sagt ganz klar, dass vermutlich das ganze Jahr so volatil bleiben wird und man dieses Jahr wahrscheinlich nur mit kurzzeitigem Trading Rendite machen wird, nicht mit buy & hold. Ich rechne mittlerweile nicht mehr damit, dieses Jahre die seit Neujahr angefallenen Verluste wieder reinzuholen. Wenn ich Glück habe werde ich das Jahr mit 0% abschließen, ich rechne aber mit einigen Prozent Minus. Aktuell liege ich je nach Woche bei einem Minus von 15-22%. So stark bricht mein Depot ca. alle 2 Jahre mal ein (jetzt das vierte Mal), aber die Erholungsphasen korrelierten bisher immer mit Zinssenkungen, die diesmal natürlich ausbleiben.

Um noch deine Frage zu beantworten, was ich ändere:
1) ich habe meine Positionen eines gehebelten Nasdaq-ETF (mit Verlust) von 18 auf 11 reduziert
2) ich hatte im Herbst angefangen, meine Klumpenrisiken zu reduzieren, mehr zu diversifizieren und in den Vanguard ESG All Cap zu investieren. Leider hatte ich viel zu zögerlich angefangen (z.B. einen viel zu kleinen Anteil meiner Netflix-Aktien genau beim ATH verkauft). Ich bin mir nicht sicher wie sinnvoll es ist das während einer Korrektur weiter durchzuziehen, aber ich bin halt (langsam) dabei.
3) ich setze jetzt auch etwas mehr auf REITs. Bin jetzt bei 0,8%, will auf 5%. Immobilien sind ja auch aktuell etwas aufgeblasen, trotzdem korrelieren sie nur mittelstark mit dem Aktienmarkt. Darüber hatten wir ja schon mal gequatscht. Ich taste mich da voran.
4) Ein paar meiner schlechteren Werte habe ich verkauft oder deutlich reduziert, z.B. Peloton und Luckin Coffee. Irgendwann muss man eine Niederlage halt eingestehen und die Sachen packen. Small Caps werde ich mir in Zukunft zweimal überlegen.
5) ich habe Defcon 4 meines Investment-Protokolls aktiviert und den Finanzen-Homescreen auf meinem iPhone ausgeblendet. Ignorance is bliss

P.S. auch Lage-Caps haben in der Niedrigzinsphase ordentlich gehebelt um weiter zu wachsen oder zumindest die Position zu festigen.

Keine Ahnung. Aktuell ist die Hälfte meines Portfolios Apple, die müssen ihre Geldspeicher nicht hebeln 😜 Mein anderes Übergewicht war Netflix, die sind schon ausgeblutet. Aber im Ernst: viele Large Caps hatten ihre Quartalsergebnisse schon, die Auswirkungen der höheren Zinsen sollten bei allen in die Prognosen fürs kommende Quartal eingeflossen sein. Amazon beispielsweise hat jetzt ein Aktienrückkaufprogramm bekannt gegeben, die scheinen also mit Fremdkapital auch kein Problem zu haben. Viele Large Caps sind bereits um 10% gefallen und mehr erwarte ich nicht. Vielleicht lande ich damit auch auf der Nase, aber früher oder später hat sich mein Depot bisher immer erholt.

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Gelöschtes Konto

@sh7sgx2bg6 ja meine Glaskugel ist momentan auch in bei der Inspektion 😂 also klar keine Ahnung was wiklich passieren wird, es ist immer ein Spiel von Wahrscheinlichkeiten...

Was findest du denn an ESG/SRI Investments interessant? Falls du das noch nicht gesehen hast, möchte ich dir dieses Video auch einmal vorstellen:

Ich hab es hier schon häufig gepostet, aber das unterstreicht einfach wie aussagekräftig ich dieses Video finde ;)

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Gelöschtes Konto

@sh7sgx2bg6

Die Märkte brachen im Januar ziemlich stark ein, als die Details der Dezembersitzung bekannt gegeben wurden. Ich denke, dass die starken Schwankungen, die zur Zeit auf Quartalsergebnisse folgen, lediglich eine Folge der Zinspolitik-Panik und kein eigenständiges Problem sind. Denn schlechte Quartalsergebnisse gibt es immer mal wieder, 20-30% Kurskorrekturen innerhalb eines Tages aber sehr selten.

Das wollte ich damit auch nicht sagen. Klar kommen da jede Menge Synergien zu tragen und die dicken Abstütze sind wohl eher dem Krieg zuzuschreiben. Aber es war bisher nur eine Erhöhung von noch vielen die folgen werden. Da spielt es fast gar keine Rolle ob wir nun 0,25 0,5 oder gar 0,75% im ersten Schritt bekommen.

Dazu mal ein Graph von FRED der die historische Inflation und den Leitzins zeigt. (falls das Bild zu klein sein sollte, hier der Link zum Graphen: https://fred.stlouisfed.org/graph/fredgraph.png?g=MUWO)

Ich hab auch mal ein wenig mit den Zahlen gespielt und bin einer angestebten -langfristigen- Inflation von 2% bei einem Leitzins von 8,65% gelandet (berechnet nach der Tyler-Regel).

Inflation gap: 5,9%
Output gap: -0,03% (Beim Wirtschafstwachstum habe ich mich auf Prognosen von Statista und GoldmanSachs bezogen)
Real Interest Rate: -2,19%
Federal Funds Target Rate: 8,65%


Das kann sich wohl jeder selbst ausmahlen wieviel Schritte da noch kommen könnten.

Ein weiterer Punkt sind die Institutionellen, diese legen alle nach CAPM an und müssen ihre Investetments stehts mittels DCF gegen die risikolosen Alternativen prüfen (Staatsanleihen höchster Bonität).

Um das ganze mal etwas abzukürzen versuche ich die Gedanken mal ansatzweise in Stichpunkten zu umschreiben. 
Die von dir genannten Probleme wie Lieferketten und Energie werden das Wachstum zumindest mittelfristig reduzieren.

Diese erschwerten Bedingungen werden nach und nach immer weniger Unternehmen überwinden können (Gewinne können nicht gehalten oder gesteigert werden -> Bewertung zu hoch). Parallel dazu werden die Zinsen aber weiter angezogen um die Inflation nicht doch noch davon galoppieren zu lassen.

Demnach muss dem Aktienmarkt nach und nach weiter Kapital entzogen und in sichere Anlagen umgeschichtet werden. Das würde auch den primären Trend bestätigen, denn dieser ist rückläufig und wird das wohl auch noch einige Zeit so bleiben... 🤷‍♂️

Das mit dem Vanguard ESG Global All Cap verstehe ich nicht so ganz. Der besteht doch zu mehr als 26% aus Tech Aktien und Apple (Nr.1) und Netflix (Nr. 44) sind natürlich gut dabei.

Mit REITs kannst du auf jeden Fall die nächste Zeit nix falsch machen, wobei billig sind die definitiv auch nicht mehr. Es wird wahrscheinlich eh nur noch teurer, wenn immer mehr Privatanleger diese aufstocken werden.

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Gelöschtes Konto

@sh7sgx2bg6 wir hatten letztes Jahr tatsächlich schon darüber einen kleinen Austausch, da war aber kein so großes Interesse an dem Thema zu erkennen. Dachte das lag eher daran das es noch viele Gerüchte gab und das Sentiment auf Vollgas-Bullish stand 🐂

Ich bin mir da nicht so sicher ob jetzt tatsächlich schon alles eingepreist ist. Wenn überhaupt rechne ich mit der ersten Tranche, vieles kam auch durch "schlechte" Quartalsberichte dazu und nun der Krieg. Welchen Anteil daran nun allein der Zinserhöhung gilt, kann ich nicht einschätzen. 🤷‍♂️

Treasury Jellen spricht doch jetzt schon davon das die US-Bürger ein weiteres Jahr mit einer "sehr unangenehm hohen" Inflation erleben werden. Im Februar lag sie bei knackigen 7,9% und da ist das Ende der Fahnenstange noch nicht in Sicht. Die ursprüngliche Rechnung von 0,25% Anhebung in 5-7 Schritten passt doch schon lange nicht mehr, da reicht auch kein verstärktes Rückfahren der Anleihenkäufe.

Größere Aufmerksamkeit gilt sicherlich auch dem Teil der US-Zinsstrukturkurve, der den Spread zwischen zehn- und zweijährigen US-Staatsanleihen abbildet. Hier liegen wir aktuell bei nur noch 0,245%. Kommt es bei diesem Teil der Zinssturkturkurve zu einer Invertierung (d.h. ein Abrutschen unter null) , folgte in der Vergangenheit meist eine Rezession in den USA.

Ich denke den meisten ist gar nicht klar wie nah wir gerade mal wieder am finanztechnischen Abgrund tanzen.

P.S. auch Lage-Caps haben in der Niedrigzinsphase ordentlich gehebelt um weiter zu wachsen oder zumindest die Position zu festigen.

P.P.S. ich rechne mittlerweile mit einer höhren Volatilität wie wir sie die letzten Wochen/Monate gesehen haben. In jeder Zinsrunde werden wieder aufs genauste die Quartalszahlen gecheckt und wenn diese nicht stimmen wird dies eben ordentlich abgestraft. Den Momentum Faktor kannst du somit vergessen...

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Willi
Plus

Mitglied Deine Analyse finde ich interessant und wir werden sehen, was passiert. Ich kann das nicht beurteilen, aber über 8% gab es laut deiner Grafik nur ein einziges Mal in den 80ern und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass wir da so schnell hinkommen werden. Bedenklich ist natürlich, dass der Auslöser damals die Ölkrise der späten 70er und frühen 80er war und wir heute auch wieder einer Energiekrise gegenüber stehen. Aber ich hoffe doch, dass heute genug Faktoren anders sind als damals und wir vor allem aus der Ölkrise gelernt haben. Ich denke, deine Sorge ist absolut berechtigt, aber da spielen so viele Faktoren mit, dass ich nicht vorhersagen mag, was passieren wird. Die FED kennt diese Statistiken ja auch alle.

Im Markt ist im Moment sehr viel Panik (der Fear & Greed Index steht auch bereits seit über einem Monat auf extremer Angst – mittlerweile auch bei den Safe Haven Bonds) und ich frage mich schon, wie angemessen sie ist oder ob man sich nicht auch an Warren Buffets berühmten Spruch erinnern sollte.

Aber es war bisher nur eine Erhöhung von noch vielen die folgen werden. Da spielt es fast gar keine Rolle ob wir nun 0,25 0,5 oder gar 0,75% im ersten Schritt bekommen.

Bisher war doch noch gar keine Erhöhung, die erste wird jetzt erst am Mittwoch beschlossen. Ich denke schon, dass es einen großen Unterschied macht, ob es mehrere kleine Schritte geben wird oder gleich 50 Basispunkte. Aber wie gesagt, ich denke die erste Erhöhung ist längst eingepreist. Ich folge bei diesen Entwicklungen hauptsächlich Markus Koch und lese ansonsten ab und an CNN Business und Hungry Bull, ich hab also auch keine Ahnung und wäre vielleicht genauso passend bei MSW aufgehoben.

Zum Vanguard: ich weiß, dass der etwas mehr Tech enthält als manch andere Welt-Indizes. Ich will ja auch weiterhin Tech übergewichten, nur halt etwas weniger stark als aktuell. Wenn ich Netflix als Einzelwert auf 5% reduziere und das Geld in den Vanguard umschichte, komme ich ja trotzdem auf einen deutlich niedrigeren Anteil. Meine anderen Tech-Einzelwerte kann ich dadurch auch etwas reduzieren. Gleichzeitig ist er sehr breit aufgestellt, ESG und ausschüttend. Ich finde ihn sehr sympathisch, aber letztlich gibt es immer eine Handvoll ETFs, zwischen denen man sich entscheiden muss und wo man sich immer fragen kann, wieso man nicht einen anderen genommen hat.

Und so groß ist der Unterschied sowieso nicht: im Vanguard sind laut JustETF 34% Tech/Kommunikation drin. Im ACWI ESG Screened sind nicht ganz 33%, im ACWI SRI sind 29%, und in meiner favorisierten Alternative ACWI Paris-Aligned sind 32% drin. Das sind alles keine nennenswerten Unterschiede. Vanguard hat 4,2% Apple, der ACWI SRI scheint es gar nicht drin zu haben und die anderen beiden haben etwas mehr als 4,2%.

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Julian B.
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Ich werde an meiner Strategie und damit auch in meinem Depot nichts ändern. Es würde mich auch sehr stark wundern wenn ein Unternehmen in meinem Depot durch die anstehenden Zinserhöhungen in Schieflage gerät. Ich denke auch, dass der Markt Zinsen bis 1% oder 1,5% noch ganz gut aushalten sollte. Die Erhöhungen kommen ja jetzt wirklich nicht mehr überraschend. Ich hätte mir selbst eine Erhöhung um 50BP gewünscht aber halte es für extrem unwahrscheinlich, dass wir so eine dieses Jahr kriegen. Ich muss aber auch zugeben im Moment echt froh zu sein, dass ich ich kein Notenbanker bin. Hohe Inflation und Energiepreise, Lieferkettenprobleme auf der ganzen Welt, ein Krieg in Europa und die erhöhte Gefahr in eine Rezession zu rutschen, da kann man ja als FED/EZB fast nur die falsche Entscheidung treffen egal was man macht.

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@julian.bollinger2911 Ja hau doch mal ein paar Positionen raus die du hälst, vllt ist ja was spannendes dabei 😉

Wenn du dir die VIX Historie anguckst siehst du das von Juni 2007 bis Juli 2021 im Durchschnitt über 20 Punkten lag. Gleiches Spiel sieht man ab Januar 2020 mit aktuellen Tendenz ein neues Level auf 25 Punkten zu etablieren.

Ich behaupte mal das man als Buy&Hold Anleger wahrscheinlich einige bittere Jahre durchstehen muss. 🧐

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Gelöschtes Konto

@julian.bollinger2911 da bin ich aber neugierig was du so an Unternehmen in deinem Depot hast 😋

Die Vergangenheit zeigt das eine Zinslast größer zwei Prozent in den meisten Fällen erst problematisch wirkt.

Beim CME FedWatch Tool wird aktuell auch zu 99,8% von einer Target Rate zwischen 25 und 50 BPS ausgegangen.  Heißt für mich das die 50 BPS doch noch nicht ganz vom Tisch sind. Einen Monat zuvor sah man sich eher noch mit ~60% bei 50-75 BPS.

Ja jetzt können wir mal gucken ob die ihr Geld auch alle wert sind oder ob da nur heiße Luft hinter steckt 😂

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Julian B.
Plus

Mitglied Hab tatsächlich ein relativ langweiliges Depot, das aus Large- und Midcaps besteht und auch einige "0815" Aktien enthält. Ich hab damit zwar letztes Jahr extrem underperformt ( war aber auch mein erstes Jahr an der Börse) dafür bin ich jetzt seit Jahresbeginn auch "nur" 4% im Minus. Ich bin mal gespant ob die Volatilität tatsächlich das ganze restliche Jahr so hoch bleibt. Wenn man sich den VIX über die letzten 20 Jahre anschaut kehrt er ja doch eigentlich immer relativ schnell auf ein niedrigeres Niveau zurück. Wobei ich nicht glaube, dass sich die Situation vor Q4 erheblich verbessert. Ich glaube wer dieses Jahr tolle Renditen machen will muss entweder traden oder Buffet heißen ansonsten kann man einfach die Füße still halten, Sparpläne weiterlaufen lassen oder sogar erhöhen oder halt da zuschlagen wo man Chancen sieht und hoffen, dass es sich über die nächsten Jahre auszahlt.

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Julian B.
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Mitglied Johnson & Johnson, AbbVie und Texas Instruments wären zum Beispiel 3 die aber wahrscheinlich nicht besonders spannend sind. Burberry und Vici Properties sind im Moment zwar meine kleinsten Positionen aber vielleicht noch die "Außergewöhnlicheren". Ich werde mein Depot hier sicher auch irgendwann mal posten aber noch ist der Zeitraum zu kurz und viele Positionen zu klein um da etwas beurteilen zu können. Ich bin jetzt 21 und hoffe, dass mein Depot vielleicht irgendwann an die Urenkel vererbt. Da machen mir ein paar schlechte Jahre grade am jetzt am Anfang keine Angst. Ehr im Gegenteil :)

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Auf wieviel BPS tippt ihr? 😋

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Willi
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@julian.bollinger2911  sehe das genauso. 25 heute stehen praktisch fest. Beim nächsten Mal wird es entweder 25 oder 50 und Ich bin nicht sicher, ob die FED sich heute schon festlegen will.

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Julian B.
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Mitglied 25 heute. Könnte aber sein, dass es 50 im Juni oder September werden auch wenn ich nicht wirklich dran glaube

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Willi
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Mitglied Ich denke nicht, dass die EZB sich dieses Jahr Zinserhöhungen leisten kann, da wir in Europa ja sehr viel stärker von den Auswirkungen des Krieges betroffen sind. Aber wer weiß, aktuell ist ja alles vorstellbar. In allen drei Weltmärkten bleibt es sehr spannend, wobei die USA und Europa ja ungefähr in der gleichen Situation sind. Und China macht was China macht
Ich trade ein bisschen aktiver mit einem S&P500-ETF und eben meinem gehebelten Nasdaq. Den S&P hab ich vorhin komplett verkauft mit minimalem Gewinn, danach ist er kurz weiter gesunken und dann leider wieder gestiegen. Thank god it’s (bald) Friday, da werden die Kurse vermutlich ja eh wieder sinken 😅 Vom Nasdaq hab ich 4 von 11 Stück verkauft, danach ging er gleich deutlich wieder nach oben … aber das kann sich schnell wieder ändern. Oh well

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@sh7sgx2bg6 also zwischen den Zeilen spricht es jetzt für mich mehr zum kaufen von Gold/Miners, Rohstoffen und REITs. Vorausgesetzt die Wirtschaft gibt bei entsprechenden Zinsschritten nicht nach.

Dazu kommt nen ordentlicher Druck auf die EZB, da wird es echt interessant was Fr. Lagarde da machen wird. 😱

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Willi
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Der Markt reagiert jetzt positiv. Ich hab einen Teil vor Powells Rede verkauft, weil der Markt beim letzten Mal immer weiter sank je weiter Powell redete. Und bin damit meiner “buy high sell low“-Strategie treu geblieben

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Da sind wir wieder 😜 Kurz und knapp - heute winken schmackhafte 75bps und das Softlanding wird immer unwahrscheinlicher 🤕

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Willi
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@patrick_c2ce33 verpasst?! Mein Portfolio ist doch jetzt schon am Boden! Du klingst ja wie die WSB-Bären! 😜

Ich bin mittlerweile etwas breiter aufgestellt als Anfang des Jahres, hatte zwischendurch einiges verkauft und hatte bis letzte Woche ca. 15% Cash. Bei dem starken Einbruch habe ich dann aber ordentlich nachgekauft, vor allem meinen Welt-ETF. Falls jetzt noch mal eine Rally kommen sollte, werde ich ein paar Sachen wieder abstoßen, um wieder etwas Cash zur Verfügung zu haben.

Niemand kann abschätzen, wann der Boden erreicht sein wird (oder er vielleicht schon erreicht wurde), aber auch in einem Bärenmarkt geht es immer mal wieder hoch. Ich will weder bei einem weiteren Absturz mit 100% Aktienquote dastehen, noch mit zu viel Bargeld im Tal zurückgelassen werden, wenn es doch wieder dauerhaft bergauf geht.

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Gelöschtes Konto

@sh7sgx2bg6 keine Sorge das richtige Feuerwerk wird noch steigen, du hast also noch nichts verpasst 😜

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Willi
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@patrick_c2ce33  Ich habe das Gefühl, dass sich seit Januar nur noch ein Worst Case nach dem anderen erfüllt 😵

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user_53a6a9
Plus

Nachdem man nicht wirklich was drauf geben kann, was die FED sagt, gehe ich davon aus, dass sie wesentlich mehr Zinserhöhungen machen als angegeben, mindestens doppelt so viele. Wahrscheinlich auch um die Wogen etwas mehr zu glätten d.h. die Temperatur immer nur leicht im Kochtopf erhöhen, dass wir Kröten uns nicht zu sehr dran stören.

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Gelöschtes Konto

Alles Tage wieder, gleich ist es wieder soweit und Powell lässt die Falken steigen!

Es wird wahrscheinlich eine Target Rate von 75-100 BPS angepeilt...

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Willi
Plus

Mitglied Ich hab deinen Post jetzt erst gesehen. 50bps waren ja nahezu sicher. Bin aber sehr froh, dass Powell im anschließenden Q&A zukünftige Zinserhöhungen von 75bp ganz klar ausgeschlossen hat!

Aktuell sind wir also insgesamt bei den von dir genannten Zinsen von 75–100bp, voraussichtlich wird es im Juni und Juli auch noch mal jeweils 50bps geben. Sobald die Inflation wieder sinkt, wird die FED die Schritte der Anhöhungen wieder auf 25 senken, aber trotzdem bis auf unbestimmte Zeit weiter machen. Ich rechne bis Jahresende mit 200-250 weiteren Basispunkten, dann hätten wir gegen Ende des Jahres 2,75–3%. Von Null auf knapp 3 in einem Jahr ist echt ein steiler Anstieg – das hätten wir uns sicher sparen können, wenn die FED bereits letztes Jahr angefangen hätte.

Der Abbau des Balance Sheets, also der Bonds, wird ab jetzt auch schrittweise reduziert und im September dann 95 Milliarden pro Monat erreichen.

Ich würde ja gerne an das von Powell genannte Soft Landing glauben. Aber jedes Mal, wenn er das in Konferenzen ausspricht, sehe ich Quack den Bruchpiloten vor mir. Meine Schmerzgrenze ist echt erreicht und ich bange mittlerweile auch. Die Panik an den Märkten ist extrem!

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Pascal
Plus
Beta

Finde ist ein sehr gutes Video, sehr rational der Herr Beck.

Super finde ich das er die Aussagen von JP.Morgan und Rax Dalio als unseriös bezeichnet. Recht hat er - kein Mensch kann Wissen ob der Kurs in 2 Wochen 10% niedriger oder höher steht.

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