Jonas

Gepostet in Portfolio Roasts

Mehr Aktien oder ETFs?

N Abend zusammen,

Anbei mein Portfolio:
https://app.parqet.com/p/64fa0f06fe7adfe8da4339b3

Strategie:

  • mit 30 (in 2 Jahren) die 100k knacken
  • langfristig mit Dividenden den Hauptteil der Ausgaben decken, dass ich arbeiten kann was, wo und wie viel ich will
  • Fokus auf Unternehmen mit Dividende, solider Bilanz, positiver FCF
  • Ergänzung mit ETFs, Krypto und Gold
  • pausiere Krypto, da gerade Bitcoin schon gut gelaufen ist.
  • Aktien werden immer 20 Stück pro Jahr ausgesucht und bespart. Mit Quellensteuer habe ich mich erst vor kurzem stärker mit beschäftigt, weswegen Einzelaktien mit unvorteilhaften QS nicht mehr bespart werden. Diese decke ich dann mit den ETFs ab.
  • ab Oktober neu dabei US Dividend Aristocrats
  • Aufteilung Sparpläne: 2% Gold, 8% Immobilien ETF, 10% Dividend Aristrocrats, 20% Dividend Growth, 60% Einzelaktien

Fragen:

  • Krypto doch weiter besparen?
  • oder Gold auch stoppen? Idee war diversifizikation und steuerfreie Gewinne
  • Schwanke die ETFs deutlich höher zu Gewichten und dann nur 5-10 Einzelaktien zu besparen (20-30% des Depots), denen ich besonders in meinem Alltag begegne und deren Produkte kaufe (Microsoft, Nike, Unilever, Inditex, Visa, SAP und mal gucken)

Wie seht ihr das? Bin für Feedback offen und falls ich etwas vergessen habe gerne nachfragen.
Vielen Dank euch vorab!

Cheers
Jonas

14 Kommentare

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Frank
Plus

Gefällt mir an sich gut, was Du da so hast.
Der Dickschiff ETF wird durchaus als Anker dienen und etwas Ruhe ins Depot bringen. Der Wachstumsweltmeister ist das natürlich nicht.
Dein REIT ETF wird wohl noch etwas bluten, aber langfristig finde ich das zur Diversifikation schon ok.
Deine Einzelaktien sind eine nette Auswahl aus den allseits bekannten, aber keine schlechte. Direkte Schwerpunkte setzt Du damit nicht. Insofern ja, das würde ich etwas konzentrieren.
Krypto mag ich an sich nicht, hab aber 2% zur Diversifikation im Depot. Denke bis zu 5% Krypto sind ja nach Geschmack ok.
Gold (und Silber) mag ich und hab ich auch zu 8% im Portfolio (physisch). Auch hier zwischen 5% und 10% je nach Geschmack ok.

Jetzt gibt es an sich zwei Alternativen und nur eine könnte evtl. Dein Ziel erreichen (obwohl ich das nicht unterschreiben würde):

Risiko rein oder Risiko raus. Die 100k in 2 Jahren kann nur mit viel viel Glück Alternative 1 erreichen.

Risiko rein means: Focus auf Einzelaktien von denen du dir eine Outperformance erhoffst. 
Risiko raus means: Deinen Dickschiff ETF auszubauen und einige selektierte Einzelaktien (nach Deinen Präferenzen) mit rein zu nehmen.

Persönliche Meinung: In deinem Alter würde ich definitiv auf (solide) Aktien mit Wachstumspotenzial setzen und keine Dividendenstrategie fahren. Du verschenkst sonst einfach zu viel Potential. Das heißt jetzt aber nicht, dass Du da jetzt 100% ins Risiko sollst. Diversifikation (auch über Assets) ist wichtig und da sehe ich durchaus Bereitschaft bei Dir.

Hau rein! Das wird! Die Verdopplung in zwei Jahren mag ich Dir aber nicht versprechen. 😉

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Jonas
Autor

Danke für deine Anregung!

Mit den 100k in 2 Jahren bin ich ganz optimistisch. Habe mein Gehalt in den letzten 2 Jahren um rund 60% steigern können. Meine Sparrate liegt gerade bei ca. 1600€/m. Nächstes Jahr ist dann auch mein MBA zu ende, weswegen keine Studiengebühren mehr anstehen, Gehaltstechnisch dann auch noch etwas tut und das Geld weiter investiert wird.
Außerdem muss man ja auch hohe Ziele haben und dran glauben, sonst wird das nichts 😁

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Jonas
Autor

Und Wachstumsunternehmen finde ich sehr schwer zu bewerten. Es ist oft viel Hype drinnen (siehe Wasserstoff, Clean Energy, KI). Ich hatte mir da mal ein Musterportfolio erstellt und das ist nicht wirklich gut gelaufen. Daher war meine Devise eher wenig falsch machen als viel richtig.

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QSAR
Plus
Beta

Viel zu viele Positionen, mit der du dir zum einen Underperformance und zum anderen einen extremen Zeitaufwand reingeholt hast. Für das Ziel das du hast nicht gerade förderlich.

Ich würde, wie du selbst schon infrage stellst, die Positionen deutlich reduzieren und die Sparrate zukünftig nur noch in den Dividenden-ETF hauen. REIT kann man machen, würde ich aber nicht so hoch gewichten. Zum Gold weiß ich nicht was du damit im Vermögensaufbau willst, Rendite wird dir das keine abwerfen, würde ich also streichen.

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Frank
Plus

Achso inkl. Sparrate ……. 😅…..ja dann. Ohne Black Swan easy!!!

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Jonas
Autor

Erstmal vielen Dank an alle!

Ich denke, mein Gedanke zu vereinfachen war also richtig. Meine Idee ist also wie folgt:

  • 70% in den Wisdomtree Global Quality Dividend Growth ETF
  • 15% in 5 Aktientitel a 3%, da ich mich für das Thema schon sehr interessiere und auch gerne in Bilanzen gucke oder mir die Calls anhöre
  • 10% in den HSBC/EPRA NAREIT ETF
  • 5% Bitcoin

Ich werde aber noch ein paar Nächte drüber schlafen, um nicht vorschnell iwas umzuwerfen.

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Jonas
Autor

@qsar in den ETFs ist der Sektor immer so gering gewichtet und wollte noch was zur Diversifikation beitragen. Ich habe mal überlegt in Richtige Immobilien zu investieren, mich aber dagegen entschieden und auf einen Immobilien ETF gesetzt

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QSAR
Plus
Beta

@jonas_d7aeb0  Klingt vernünftig. Was mich mal noch interessieren würde ist warum du eigentlich Immobilien überbewerten willst?

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QSAR
Plus
Beta

@jonas_d7aeb0 Ok. Wollte nur wissen, ob dir klar ist was du da tust. Sieht nämlich eher mau aus in dem Sektor für die nächsten paar Jahre. Merk ich bei mir im Depot auch momentan stark an Realty Income.

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nick

Hi,

Ich habe keine Anmerkung zu deinen Aktien, die hast Du ja aus gewissen Gründen ausgesucht. Auch Gold oder/und Cypto ist dein Ding.

Aber habe eine Anmerkung zu deinem aktuellen Vorgehen. Ich frage mich wie Du mit deinem aktuellen Vorgehen von 46k auf 100k kommen willst, wenn Du gleichzeitig Mini-Beträge in 20 Aktien steckst.   
dh. selbst wenn Du bei einer deiner Aktien 20-30% plus machst, bewegt sich Performance mässig nicht viel, da Du ja nur sehr wenig investiert hast. 
Du siehst doch an deiner aktuellen Performance das hier nichts passiert und Du Dir das ganze einfach sparen kannst. 
Da ist es viel einfacher ein World ETF zu nehmen um an dein Ziel zu kommen  und das mit sehr viel weniger Aufwand.🤷

Warum nicht anders vorgehen?

  • Statt 20 Aktien gleichzeitig mit kleinen Beträgen zu besparen. Mach Dir ein Ranking bei welchen deiner Aktien Du aktuell am meisten Potenzial siehst (z. B. 1. Novo ; 2. Merk ; 3. Fresenius etc..) .
  • Und dann geh Monat für Monat mit 1.6k jeweils dein Ranking durch. (Dez: 1.6k in Novo; Jan. 1.6k in Merk; Feb: 1.6k in Fresenius ....)
  • Oder anders, legt Dir ein Ziel an Investmentierten Kapital, das Du pro Aktie haben möchtest zb. in jede Aktien mind. 3k investiertes Kapital und immer wenn Du die 3k voll hast gehe zur nächsten Aktie.

Wenn Du dein Vorgehen änderst und Du recht hast und einer der Aktien 20%-30% plus gemacht hat, hat das auch eine wirkliche Auswirkung auf deine Performance, da ja viel mehr Kapital drin steckt.

Wenn Du das  klein, klein weiter machen willst das ist ein Word ETF zu empfehlen 🤷.

Gratulation zu den 1.6k/monat  Rate, btw. sehr cool!

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Jonas
Autor

Vielen Dank für deine Anmerkungen!
Ich stückle das auf mehrere Aktien pro Monat, da ich Timing eher schwierig finde (Grüße an Christian Röhl „Timing is a Bitch“) und bisher noch nie so wirklich mich daran getastet habe.
Die Performance ist sicherlich noch nicht so gut, da ich erst seit kurzem so viel sparen kann. 2019 war Siemens meine erste Aktie als Mitarbeiter und die letzten Jahre ging viel für Bildung drauf. Nun habe ich einen ganz gut bezahlten Job und kann ordentlich reinbuttern. In den letzten Monaten liefen die breiten Märkte ja auch nicht so gut, mal die großen 7 ausgenommen. Daher bin ich mit der Performance ganz zufrieden, da mich auch der steigende Cashflow (Dividende) gerade was die Psyche angeht weiter motiviert.

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nick

@jonas_d7aeb0 ich hatte nichts von timing geschrieben 😀

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Blubb

Kann meinen Vorrednern nicht großartig was ergänzen. Ich persönlich würde aber 75% der Sparrate in ETFs knüppeln und die restlichen 25% auf 5 Unternehmen a' 5% aufteilen, sodass man gezwungen ist, sich intensiv mit seinen Picks auseinanderzusetzen und nicht mittels Bauchgefühl und Mini-Recherche 20 auswählt. Alternativ die 25% für Einzeltitel aufs Depot rübermachen und davon per Einzelorder statt Sparplan bei max. 3 Unternehmen monatlich nachlegen. Bin kein Fan von Stückaktien.

Apropos Stückaktien:  Falls mal zu viel Langeweile besteht, würde ich die nicht mehr besparten Aktien per (im Idealfall) mittels einmaligem Sparplan "vollmachen", damit, wenn mal ein Depotübertrag besteht, nicht allzu große Kopfschmerzen entstehen, da die Teilstücke nicht mitübertragen werden können.

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Jonas
Autor

Ja gut, die Zinsen spielen da natürlich eine große Rolle, vor allem, wenn sie länger so hoch bleiben. Es geht mir aber um einen langfristigen Aufbau eines breit diversifizierten Depot, was mir jedes Jahr paar Ausschüttungen gibt.

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