Poor Dad
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Gepostet in Portfolio Roasts

Bin Poor Dad von Getquin 👋🏽 Roastet mein Portfolio🔥🧯

Ich werd mich und meine „Strategie“ mal vorstellen.. bin bald 25, hab mit 18 angefangen zu investieren und bin durch viel lesen da angekommen wo ich jetzt bin...

okay es war nicht nur lesen... sondern auch eiserne Disziplin und Wille. Alles oder NICHTS!!

Meine „Strategie“..

mittlerweile ist es keine Strategie mehr, sondern eher eine Art, die man sich angeeignet hat. Ob sie gut ist, wird sich am Ende zeigen.. wie alles andere:

Angefangen habe ich mit den sogenannten „gefallenen Engeln“: Dividendenaristokraten und Dividendenkönigen, die ordentlich einen Schlag abbekommen hatten.

Genau damit fing auch meine Underperformance an. Viele meiner Unternehmen befanden sich über längere Zeit in einer Art „Prüfungsphase“. Manche haben sich erholt, andere wiederum nicht.

Die Unternehmen, die sich erholt haben, halte ich teilweise noch heute im Portfolio. Allerdings habe ich einige Positionen getrimmt, weil sie für mich langfristig keine wirklichen Core-Werte waren.

Mit den Erlösen habe ich dann zunehmend Unternehmen gekauft, die für mich für Qualität steheb darunter McDonald’s, TJX, Microsoft, Mondelez, PepsiCo usw.

Nach mehreren Jahren, in denen meine Strategie hauptsächlich auf „Turnaround-Hoffnung“ basierte, habe ich mittlerweile meine passende Strategie gefunden. Oder besser gesagt: meine eigene Art des Investierens.

Weg von der Hoffnung, dass gefallene Unternehmen wieder zu alter Stärke zurückfinden, hin zu Unternehmen, die ihre Stärke bereits seit Jahren unter Beweis stellen.

Das ist ein von mir geschriebener Kommentar, den ich hier einfügen möchte:

Die erste Hälfte meiner Investment Journey war eigentlich eine Phase des „erst mal reinkommen und Investor werden“.

Man sagt ja immer, dass es nicht nur darum geht, was man auf seinem Weg erreicht, sondern auch darum, was man lernt und wer man dabei wird.

Ab Anfang 2023 würde ich sagen, fing mein Portfolio an, sich sauberer zu entwickeln. Da begann sich meine Strategie durch die Fehler, die ich gemacht und erkannt hatte, immer weiter zu polieren.

Hätte ich damals nicht reagiert, hätte ich viele dieser Erkenntnisse wahrscheinlich nie gemacht.

Ich mag es auch nicht, stumpf nach irgendwelchen Börsenweisheiten zu investieren, wie zum Beispiel „Hin und her macht Taschen leer“. Mangelnde Erkenntnis und fehlendes Handeln machen die Taschen ebenfalls leer. Manchmal ist dieses Hin und Her vielleicht wichtig um sich die Taschen zu füllen.

Das muss jeder für sich selbst im eigenen Investment-Case entscheiden.

Deshalb würde ich sagen, dass meine eigentlich „polierte Performance“ erst ab 1.1.2023 beginnt. Die Jahre davor waren notwendig, um überhaupt dorthin zu kommen.

Ich investiere antizyklisch.. bzw. versuche ich es! Vielleicht haben wir was gemeinsam :)

Schaut gern rein.. ich hoffe das klappt so mit dem Link..

https://app.parqet.com/v/v_019f97a1477c73b5b62b3a2083a78c87

Po

Ansicht Seit Kauf Poor Dad Index Wert 14,83 % 187.271,38 €Kursgewinn +24.189,55 €IZF +10,72 % Dividenden +17.517,43 €Realisiert +13.634,92 €TTWROR +74,15 %

23 Kommentare

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Flo
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Jau, ich kenne deine Beiträge von GQ. Bin dort aber nur lesendes Mitglied. Deine Beiträge sind immer recht interessant gemacht. Wirst du sie hier auch veröffentlichen?? Das würde ich begrüßen... 😊

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Poor Dad
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Servas! Danke dir 🙃 Ich muss hier mal die Lage abchecken, aber vielleicht schon. Hier auf Parqet sind glaube ich ältere Investoren unterwegs.. auf deren Weisheiten will ich nicht verzichten 😁

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user_8319b6

@poor_dad jetzt bin ich aber auch auf deine Weisheiten gespannt!

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Poor Dad
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Eigentlich bin ich nur Schüler auf der Börse… aber eine wichtige Weisheit habe ich im Ärmel..

„sei leise, höre zu und lerne von denen die länger dabei sind“

Aber eigentlich ist es bei mir so, dass ich selber auf die Schnauze fallen muss damit ich lerne..🙃

Und jetzt bin ich auf deine Weisheiten gespannt!!

0
Flo
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Sei mir nicht böse, aber wenn ich mir so deine Aktivitäten ansehe, das wäre mir persönlich zuviel Hin-und-Her.

2
Poor Dad
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Ich bin dir absolut nicht böse. Meiner Meinung nach war es wichtig, die operativ schwachen Unternehmen auszumisten und mein Portfolio qualitativ besser aufzustellen.

Ich wollte einfach nicht mehr an den „Losern“ festhalten. Durch das Rebalancing wurde einiges an Kapital frei, mit dem ich neue Positionen aufbauen konnte.

Microsoft, Paychex, McDonald’s, TJX, Ahold Delhaize, CME, Deutsche Telekom usw. sind noch gar nicht so lange im Portfolio.

Dieses Jahr war für mich einfach das Jahr des Rebalancings. Ich habe mich von einigen alten Positionen getrennt und dafür Unternehmen aufgenommen, von denen ich langfristig mehr überzeugt bin.

Irgendwie war es also auch eine Art „Neustart“ für mein Portfolio.

Danke für dein Feedback, es werden in Zukunft auf jeden fall nicht mehr die Taschen leer gemacht mit Hin und Her ✌🏽

2
Sumit
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Willkommen! 🙋‍♂️

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@sumit Danke Sumit!

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Parqet Nutzer
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Mit 86 Prozent ist das Portfolio schon sehr amerikalastig.

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Poor Dad
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Hast recht, die Frage habe ich eh schon bei einem anderen Kommentar beantwortet. meine Unternehmen operieren alle Global.. obwohl sie aus der USA sind.. zb. McDonalds, PepsiCo, TJX, Microsoft, usw.. desshalb stress ich mich da nicht so. Mir ist Wettbewerbsvorteil wichtiger als krampfhaft nach europäischen Unternehmen zu suchen. Aber die werden in Zukunft noch ins Portfolio geholt.

Danke für dein Kommentar!

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Parqet Nutzer
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@poor_dad Das stimmt auch wieder. Zum Beispiel: Für mich ist Nestlé eine inländische Aktie, aber den allergrössten Teil des Umsatzes macht das Unternehmen ausserhalb der Schweiz

Ich persönlich werfe auch noch gerne ein Auge auf den UK Markt, da man dort keine Quellensteuern auf Dividenden zahlen muss.

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Poor Dad
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Verstehe ich, ich hab auch damals wegen der Quellensteuer versucht sie zu „umgehen“ aber schau einfach mal, ob es ein Doppelbesteuerungsabkommen gibt zwischen deinem Land und dem Land in der deine Aktie den Hauptsitz hat.

Die Quellensteuer wird dann an die Kapitalertragssteuer gerechnet. Ist aber nicht überall so

Aber ich denke du wirst es bereits wissen, dann ist das eher für die anderen wichtig, die es noch nicht wissen

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Martin Klein

Die Konzentration auf US Werte wäre mir persönlich zu kritisch. Grundsätzlich natürlich interessant auch die Gedanken und Ideen anderer investor:innen zu sehen und sehr cool, das du dein Portfolio auch teilst 👌💪👍 wie ist es mit dem Fokus auf US titeln bei dir - gewollt und explizit so geplant oder ist es so "passiert"?

Klar, US Unternehmen erzielen zb global wesentlich mehr profit und Umsätze außerhalb der USA, also muss es ja nicht unbedingt sein das US Unternehmen keine globalen Earnings bieten können.

Wie gehst du da bei deinem Research vor bzw was sind für dich die kaufauslösenden Kriterien, wenn man fragen darf? 🤔

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Poor Dad
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Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen mit den Globalen Umsätzen. Wenn man auf die Umsatzstrukturen der Unternehmen schaut dann kann man sagen, dass sie Global ausgerichtet sind. Ich schau aber auch, dass ich mir mit der Zeit europäische Unternehmen ins Portfolio hole.

Bei der Auswahl meiner Unternehmen schaue ich auf: Umsatzwachstum, Gewinnwachstum, Margen, Free Cashflow (wichtig für Dividenden), Verschuldung, Burggraben, Preissetzungsmacht und noch die kleinen Kennzahlen.

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K.Knopf
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Ich habe vorhin schon ein ganz ähnliches Portfolio kommentiert, daher kann ich das fast 1 zu 1 übernehmen. Du stellst leider keine fragen, sonst hätte man gewisse Sachen genauer beleuchten können. Du hast ja nicht wirklich irgendwas "wildes" im Portfolio daher ist 100 % Einzelaktien mit ausreichend Diversifikation derer, kein Riesenbeinbruch. Mit 25 Jahren ist dein Fokus bewusst oder unbewusst auf Dividenden. Über mehr Wachstum könnte man ja mal nachdenken aber ich räume ein, das die Performance völlig okay ist. Over all scheint deine Strategie zu funktionieren. Dein Dividendenchart sieht so schön gleichmäßig aus. Zufall oder bewusst?

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Poor Dad
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Ist so gewollt, vor paar Jahren bin ich aggressiver auf Dividenden gegangen, aber dadurch mangelt die Kursperformance. Ich setze jetzt seit 2 Jahren überwiegend auf Dividend Compounder, indem ich hohe YoC‘s mitnehme und das Dividendenwachstum arbeiten lasse. Dividendenwachstum ergibt sich durch starkes Gewinnwachstum meiner Unternehmen, dadurch sollte auch der Kurs steigen. Was bis jetzt gut läuft.

Danke für dein Feedback

1
Flo
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Danke für deine Erklärungen. Finde den Austausch hier sehr interessant. 👍😀

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Buschhupe
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Schönes Portfolio, gefällt mir gut. Die Kritik an der US-Gewichtung kann ich nicht ganz nachvollziehen. An der Börse zählt am Ende die Performance, nicht die Moral. US-Unternehmen ziehen das Kapital an und werden daher vermutlich weiter besser performen, da sie für globale Investoren schlicht attraktiver sind. Europäische Titel spielen in den USA kaum eine Rolle.

Mein Depot ist ebenfalls sehr US-lastig. Beim Aufbau meines Dividendenportfolios achte ich strikt auf eine hohe Earnings Stability, ein gutes EPS-Rating sowie solides Dividendenwachstum. PFE fällt da durchs Raster: Das erwartete EPS-Wachstum für 2027e von -3 % und eine Earnings Stability von 48 sind einfach zu schwach. LLY und ABBV machen das aktuell deutlich besser.

Auch deine Ansicht zu den Einstiegszeitpunkten teile ich: Es ist absolut richtig, Aktien in Stärkephasen zu kaufen. Wenn ein Kurs am Boden liegt, hat das meist fundamentale Gründe. Es ist entscheidend, auf den Markt zu hören und dem Trend zu folgen. Weiter so und viel Erfolg weiterhin!

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Poor Dad
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Danke dir, ja ich mach mir da nicht so Kopf wegen den Regionen, klar es wäre für die Diversifikation schön, aber das kann man mit der Zeit ausbauen. Ein Portfolio ist ein Leben lang eine Baustelle sag ich mal, wenn man aktiv dabei bleibt. Europäische Unternehmen in meinem Portfolio die in den USA eine große Rolle spielen sind unter zb Ahold Delhaize, Deutsche Telekom und Elopak (Elopak expandiert momentan in den USA)

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Tacticus
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Hi,

grüß dich!
Schön, dich hier zu sehen. War auch auf Getquin aktiv in der guten Zeit 2022–2025. Findest mich auch dort :D

Nutze aber jetzt wohl bald ausschließlich nur noch Parqet. Der Tracker bei GQ war eh nie der beste, noch dazu sind bekannte Größen der Community mit der Zeit einfach inaktiv geworden. Daher ist es nur noch halb so schön wie damals. Zum Glück sind alle geschriebenen Beiträge von damals noch erhalten, lesenswert und bleiben immernoch aktuell wie eh und je!

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Poor Dad
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Hallo!! Bei Parqet hab ich ein stärkeres Feeling, dass ich mein eigenes Unternehmen manage.. durch die ganzen Funktionen behandle ich mein Portfolio wie ein eigenes Unternehmen, welches größer wird..

auf GQ ist die Community auch sehr aktiv, aber nicht mehr so wie damals.. geb ich dir recht

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Felix Sturm

Grüß dich,
die Anderen hatte ja die Aktivität schon angesprochen. Ich glaube das ist auch der einzige Punkt wo ich Kritik üben würde.
An dem Depot nach jetzigem Stand kann ich nichts aussetzten. Sieht nach sehr potenten Unternehmen aus.

Deine Bemerkung zum Thema Underperformance ist spannend. Ich teile deine Gedanken zum Thema Turnaround.
Unternehmen die sich rauskämpfen müssen, müssen stark unter ihren fairen Wert sein und zusätzlich muss es ein Impuls da sein der zu einem Turnaround führen kann, sonst ziehen die gesunden Unternehmen über kurz oder lang vorbei.

Besonders dann sind die Kaufthesen besonders wichtig. Ich glaube aber auch, dass man an der Börse ne Gewisse Demut mitbringen muss. Underperformance zu was? MSCI World? Du hast immer noch über 10% pro Jahr.

Ich denke, dass im starken Compounding am Ende eine Outperformance
entstehen kann, das sind dann aber Unternehmen die ich persönlich über mehrere Jahrzehnte halte.
Den Switch thematisierst du ja im Text selber, von daher kann es ja auch sein, dass er abgeschlossen ist.

Rein vom Gedanken her stelle ich mir vorm Kauf immer die Frage: Könnte ich damit leben wenn ich 5 Jahre mein Depot nicht ändern könnte? Finde Munger bringt in dem Bereich sehr gute Impulse

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Poor Dad
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Ich sag mal so: Jetzt, wo mehrere Jahre vergangen sind, habe ich gelernt, dass ein Portfolio mit seinem Investor reift.

Anfangs, also in den ersten knapp drei Jahren, kaufte ich hauptsächlich nach dem Peter Lynch Prinzip. Ich beurteile Aktien auch heute noch gerne wie Peter Lynch, seine Bücher waren meine ersten Investmentbücher. Seine Art, Unternehmen logisch und einfach zu beurteilen, hat mich bis heute geprägt.

Der große Unterschied zu damals ist aber:

Anfangs kaufte ich Aktien mit soliden Kennzahlen, bei denen die Erfolgsstory dahinter nicht ganz so solide war.

Ein paar Beispiele:

Target: Solide Zahlen, aber ein Turnaround-Kandidat. Der Turnaround gelang, und nach über 70 % Kursanstieg habe ich die Position umgeschichtet. Richtung Qualität.

Bristol Myers: Ebenfalls solide Zahlen, ebenfalls ein Turnaround Kandidat. Nach einem starken Kursanstieg habe ich die Position getrimmt und mit dem Erlös eine neue Position ins Portfolio geholt. Accenture und Accenture brachte mir Rollins

U.S. Bancorp: Im Grunde genau dieselbe Geschichte. Und viele andere Werte..

Comcast, Diageo und General Mills und auch viele mehr hatte ich ebenfalls im Portfolio. Die Zahlen waren zu Beginn der Abstürze noch ziemlich solide. Ich glaube, ich muss nicht groß erklären, warum meine heutigen Positionen für einen besseren Schlaf sorgen. 🤣

Was ich damit sagen will:

Ich kaufte anfangs solide Unternehmen, allerdings mit einer angeschlagenen Erfolgsstory.

Mittlerweile habe ich aber herausgefunden, dass diese Strategie auch bei Unternehmen mit einer guten Erfolgsstory funktionieren kann. Unternehmen, die einfach einen Drawdown erleben, statt operativ und kursmäßig abzustürzen.

Beispiele dafür sind McDonald’s, CME, Microsoft oder Ahold Delhaize usw..

Also kein Bottomfishing mit fallenden Messern mehr, sondern einfach normale Marktkorrekturen mitnehmen.

Ausnahmen gibt es natürlich trotzdem. UnitedHealth, Accenture und Paychex sind gute Beispiele dafür, dass ich auch heute noch gerne Überreaktionen des Marktes mitnehme.

Jetzt zur Underperformance:

Die erste Hälfte meiner Investment Journey war eigentlich eine Phase des „erst mal reinkommen und Investor werden“.

Man sagt ja immer, dass es nicht nur darum geht, was man auf seinem Weg erreicht, sondern auch darum, was man lernt und wer man dabei wird.

Ab Anfang 2023 würde ich sagen, fing mein Portfolio an, sich sauberer zu entwickeln. Da begann sich meine Strategie durch die Fehler, die ich gemacht und erkannt hatte, immer weiter zu polieren.

Hätte ich damals nicht reagiert, hätte ich viele dieser Erkenntnisse wahrscheinlich nie gemacht.

Ich mag es auch nicht, stumpf nach irgendwelchen Börsenweisheiten zu investieren, wie zum Beispiel „Hin und her macht Taschen leer“.

Manchmal ist dieses Hin und Her nämlich das wichtigste um sich die Taschen zu füllen.

Mangelnde Erkenntnis und fehlendes Handeln machen die Taschen ebenfalls leer.

Deshalb würde ich sagen, dass meine eigentlich „polierte Performance“ erst ab 1.1.2023 beginnt. Die Jahre davor waren notwendig, um überhaupt dorthin zu kommen.

Und das mit Munger kann ich bestätigen. Da hast du vollkommen recht.

Ein Gedankengang von Munger der bei mir picken blieb:

Denke nicht darüber nach, wie du möglichst reich wirst, sondern darüber, wie du möglichst nicht arm wirst.

Ein einfacher Gedanke, aber meiner Meinung nach steckt da verdammt viel dahinter.

Ich hoffe, ich konnte deine „Unklarheiten“ ein wenig aufklären. 😁

Thanks für deine Worte!

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