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O2 Telefónica-Aktie fällt nach starkem Umsatz- und Ebitda-Rückgang
Die Deutschlandtochter O2 Telefónica meldet im zweiten Quartal ein Umsatzminus von 11,1 Prozent auf rund 1,8 Milliarden Euro und ein Ebitda-Rückgang von 7,2 Prozent auf etwa 0,6 Milliarden Euro, vor allem wegen des Verlusts des Großkunden 1&1. Als Reaktion startet das Management ein strenges Sparprogramm mit rund 1.100 Stellenstreichungen (etwa jeder sechste Job) und der Schließung von 60 Shops; weitere Kostensenkungen sind für 2027 geplant. Die Geschäftsführung rechnet mit einer Erholung von Umsatz und Betriebsergebnis im kommenden Jahr, während Vertragskundenzahlen und das Maschinen-Sim-Geschäft leicht zulegen konnten. » Mehr auf finanzen.net
O2 Telefónica will jede sechste Stelle streichen und rund 60 Shops schließen
O2 Telefónica kündigt in Deutschland den Abbau von bis zu 1100 Vollzeitstellen an (Stand Januar: 6.820) und plant die Schließung von etwa 60 der rund 800 eigenen Shops bis Jahresende. Die Restrukturierung kostet einmalig rund 265 Millionen Euro, für eine zweite Sparrunde werden bis zu 155 Millionen Euro Rückstellungen gebildet; ab 2028 sollen jährliche Kosten um etwa 185 Millionen Euro sinken. Maßnahmen umfassen freiwillige Abfindungen, stärkere Nutzung von KI sowie Einschnitte in Callcenter und Vertrieb, weitere Kürzungen sind bis 2028 vorgesehen. Hintergrund ist unter anderem der Verlust des Großkunden 1&1, der Einnahmen von O2 reduziert hat und eine Personal- und Führungsanpassung erforderlich machte. » Mehr auf wiwo.de
Verdi kritisiert Personalabbau bei O2 Telefónica als planlos
Bei O2 Telefónica sollen nach Informationen mehr als 1.000 von rund 6.820 Stellen wegfallen, womit etwa jede sechste Stelle entfiele. Verdi moniert fehlendes Zielbild und kritisiert, der Abbau wirke wie ein reines Sparprogramm des spanischen Mutterkonzerns ohne klaren Entwicklungsplan für Deutschland. Das Unternehmen prüft verschiedene Maßnahmen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit; der Abbau soll größtenteils noch dieses Jahr erfolgen. Hintergrund sind Einnahme- und Ergebnisrückgänge nach dem Verlust des Großkunden 1&1 sowie ein gesättigter deutscher Mobilfunkmarkt, der Monetarisierung von Netzinvestitionen erschwert. » Mehr auf sueddeutsche.de
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