Cody
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Gepostet in Portfolio Roasts

Meinung?

Hey, ich bin 18 Jahre halt und zurzeit habe ich sehr wenig Kapital zu verfügung. Alles was ich sparen kann kratze ich zusammen und versuche mein Geld gut zu investieren.Dazu muss man sagen das ich recht wenig ahnung habe, da ich mich erst neu damit beschäftige.
Diesen Monat hatte ich 114€ zu verfügung und nächsten Monat 130€.

Zu meiner Strategie:
Ich wollte mir ein 30%,70% Portfolio machen.
Dazu noch die Deutsche Telekom AG , unteranderem um deutschland ein wenig mehr zu wichten sowie die Dividente abgreifen.
BlackRock ESG Multi-Asset Growth Portfolio UCITS ETF 
habe ich dabei weil ich ein wenig hoffnung habe das er steigt.

https://app.parqet.com/p/61dc478b4f11ee4ab6a7bd4a

43 Kommentare

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Michael
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Meine Empfehlung wäre für den Anfang: Keep it simple.
Das wäre für mich ein FTSE All-World oder MSCI ACWI. Die haben 90% Industrie und 10% Schwellenländer in einem ETF vereint. Also ein 70/30 light sozusagen :-) 
Da einfach alles in einen thesaurierenden ETF (ACC) rein und fertig. Mit der Erfahrung und dem dazugewonnen Wissen in 1-2 Jahren kannst du immer noch auf 70/30 oder zusätzlich eine Position Europa/small caps umschichten.
Einzelwerte würde ich mit deiner Erfahrung und Kapitalmöglichkeiten aktuell sein lassen. 
Just my 2cents

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Michael
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Gerne, wenn jetzt den ACWI mit deinem alten "World" vergleicht, merkst auch, dass der alte ETF 0,5% TER kostet, und der neue ACWI nur 0,2% TER kostet. Somit hast am Ende auch noch weniger Kosten.
Vergleichst Du die Positionen des Blackrock zum World/ACWI behaupte ich, dass die sich zum großen Teil überschneiden und doppeln. Unter den Top 10 sind in beiden: Microsoft, Apple, Alphabet, Tesla, Amazon, Nvidia, ... Daher macht für mich der extra Blackrock überhaupt keinen Sinn.

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Michael
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Beta

Die großen ETFs, der Vanguard FTSE All-World oder der ishares MSCI ACWI (oder von anderen Anbietern) schenken sich in der Regel nicht wirklich viel. Da ist man eher im sehr geringen Prozentbereich unterwegs. Ich würde auch Punkte bei der Auswahl berücksichtigen wie:

  • was für Gebühren verlangt dein Broker für den Sparplan von ETF x oder y.
  • das der ETF seine Heimat  in Irland hat (Irland hat ein Doppelbesteuerungsabkommen mit den USA, das bedeutet ein ETF der Irland sitzt zahlt weniger Steuer auf Dividendenerträge wie wenn der ETF in Deutschland sitzen würde)
  • usw. usw.
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Michael
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@thomas_franzkowiak Gerne. Ich habe vor genau einem Jahr erst damit begonnen. Ich bin ein Spätzünder und habe auch das entsprechende Alter, dass mir leider die vielen vielen Jahre für den Zinseszins-Effekt bis zur Rente fehlen...
In diesem Jahr habe ich auch einige Anfängerfehler gemacht, viel zu viel gestückelt, wegen 1-2% jedem Trend hinterhergerannt, umgeschichtet... um am Ende doch zu erkennen, einen weltweit gestreuten Index zu schlagen, das schaffen nur die Wenigsten überhaupt und auf lange Zeit gesehen, ist es fast unmöglich. Eine Geldanlage ist am Besten, wenn man nur sehr wenig Zeit dafür aufbringen muss, wenn sie mal steht...

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Cody
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@michael Okay.
Ich habe mich vorerst für den "iShares MSCI ACWI UCITS ETF USD (Acc)" mit eine Sparrate von 130€ sowie eine Inflationsschutz von 5% p.a. endschieden, da es für mich einfacher ist bis ich genug wissen habe für ein 30%70% Porfolio.
Ich danke dir aufjedenfall nochmals für die Tipps sowie die Infos rund ums investieren.

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Michael
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Vergess die Dividende. Der World hat eine Dividendenausschüttung von 1%. Wenn dein eingegebener Wert von ca. 60€ im Depot stimmt, sind das 0,60€ Dividenen im Jahr. Da brauchst keinen Sparplan für machen.

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Gelöschtes Konto

Hi  @thomas_franzkowiak ,
schön, dass du schon so früh anfängst.
Im ersten Schritt würde ich mich auf einen stabilen Core konzentrieren, welchen du später als Basis-Investment immer weiter besparen kannst.
Hierzu würde ich einen klassischen MSCI World oder ACWI setzen.
Parallel kannst du vielleicht auch einen Teil in einen breit gestreuten Ausschütter einsparen, dann motivieren dich die regelmäßigen Dividenden weiter.
Bei den Kleinbeträgen halte ich - je nach deinem Broker - den Kauf von Einzelaktien aufgrund der Gebühren für nicht sehr zielführend.
Sobald dein Kern stabil steht und du schon ordentlich Dividenden kassierst, dann kannst du auch weiter mit Einzelaktien machen.
Insbesondere musst du immer im Hinterkopf behalten, dass die Börse ein Marathon und kein Sprint ist - sprinten kannst du nur mit Spekulation, aber dabei kannst du auch alles verlieren. Daher erst einmal das Haus bauen, dann die Ferraris in die Garage stellen. 😉

Anhaltspunkte für die ETFs (gerne selber einlesen):

IE00B6R52259
IE00B8GKDB10

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Michael
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Beispiel: Du hast eine Geldanlage, die dir jährlich 3% Zinsen/Dividenden bringt und diese 3% automatisch wieder anlegt.
Am Anfang zahlst du 10.000€ ein. Du bekommst nach einem Jahr dann 3% = 300€ Zinsen/Dividende. Am Ende des Jahres hast du dann 10.300€ in deiner Geldanlage.
Am Ende des nächsten Jahres werden dir wieder 3% gutgeschrieben. Aber nicht auf den Anfangswert von 10.000€, sondern auf den Ist-Wert von 10.300€. Dadurch bekommst du nicht 300€, sondern 309€ Zinsen im Jahr. Diese 9€ extra kommen durch den Zinseszins-Effekt. Die jährlichen Zinsen werden in diesem Fall nicht vom Startkapital aus berechnet, sondern immer vom aktuellen Wert der Geldanlange.
Nach 10 Jahren hätte die Geldanlage einen Wert von 13.439€.
Würdest du die Zinsen nicht wieder anlegen, sondern entnehmen wären das pro Jahr 10.000€* 3% = 300€ -> 3000€ nach 10 Jahren.
Im Falle der Entnahme hättest du nach 10 Jahren 439€ weniger Geld in der Anlage. Das Wiederanlegen von Erträgen und die darausfolgende Wertsteigerung (um die 439€) nennt man Zinseszins-Effekt.
Ich hoffe, dass war halbwegs verständlich...

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Michael
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Beta

Der ACC wäre das Zinseszins-Beispiel mit den 13.439€ am Ende. Der DIS wächst langsamer, weil Teile ausgeschüttet werden. Nehmen wir mal an, der DIS hätte 1% Kursgewinn und 2% Dividenden (also insgesamt auch rund 3% Wertsteigerung).

Jahr/ Wert: ACC       DIS
Einlage      10.000    10.000
1 Jahr        10.300    10.100 (200€ kommen als Dividenden auf dein Konto)
2 Jahre      10.609    10.201 (202€ kommen als Dividende)
3 Jahre      10.927    10.303 (204€ kommen als Dividende) 
...
10 Jahre    13.439    11,046 (220€ kommen als Dividende)

Wenn du die Dividendenzahlungen nicht wieder anlegst, hat der DIS nach 10 Jahren einen deutlich kleinen Wert. Dafür hast du rund 2.110€ auf dem Konto rumliegen.
Was mach man auch noch bedenken muss, für die Dividendenausschüttung muss unter Umständen auch noch bis zu 28% Kapitalertragssteuer bezahlt werden. Es kann passieren (je nach Gesamtsituation), dass garnicht die vollen rund 200€ auf deinem Konto landen.

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Cody
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@michael aber die Kapitalertragsteuern werden doch von den ( 801€ ) abgedeckt?

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Cody
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@michael   Hey Michael,
ich musste mir das mehrmals durchlesen um es einigermaßen zu verstehen,
jetzt bei diesem beispiel wäre es ja besser in ACC ETF´s und nicht in Dist zu investieren da das bei den ACC ja automatisch angelegt wird.
Ist das so richtig oder habe ich da was falsch verstanden?
Aber nochmals danke ;)

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Michael
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@thomas_franzkowiak Es war ja nur ein Beispiel. Er könnte ja noch andere Geldanlagen haben, die schon Teile der Freistellung belegen. Deswegen schrieb ich auch: "Könnte passieren".

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Cody
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@michael ah okay, danke für die aufklärung.

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Michael
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Die Länge der Laufzeit einer Geldanlage spielt eine große Rolle beim Zinseszins-Effekt. Nehmen wir mal an, dein ETF steigt durchschnittlich im Jahr um 7%. Dann hättest du bei einer Einmalanlage zu Anfang folgenden Zuwachs:

5 Jahre: 40% (10.000€ -> 14.000€)
10 Jahre: 96% (10.000€ -> 19.600€) 
15 Jahre: 175% (10.000€ -> 27.500€) 
20 Jahre: 287% (10.000€ -> 38.700€) 
25 Jahre: 442% (10.000€ -> 44.200€)

Daher sollte man so früh wie möglich mit Sparen anfangen, um einen lange Laufzeit zu haben. Die Laufzeit ist am Ende eine der größten Stellschrauben, die man zur Verfügung hat.

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Cody
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@cathy Ich bin bei dem Broker : "scalable.capita" also bei der BaaderBank
Der Freistellungsantrage habe ich direkt gestellt und er wurde auch Genehmingt.
Grüße

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Cody
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@michael Deshalb ist er akktuell bei mir bei 200%+ weil mein Portfolio noch neu ist.
Die ausgeschütteten Dividenten, bekommt man diese dann auf das Tagesgeldkonto des Brokers?
Endschuldigung wenn ich Sie/dich mit fragen durchlöscher aber du scheinst extream viel ahnung in diesem bereich zuhaben.

Vielen danke

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Cathy
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@thomas_franzkowiak Das hängt von deinem Broker ab. Es gibt welche, die die Ausschüttung automatisch wieder reinvestieren (bei der ING passiert das beispielsweise ab einer Ausschüttung von 75€), bei anderen wird deine Ausschüttung auf das zugehörige Tagesgeldkonto oder Verrechnungskonto überwiesen.
Der Zinseszins wurde dir ja schon sehr ausführlich erklärt, daher halte ich mich da zurück. ;) 
Aber noch ein weiterer Hinweis von meiner Seite, denke daran, bei deinem Broker auch einen Freistellungsauftrag einzurichten, damit dir nicht automatisch Steuer von deinen Ausschüttungen abgezogen wird. Du kannst diesen bis zur Höhe des maximalen Sparerpauschbetrages von 801€ einrichten, aber du wirst ihn lange nicht ausschöpfen.
Solltest du dies vergessen haben, könntest du dir die einbehaltene Steuer notfalls natürlich durch eine Steuererklärung zurückholen, aber das ist viel mehr Aufwand und lohnt sich bei den aktuellen Beträgen kaum. Also Freistellungsauftrag nicht vergessen. :)

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Cathy
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@thomas_franzkowiak  Perfekt. Dann ganz viel Erfolg und ich schließe mich den Vorrednern an, halte es simpel und investiere wirklich nur Geld, was du in Zukunft nicht brauchen wirst, damit du es im Worst Case nicht zum schlechten Kurs verkaufen musst. Ich bin selber nicht bei SC, aber meines Wissens würden da Dividenden aufs Verrechnungskonto gehen. VG

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Friedrich

Servus Cody,
wie eigentlich oben schon gesagt, würde ich dir auch dazu raten, vorerst nur in in deine 2 Haupt-ETF zu investieren. Bei deinem Broker gibt es meines Wissens, die Möglichkeit auch kleinere Sparpläne abzuschliessen. 
Mit den beiden bist du breit und so sicher wie es halt geht am Aktienmarkt abgedeckt. Später kann man das um einen Euro-Stoxx oder Dax-ETF erweitern, wenn du die USA-Gewichtung nicht magst.
Von den Einzelaktien und anderen ETF als Beimischung würde ich vorerst auch die Finger lassen. 
Das heisst wenn mal ein paar tausend Euro im MSCI World&EM stecken, kann man drüber nachdenken etwas beizumischen. 
Wichtig: Lerne Geduld zu haben!!!! Ich weiss, es ist stinklangweilig 2 ETF zu besparen, aber am Ende führt es zum Erfolg. Das dauert halt 10-15 Jahre😕 Lass dich nicht von irgendwelchen Tips&Nachrichten über schnelles Geld blenden und informiere dich sehr genau über alles was du kaufst. Beispiel dein ESG- ETF.... Wenn man da mal genauer Hinschaut, das heisst die Zusammensetzung der Investierten ETF auseinandernimmt, wird man bestimmt etliche "schwarze Schafe" finden....

LG und Viel Erfolg weiterhin

2
Cody
Autor
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Wird übersetzt…

@friedi Ok jetzt, bin ich leichtverwirrt.
Du ratest mir in :
iShares Core MSCI EM IMI UCITS ETF - USD ACC
sowie

BlackRock ESG Multi-Asset Growth Portfolio UCITS ETF

und jemand anderes empfhielt mir eher einen einfacheren ETF zunutzen wie der:


BlackRock ESG Multi-Asset Growth Portfolio UCITS ETF

was macht jetzt mehr sinn?

130€ in einen ETF oder aufgeteilt in die beiden oben im 70 zu 30 verhalten?

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Cody
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Beta

Hey Jan,
danke für deine Erliche meinung.  ;)
Mit dem DAX ETF´s muss ich mich mal mehr informieren und dann mal schauen ;)

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Jan
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Hey Cody,
es gibt nicht zu wenig Kapital zum investieren ;) Du machst es genau richtig, wichtig ist überhaupt erstmal anzufangen.

Mit einem 70/30 Portfolio machst du auch nichts verkehrt. Wenn du Deutschland noch etwas mehr gewichten möchtest, würde ich eventuell einen DAX ETF noch mit rein nehmen anstelle der Telekom. Dann bist du in DE etwas breiter aufgestellt. Es gibt auch extra ausschüttende DAX ETFs ;)

Aber ansonsten bleib dran, fang erst mal an und schaue wie du dich mit dem investieren überhaupt fühlst und dann kannst du es nach und nach weiter ausbauen.

Du bist auf jeden fall auf dem richtigen Weg :)

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Cody
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Beta

Hi Alexander,
danke für deine Meinung und verbesserungsvorschläge.
Aber ist ein ACC ETF nicht besser als ein ausschüttenden ETF?
Grüße

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Cathy
Plus

Hi Cody,

nur, wenn du die Ausschüttungen nicht reinivestierst. Grundsätzlich ist ein thesaurierender ETF leichter in der Handhabung, da du dich nicht selber um die Reinvestition kümmern musst. Sollten dich aber Dividenden motivieren, könntest du einen ausschüttenden ETF parallel besparen, bis du deinen Sparerpauschbetrag (aktuell 801€) komplett ausschöpfst. Aber nicht die Dividenden auf den Kopf hauen, sonst schmälert es deinen Zinseszinseffekt und der wird sich bei dir lohnen, wenn du dran bleibst, da du noch so jung bist.

Super, dass du angefangen hast, ich kann mich nur anschließen, bau dir einen starken Core auf und verlier nicht die Nerven, wenn es mal ruckeln sollte. Viel Erfolg. :)

2
Cody
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Hi Cathy,
danke für deine Einschätzung.
Mit der Dividente muss ich mir noch überlegen.
Aber was genau ist mit dem Zinsenzinseffekt gemeint?

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Gelöschtes Konto
0
Cody
Autor
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Okay, ich verstehe.
Danke Alexander ;)
Grüße

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Das_Lama
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Hallo Cody,
hier ist schon Vieles gesagt, das muss ich nicht wiederholen. Allerdings noch ein Hinweis zum BlackRock ESG Multi Asset Growth. Grundsätzlich ist das aus meiner Sicht ein gutes Produkt in dem Sinne, dass Du ein Weltportfolio, das auch US-Staatsanleihen beinhaltet, in nur einem Produkt abbilden kannst. D.h. wer Multi Asset möchte, findet hier ein kostengünstiges Produkt. Allerdings ist es wichtig zu verstehen, dass es sich hier nicht um einen ETF im Sinne eines Indexzertifikats handelt. Es ist es aktiv verwaltetes ETF-Portfolio, d.h. BlackRock kann jederzeit die Ländergewichtung, Verhältnis Aktien/Anleihen etc. verändern. Ich sehe das Risiko dafür zwar als gering an (nicht umsonst wird das Produkt in den Varianten Growth, Moderate und Conservative angeboten), aber die Möglichkeit besteht. Wenn ich es richtig im Kopf habe (habe es leider auf die Schnelle nicht gefunden) behält sich BlackRock auch vor, in andere Assetklassen, z.B. Rohstoffe, zu investieren. Meiner Meinung nach bzw. so wie ich es verstanden habe handelt es sich also schlussendlich eher um einen zugegebenermaßen sehr günstigen "potentiell aktiven" (ETF-Dach)fonds.

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Friedrich

Nee mit Haupt-ETF meinte ich den MSCI World und den MSCI EM IMI und schon so wie du es auch selber gesagt hast auf 70/30...Einen einzelnen kannst du auch nehmen, aber nicht deinen Blackrock... Wenn dann wie oben von Michael vorgeschlagen den FTSE All World oder den MSCI ACWI... Das wäre dann etwa eine 90/10 Aufteilung... Lt. Statistik ist die 70/30 die optimalere Aufteilung auf Jahrzehnte gerechnet, aber da reden wir von Zehntelprozenten Unterschied zu der 90/10...
Also isses eigentlich gehupft wie gesprungen😜

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Stephan
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Hallo Cody,
ich bin 47 und habe viel zu spät meinen AHA Effekt gehabt, also bist du mir 29 Jahre voraus. Ich würde deine Anlage auf 100€/Monat reduzieren, damit du Luft zum Atmen hast und rein auf ETF´s gehen. Es wimmelt von Leuten die dir irgendwelche "ich bin mit Bitcoin reich geworden" und Tesla ist der letzte heiße Scheiß Geschichten erzählen. Mein Tipp wäre, dass Du auf Grund deines sehr langen Anlagehorizonts von 49Jahren (ich gehe davon aus, dass du mit 67 in Rente gehst) genug Zeit hast. Aus dem Grund würde ich nicht in Einzelwerte investieren. Zuerst in etwas Entspanntest wie DAX ETF, MSCI World ETF oder STOXX 50ETF und wenn Du es etwas aufregender magst einen Emerging Market ETFzu je 25€. Du hast genug Zeit also kannst du Rückschläge entspannt aussitzen. Es gilt nach dem Crash ist vor dem Crash und den mußt du aushalten und dabei nicht panisch verkaufen, sonst sitzt du den ganzen Tag vor seinem Handy und checkst Aktienkurse. Du wirst älter und gewinnst an Erfahrung und verdienst normalerweise immer ein bißchen mehr und kannst auch immer mehr investieren ABER du darfst nur Geld investieren, auf das du nicht angewiesen bist und merke: Gier frißt Hirn !
Selbst bei konservativer Betrachtung kommst du mit einer Anlage von 100€/Monat auf rund 200.000€.

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