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Raiffeisen Bank International steigt über 50% und verschärft Klage gegen Rasperia
Die Aktie der Raiffeisen Bank International legt 2026 mehr als 50% zu und ist Europas stärkste Bankaktie. Vor den Q2-Zahlen rechnet der Markt mit leicht geringeren Erträgen und einem Nettogewinn von rund 668 Mio. Euro nach einem Vorjahresverlust, der mit dem Russlandgeschäft zusammenhing. Die Bank will Rasperia in Österreich auf 3,15 Mrd. Euro verklagen, nachdem Rasperia selbst 2,04 Mrd. Euro Schadenersatz gefordert hatte; zudem sind in Russland eingefrorene Strabag-Aktien und gepfändete Dividenden Thema. Eine mögliche Lockerung der Sanktionen könnte Kapital nach Wien bringen und Ausschüttungen ermöglichen, weshalb das Management einen positiven Ausgang für wahrscheinlich hält und der Kursaufschwung intakt bleibt. » Mehr auf deraktionaer.de
RBI kann Rasperia in Österreich teilweise auf Schadenersatz klagen und will 3,15 Mrd. Euro einklagen
Ein Gericht in Kaliningrad verbietet österreichischen Strabag-Aktionären und ihrem Umfeld weitgehend, Verfahren im Ausland gegen Rasperia zu führen, lässt aber Ausnahmen zu: Die RBI darf in Österreich Schadenersatzklagen gegen Rasperia bis zu einer bestimmten Höhe einreichen. RBI kündigt an, in Österreich Klage über rund 3,15 Mrd. Euro zu erheben und Vollstreckung in österreichischen Rasperia-Vermögenswerten (u.a. 28,5 Mio. Strabag-Aktien, Dividenden, Barausschüttung) zu versuchen. Für ein Überschreiten des russischen Limits wäre eine Strafzahlung in Russland von etwa 300 Mio. Euro möglich, das RBI-Risiko für die Anspruchsdurchsetzung halte sich dadurch jedoch deutlich reduziert. » Mehr auf kurier.at
Raiffeisen Bank International klagt in Österreich gegen Rasperia auf 3,15 Milliarden Euro
Raiffeisen Bank International (RBI) will in Österreich rund 3,15 Milliarden Euro Schadenersatz von der Beteiligungsgesellschaft Rasperia einklagen, um auf wegen EU-Sanktionen eingefrorene Vermögenswerte zuzugreifen. Es geht um 28,5 Millionen Strabag-Aktien sowie einbehaltene Dividenden und Barausschüttungen. Ein russisches Gericht hatte rechtliche Schritte außerhalb Russlands weitgehend untersagt, aber Klagen in Österreich bis 2,85 Milliarden Euro erlaubt, weshalb RBI das Verfahren nun einleitet. Die russische Tochter AO Raiffeisenbank tritt als Zweitklägerin auf, RBI rechnet mit Erlösen binnen sechs bis zwölf Monaten und möglichen Kosten bis zu 150 Millionen Euro ohne Russland-Geschäft. » Mehr auf handelsblatt.com
Historische Dividenden
Alle Dividenden KennzahlenUnternehmenszahlen
| (EUR) | März 2026 | |
|---|---|---|
| Umsatz | 2,10 Mrd | 34,81% |
| Bruttoeinkommen | 1,96 Mrd | 13,20% |
| Nettoeinkommen | 470,00 Mio | 33,33% |
| EBITDA | 795,00 Mio | 31,58% |
Fundamentaldaten
| Metrik | Wert |
|---|---|
Marktkapitalisierung | 18,45 Mrd€ |
Anzahl Aktien | 328,34 Mio |
52 Wochen-Hoch/Tief | 58,45€ - 24,28€ |
Dividendenrendite | 2,86% |
Dividenden TTM | 1,60€ |
Beta | 1,26 |
KGV (PE Ratio) | 18,20 |
KGWV (PEG Ratio) | −0,10 |
KBV (PB Ratio) | 0,93 |
KUV (PS Ratio) | 2,96 |
Unternehmensprofil
Die Raiffeisen Bank International AG bietet gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften Dienstleistungen im Bereich Corporate, Retail und Investment Banking an. Das Unternehmen bietet grenzüberschreitende Konten und Cash-Management-Services wie Konto-, Reporting-, Zahlungs-, Clearing-, Abwicklungs- und Cash-Pooling-Services, Electronic Banking sowie SEPA- und grenzüberschreitende Zahlungsverkehrslösungen an. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Anlegerservices an, darunter Verwahrungs- und Fondsverwaltungsdienste sowie Ausführungsdienste, die elektronischen Verkaufshandel, direkten Marktzugang und Fondsmaklerdienste umfassen; Handels-, Betriebskapital-, Export-, nachhaltige und Immobilienfinanzierungsdienste sowie Waren- und strukturierte Handels-, Projekt- und Lieferkettenfinanzierungsprodukte und Karten. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Bankgarantien, Bürgschaften und Akkreditive sowie Dokumentarinkassoprodukte, Hedging-, Factoring- und Leasingdienstleistungen sowie festverzinsliche, Geldmarkt- und Wertpapier-, Vermögensverwaltungs- und strukturierte Produkte für Unternehmen und institutionelle Kunden an. Darüber hinaus arrangiert es Konsortialkredite und strukturiert Asset Based Finance-Transaktionen und unterstützt Kunden bei Fusionen, Übernahmen, Verkäufen und Privatisierungen. Zum 31. Dezember 2020 verfügte das Unternehmen über ein Netzwerk von 1.857 Geschäftsstellen in Zentral-, Südost- und Osteuropa. Die Raiffeisen Bank International AG wurde 1886 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Wien, Österreich.
| Name | Raiffeisen Bank International |
| CEO | Michael Höllerer |
| Sitz | Vienna,
wi Österreich |
| Website | |
| Sektor | Finanzunternehmen |
| Industrie | Banken |
| Börsengang | 16.08.2010 |
| Mitarbeiter | 42.154 |
Deep Dive
Ticker Symbole
| Börse | Symbol |
|---|---|
XETRA | RAW.DE |
Vie | RBI.VI |
Pnk | RAIFF |
Frankfurt | RAW.F |
Düsseldorf | RAW.DU |
Hamburg | RAW.HM |
London | 0NXR.L |
SIX | RBI.SW |
München | RAW.MU |
Wien | RBI.VI |
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