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Roast my Portfolio – Mein Weg zur finanziellen Freiheit 📈
Hallo zusammen! 👋
Ich bin 27 Jahre alt und investiere seit Anfang 2024 in Aktien. Mein Ziel ist es, mir langfristig ein Dividendenportfolio aufzubauen, das mir irgendwann finanzielle Freiheit ermöglicht.
Meine Strategie und meine Ziele
Ich konzentriere mich auf den langfristigen Aufbau eines Dividendenportfolios. Mein großes Ziel ist es, mir über die Jahre ein passives Einkommen aufzubauen, das mich in meinem Leben unterstützt.
Bis dahin heißt es für mich: regelmäßig investieren, Dividenden reinvestieren und Geduld mitbringen. Mir ist bewusst, dass das kein kurzfristiges Projekt ist, sondern ein Weg, der sich über viele Jahre erstrecken kann.
Wie ich investiere
Ich setze vor allem auf Unternehmen, die regelmäßig Dividenden ausschütten. Dabei möchte ich nicht einfach nur die höchstmögliche Dividendenrendite erzielen, sondern langfristig ein solides Portfolio aufbauen.
Grundsätzlich verfolge ich einen langfristigen Buy-and-Hold-Ansatz. Natürlich weiß ich auch, dass man nicht jede Aktie um jeden Preis halten sollte. Deshalb möchte ich meine Entscheidungen kontinuierlich hinterfragen und aus meinen Erfahrungen lernen.
Was ich noch verbessern möchte
Ein Thema, mit dem ich mich zunehmend beschäftige, ist die Diversifikation meines Portfolios. Ich möchte langfristig international breiter aufgestellt sein und meine Abhängigkeit vom US-Markt reduzieren.
Mir ist wichtig, nicht nur auf die Ausschüttungen zu schauen, sondern auch auf die Qualität der Unternehmen und die langfristige Entwicklung meines investierten Kapitals.
Ich würde mich über eure ehrliche Einschätzung freuen:
- Was haltet ihr grundsätzlich von meiner Dividendenstrategie?
- Wo seht ihr mögliche Schwachstellen oder Klumpenrisiken?
- Was würdet ihr an meiner Stelle anders machen?
- Wie würdet ihr die internationale Diversifikation angehen?
- Gibt es aus eurer Sicht Unternehmen, die eine sinnvolle Ergänzung zu meiner bisherigen Strategie wären?
Ich möchte mein Portfolio langfristig aufbauen, meine Dividenden immer weiter steigern und dabei möglichst viele Fehler vermeiden, aus denen ich später teuer lernen müsste.
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Also haut eure Meinungen raus – ich bin gespannt auf euer Feedback! 😄
Ich finde die Strategie genial! Mach das seit knapp 10 Jahren genauso und es klappt einfach. Mittlerweile kommt da jeden Monat ein vierstelliger Dividendengewinn zusammen. Meine größte Position im Dividendendepot liegt bei gerade mal ~3 %. Die Streuung schützt mich vor dummen. Wenn mal eine Aktie komplett ausfällt ist das halb so wild. Schwächelt eine Aktie, schaue ich genauer hin und kaufe ggf. nach. Ich habe auch kleine Positionen von 0,2–0,3 % dabei. Reicht völlig! Sie wachsen mit der Zeit, und wenn sich Gelegenheiten ergeben kaufe ich nach. Und das Beste daran, auch die Kleinen zahlen Dividende und tragen ihren Teil bei. Eine Dividendenstrategie ist eben Teamwork, keine Einzelkämpfer-Show. Ich habe 2 Vorbilder in meinem Umfeld die das genauso gehandhabt haben und von ihren Erträgen jetzt so leben. Ich mache da einfach nur Copy und Paste.
Ich lese hier immer von High-Conviction und kleine Positionen sind schlecht. Finde ich persönlich quatsch. Für gezieltere Wetten habe ich zB noch ein zweites Depot und ein drittes Depot. Diese sind Aggressiver aufgestellt, rund 5-10 Positionen wo ich über 12 % Rendite erwirtschaften möchte. Bei dem einen bin ich gerade bei 10% und bei dem anderen 46% IZF. Da kann man sich dann richtig schön auf die einzelnen High-Conviction-Werte fokussieren. Aber in einem Dividendendepot sollte man das nicht machen. Liegen lassen, Dividende einsacken und nichts machen ist die beste Strategie.
Ich würde noch etwas Asien oder Südamerika hinzufügen. Sind bei mir mit knapp 30% vertreten zusammen, auch mit vielen Einzelaktien. Ich habe aber auch in beiden Regionen schon gelebt und bin da etwas entspannter. Mit einem ETF kann man das ja auch abdecken.
@frank_krabbes Es ging nicht darum mit dem Depot anzugeben oder so. Es ging eher darum zu sagen, dass man High-Conviction gehen kann, aber nicht unbedingt mit Dividenden-Aktie und deren verbundene Strategie. Ich habe 3 Depots. Zusammen haben die 13% im Jahr gemacht über die letzten 10 Jahre. Ungefähr 70% davon liegen im Dividendendepot (langweilig) und 25% in meinem Compounder Depot. 10-12 High-Conviction-Ideen aber im Endeffekt kopiere ich einfach Chris Hohn, Dev Kantesaria, Chuch Akre und co.
Der Rest im Trade-Idee-Depot. Das ist das was 46% gemacht hat und das findest du hier in dem Beitrag (/community/p/01a19e1b-585e-72fa-be20-b44d22b69f04). Momentan schifte ich das Öl-Geld in Kohle um. Da gehe ich alle Jahre in eine neue Idee rein. Erst Gold, dann Öl, jetzt Kohle. Und sobald der Trade aufgeht, wird sich sicher etwas anderes finden.
@n_f Über welchen Zeitraum hast du denn nen IZF von 42 %? YTD hab ich den mit meinem Amumbo nämlich auch. Sagt halt nur ohne Kontext rein gar nichts über den Erfolg einer Strategie aus. Der IZF ist eigentlich erst aussagekräftig, wenn er
1. im Kontext zum Gesamtdepot gesehen wird. Wenn 95 % einen IZF von 10 % haben und 5 % einen von 42 %, sind es am Ende trotzdem nur etwas über 11 % IZF. Ich würde daher immer alle Depots aufsummieren und Erfolg immer “am Markt” messen, d. h. an breit gestreuten Index ETFs. Da ist dann der TTWROR aussagekräftiger als der IZF;
2. er sich auf mindestens einen ganzen Börsenzyklus bezieht. Seit Ende 2022 haben wir aber einen Bullenmarkt ohne die typischen Rückgänge um 30 oder 35 % oder mehr. Die Flut hebt bekanntlich alle Schiffe. Ohne zu wissen, wie sich ein Depot im Krisenfall verhält und erholt, sind Kennzahlen nur Schönwetterzahlen.
@frank_krabbes mit meinem Dividendendepot werde ich vermutlich mit dem Markt mitlaufen und meine 8-9% machen. Die Überrendire versuche ich mit den beiden anderen Depots zu machen. Mit dem Compounder 12% und dem Trade-Depot meine 20%. Dort habe ich zum Beispiel mit Python meine DCF programmiert die meine „Welt“ wiederspiegelt. Höhere Steuern nach Trump, Inflation, Margen-Änderung, Aktienrückkäufe, usw. Alles was eine DCF die es online gibt nicht macht. Ob es mir gelingt diese Renditen zu erzielen wird man in 30 Jahren sehen 😉
Ich bin mir sehr bewusst dass die letzten Jahre Gold waren und mit der historischen Rendite wenig zu tun haben. Aber ich finde es gibt dennoch Möglichkeiten zu investieren wenn man das im Kopf behält. Ich hätte nichts dagegen wenn es 10 Jahre jetzt seitwärts läuft.
@n_f Würdest du uns hier mal einen Einblick in dein Dividendenportfolio gewähren?