Dominik

Gepostet in Portfolio Roasts

Dividendenportfolio

Hallo zusammen,

https://app.parqet.com/p/6004c22bb06e6a003168301b

habe mein Depot das letzte Mal im August 2022 gepostet, in der Zwischenzeit habe ich ein paar neue Positionen aufgenommen und vieles weiter ausgebaut.

Nochmal kurz zu mir, ich bin 21 Jahre alt und habe im Februar 2024 meine Ausbildung absolviert, nun arbeite ich als Analyst im Fondsmanagement.

Fahre langfristig die Value und hauptsächlich Dividendentitel Schiene und für mich kommen auch weiterhin nur Einzelwerte in Frage. Möchte mir langfristig einen schönen Cash-Flow aufbauen, müsste dieses Jahr schon auf um die 2.000€ Dividenden kommen.

Mittelfristig möchte ich die bestehenden Positionen weiter ausbauen und auf 30-40 Titel aufstocken, ansonsten bin ich mit der Ausrichtung sehr zufrieden. Mögliche Kandidaten für einen Neukauf wären: Rio Tinto, DHL, Hensoldt, Lockheed Martin, Starbucks, BlackRock, Deere usw. (Alles Kursabhängig)

In den nächsten Monaten muss mein Depot mit weniger EInzahlungen klarkommen, da ich mir meinen “Traum” vom BMW 440i M Performance erfüllt habe :D

Mich würde interessieren was ihr vom Portfolio haltet und was ihr zu den Kaufplänen sagt und ob es Verbesserungsvorschläge gibt (ETFs möchte ich nicht).

Vielen Dank euch im Voraus 😀.

11 Kommentare

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Tom S.
Plus

Danke für die Veröffentlichung von Deinem Depot.

Das erste, was mir auffällt: Du hast praktisch keine Tech-Werte mehr (bis auf Intel). Würde ich ausbauen. Es gibt durchaus Info-TechTitel, die hohe Dividenden ausschütten, (z.B. IBM). Du hast teilweise gute Titel (Allianz J&J, MCD), aber halt nur teilweise…(Das mit MPT ist mir aber auch passiert.)

Du könntest Dir auch noch BDCs (main, Ares usw.) anschauen. So 5% Beimischung (aber nicht mehr) würden das Portfolio abrunden. (sind aber „leider“ gut gelaufen, also evtl. erstmal beobachten)

Schau Dir ggf. auch Reits an, sind momentan relativ niedrig, könnte man versuchen, ist aber eine Wette auf niedrigere Zinsen (wie immer bei Immos). Realty income, Stag industrial, Essential Prop. o.ä. Ein Dividendenportfolio zu bauen ohne Immos ist schwierig, so 5-10% dürfen schon rein.

Kapitalmärkte fehlen auch. Eine Blackrock täte noch gut.

Hensoldt und FedEx hätte ich behalten. Ebenso Altria. Lieber BMT etwas reduzieren.

Dir fehlt auch der Asiatische Sektor. Auch wenn Du keine ETFs willst, wäre es trotzdem evtl. sinnvoll ein paar Länder ETFs reinzunehmen. 5% Japan, 5% Asia-Pacific ex Japan, 3% India.

Es ist halt schwierig mit Einzeltiteln eine vernünftige Streuung hinzubekommen. Eigentlich bräuchtest Du für eine vernünftige Risikoaufteilung mit Einzelwerten deutlich über 100Titel. Und wie willst Du die alle im Blick behalten? Ich habe zwar vor Jahren auch so angefangen, aber Ich bin davon abgekommen. Ich habe die Titel von damals zwar noch, aber ich fahre jetzt eine ETF-Strategie, die ich mit den Divis der Einzelwerte bespare.

Wenn Du bei Deiner Strategie bleiben willst, dann versuche mehr Positionen einzubauen, diese aber mit relativ niedrigen Summen. Wenn sowas wie mit MPT, oder Bristol passiert, kannst Du entweder nachkaufen, ohne dass die Pos. zu groß wird, oder aber verkaufen mit kleinem Verlust.

Viele Grüße

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Matt
Plus

Schönes Portfolio.

Tipp: Die Gewinne/Verluste von MPT werden wie Fonds/ETF behandelt und landen im allgemeiner Verlusttopf, nicht im Aktienverlusttopf.
Ich verkaufte meine MPT Aktien Anfang 2024 mit Verlust und kaufte sie anschließend wieder. Diese realisierten im allgemeinen Verlusttopf. Sämtliche Dividenden im Depot zehren erst den allgemeinen Verlusttopf auf. Wenn dieser leer ist, werden sie erst versteuert.

Wie letztes Jahr wirst du vermutlich im Jahr 2024 über 1000€ (also über den Sparerpauschbetrag) kommen. Wenn du eine passende Anzahl MPT Aktien verkaufst, kannst du mit deren Verlusten Steuern vermeiden.

Vielleicht kann das hier ein weiterer besser erklären. :)

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user_a8713e
Plus

Ganz ehrlich. Ich verstehe es nicht warum man bei so einer geringen Depotsumme so viele Positionen hat. Alles unter 100k bringt sich nichts mehr als eine Position zu haben. Wenns 100% mit einer Aktie machst, und die Positionen sagen wir bei Kauf 500 Euro war, hast vor eventuell Steuer 500 Euro Gewinn.

Ist lieb, aber nicht langfristiger Vermögensaufbau.

Einfach alles mal in einem Etf und fertig.

Ab 100k darf man dann über eine 2 Position nachdenken.

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Matt
Plus

@user_a8713e Da muss ich leider ganz dagegen sprechen. Die Diversifikation hat zunächst nichts mit der Depotgröße zu tun. Diversifikation hat auch mit anderen Assetklassen zu tun. Also nicht alles in Aktien z. B.

Vom Handling, etc. macht es natürlich schon Sinn Positionen mit einer Mindestgröße (z. B. 1000€) zu haben.

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Michael
Plus
Beta

@user_a8713e 100k?! wohl eher 100 Millionen… Was bringt es wenn es wenn du bei so ne Positionen etwas Gewinn machst 🙃

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khryl

ich weiß leider nicht was viele so an Dividenden begeistert, aber meiner Meinung nach hättest du mit einer anderen Strategie, und wenn es ein simpler Weltmarkt etf ist, einen viel schnelleren Vermögensaufbau

die Dividendentitel underperformen halt langfristig einfach. dividende hin oder her - das ist ja auch kein geschenktes Geld und du zahlst ständig steuern drauf

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Tom S.
Plus

@khrylx das”die Dividendentitel underperformen” ist evtl. auch nur eine Momentaufnahme. Fakt ist eher, dass Tech-Titel die letzten 10Jahre überperformen. Wie lange das noch so geht, weiß niemand. Es gab in der 80ern Zeiten, da hat sich der S&P500 praktisch nicht von der Stelle bewegt, die einzige Rendite kam von den Dividenden. Aber Du hast natürlich recht, warum soll man die Perfromance der Techies links liegen lassen?…Das mit den Dividenden ist halt auch so ne psychologische Sache. Bei growth Titeln sollte man regelmäßig rebalancen, weil, siehe oben… Aber macht das wirklich einer ? IIdeal wäre mit 2 Depots zu fahren. Einmal Welt-AG und einmal Dividendentitel. Dann hat man das Beste aus zwei Welten.

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Michael
Plus
Beta

@toms In den 80er lief die Performance halt in Japan und nicht in den USA.

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Wurstsuppe
Plus

Ich würde, auch ausgehend von deiner Strategie, breiter diversifizieren. Du bist aktuell in Industrieländern gut aufgestellt. Ich würde Schwellenländer dazu nehmen, wenn du keine Lust hast, dich da mit den Aktien auseinanderzusetzen und Divis ein Faktor sind, würde ich diesen ETF hier besparen, der hat für einen High Yield ETF eine recht hohe Kursrendite und mit ca. 5-6 % Ausschüttungsrendite spielt er in deinem Dividendenziel mit. Zudem 500 Positionen. Du deckst, damit also viele Value- und Dividendentitel aus diesen Staaten ab und kannst weiter Einzelaktien aus Industriestaaten kaufen ;) (auch wenn ich dir hier einen Basis-ETF als Sicherung empfehlen würde).

hf

WisdomTree Emerging Markets Equity Income UCITS ETF | A12HUR | IE00BQQ3Q067

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TechNav

Warum hast du ASML, APPLE und AMD verkauft? Hast du die verpasste Rendite gesehen? +50%, +70%, +85%. Und warum stattdessen Reckitt, Bristol, Medical, RWE, BAT, Cola, UPS oder Union? Was versprichst du dir davon? Wie viel Wachstum steckt denn in einem Bahnunternehmen? Du hast 3k, nicht 300k. Du bist 21, nicht 61, dass du sagst, du möchtest jetzt in Union Pacific investieren, weil es sicher ist und du die Dividende bekommst und die Aktie deinen Enkelkindern vermachen willst. Warum investierst du in Unternehmen, die 4-9% jährlich machen können?

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user_a8713e
Plus

Bei den Vanguard Sp 500 seit Depot Beginn ca. 25 k Kursgewinn.

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